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    <title>ravenhorst - Chat</title>
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    <description>Wenn Du das Weblog liest, wirst Du nie wieder ruhig schlafen.</description>
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    <title>Allerlei</title>
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            <category>Anonymität</category>
            <category>Chat</category>
            <category>Dies und Das</category>
            <category>Grafik</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    SOCKS-Wrapper, Tor und Remailer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Seit Service Pack 3 für Windows XP funktionierten (bei mir &amp;#8211; wie es bei anderen Usern ausschaut, weiß ich nicht) die verschiedenen SocksCap Versionen nicht mehr, die im Netz umlaufen. SocksCap stammt ursprünglich von NEC, bei denen das &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/SOCKS&quot; title=&quot;Wikipedia: SOCKS&quot;&gt;SOCKS&lt;/a&gt; 4 Protokoll auch entwickelt wurde, dann erfolgte der Verkauf an Permeo und der Weiterverkauf an &lt;a href=&quot;http://www.bluecoat.com/&quot;&gt;Blue Coat&lt;/a&gt;, die es in ihre Proxyprodukte integrierten, die man kaufen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
SocksCap ist eine, eigentlich die originäre &lt;a href=&quot;https://hp.kairaven.de/bigb/asurf3.html#a6&quot;&gt;SOCKS-Wrapper Anwendung für Windows&lt;/a&gt;, um Verbindungen von Internetanwendungen, die keine Schnittstelle zur Nutzung von SOCKS-Proxys aufweisen, abzufangen und an einen SOCKS-Proxy bzw. Server umzuleiten. Braucht man fast nie für die &lt;a href=&quot;https://hp.kairaven.de/bigb/asurf.html&quot;&gt;Anonymisierung über Tor&lt;/a&gt;, der auf SOCKS basiert, da mittlerweile die meisten Internetanwendungen unter Windows SOCKS direkt unterstützen. Braucht man aber für &lt;a href=&quot;http://www.stunnel.org/&quot;&gt;Stunnel&lt;/a&gt;, um verschlüsselte SSL / TLS Tunnel durch Tor zu leiten. Das braucht man wiederum, wenn man als Remailer Programm Quicksiler nutzt und verschlüsselte Verbindungen zu Remailern aufnehmen will, da Quicksilver kein SSL / TLS eingebaut hat und Tor nur in Teilen unterstüzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die übrigen SOCKS-Programme und -Wrapper unter Windows, die mir zum Test auf die Platte kamen, versagten alle ihren Dienst für den obigen Zweck. Dann habe ich es mit der &lt;a href=&quot;http://connectivity.hummingbird.com/products/nc/socks/index.html&quot;&gt;SOCKS Anwendnung von Hummingbird&lt;/a&gt; versucht.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 507px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/26-10-08-hummingbirdsocks1.jpg&quot; alt=&quot;Hummingbird Socks&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tor als &quot;SOCKS Server&quot; im Konfigurationsassistent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/26-10-08-hummingbirdsocks2.jpg&quot; alt=&quot;Hummingbird Socks&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stunnel als &quot;Modul&quot; im Konfigurationsassistent.
&lt;/div&gt;
Für den Download muss man sich anmelden. Wer damit Probleme hat, kann mit &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1467-Basteln-fuer-die-Vorratsdatenspeicherung-Happy-New-Year-Ausgabe.html&quot;&gt;speziellen E-Mail Adressen&lt;/a&gt; und einer &lt;a href=&quot;http://www.fakenamegenerator.com/&quot;&gt;anderen Identität&lt;/a&gt; die gwünschten Daten liefern, was ja auch für andere Formulare gilt. Für die Anmeldung bekommt man einen kostenlosen SOCKS-Wrapper, der ohne Tricks wie bei SocksCap ohne Zeitlimit funktioniert und auch noch neben Stunnel mit Tor harmoniert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Ding hat ein paar Haken: 1. Hummingbirds SOCKS 5 versteht Tor nicht, Tors SOCKS 4A hat es nicht, bleibt also nur SOCKS 4. Das damit einhergehende &quot;Problem&quot; direkter Namensauflösungen statt Namensauflösung über den SOCKS-Proxy (Tor) stellt aber kein Problem dar, wenn man sowieso die Namensauflösung über TorDNS -&amp;#62; Tor abwickelt. 2. Hummingbirds Socks gräbt sich so tief ein, dass automatisch alle Internetverbindungen &quot;socksifiziert&quot; werden. Also auch für Internetanwendungen, wo das nicht erwünscht oder unnötig ist. Wer aber immer alle Verbindungen automatisch über Tor laufen lassen will, braucht sich wohl bei keiner Internetanwendung mehr Gedanken machen, denn Hummingbird fängt&#039;s ab &lt;img src=&quot;http://blog.kairaven.de/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; Wer das nicht will, kann oder muss das &quot;Modul&quot; (sprich &amp;#8727;.exe, &amp;#8727;.dll) der Internetanwendung, das &quot;socksifiziert&quot; werden soll, extra angeben und dafür alle anderen &quot;Module&quot;, für die das nicht gelten soll, manuell in eine Liste eintragen oder Verbindungen als &quot;direkt&quot; ausschließen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist mal wieder alles unheimlich kompliziert und technisch, wird aber anders aufbereitet nochmals in der kommenden Remailer Anleitung auftauchen, die ich bis Ende 2008 fertig haben will. Unter Linux hat man es einfacher und mehr Möglichkeiten, alles zu realisieren, aber es geht darum, wie man&#039;s unter Windows machen kann. Bestes Beispiel ist der heutige Hinweis auf den &lt;a href=&quot;http://code.google.com/p/torsocks/&quot;&gt;Torsocks Socks-Wrapper&lt;/a&gt; für Linux auf der Tor Mailingliste, der alle Patches für &lt;a href=&quot;https://wiki.torproject.org/noreply/TheOnionRouter/TorifyHOWTO&quot; title=&quot;Torifying software HOWTO&quot;&gt;tsocks&lt;/a&gt; und ein paar Verbesserungen integriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Jabber, Tor, OpenPGP, OTR und die VDS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Anonymisierung dient auch meine schrittweise Rückkehr zum &lt;a href=&quot;http://web.jabber.ccc.de/&quot;&gt;jabber.ccc.de Jabber Server&lt;/a&gt;. Der &lt;a href=&quot;http://web.swissjabber.ch/&quot;&gt;swissjabber.ch Jabber Server&lt;/a&gt;, den ich ebenfalls nutzte, ist zwar auch ein guter Jabber Server, verbindet man sich aber über Tor, gab es bei diesem Jabber Server für mich zu viele Verbindungsunterbrechungen &amp;#8211; auch während laufender Chats, die ich bei jabber.ccc.de nicht beobachten konnte. Jabber Verbindungen sind zwar nicht in der EU-Richtlinie und im Gesetz zur &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/categories/51-VDS&quot;&gt;Vorratsdatenspeicherung&lt;/a&gt; aufgeführt und demnach Jabber Server von der Vorratsdatenspeicherung ausgeschlossen, aber ich will, dass die Nutzung eines Anonymisierungsdienstes funktioniert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mehr mit Verschlüsselung hat es auf sich, dass ich nun statt &lt;a href=&quot;https://hp.kairaven.de/pgp/&quot;&gt;OpenPGP&lt;/a&gt; die &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1364-OTR-Verschluesselung-mit-Pidgin-und-ohne-Psi.html&quot;&gt;OTR Verschlüsselung&lt;/a&gt; nutze, auch wenn ich kein Fan von OTR bin. Dafür gibt es zwei Gründe: 1. Immer weniger Kontakte nutzen &amp;#8211; wenn überhaupt &amp;#8211; Clients, die OpenPGP jabberkonform unterstützen oder OpenPGP an sich. Dafür setzt sich OTR immer mehr durch. 2. Jabber Server machen (u. U.) Probleme bei der OpenPGP Nutzung, dies umso mehr, je länger die eingesetzten GnuPG Schlüssel sind. Mit OTR gibt es keine Probleme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
GIMP, IrfanView, ImageMagick, Exif und CC&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Unter Windows nutze ich für die Bild- und Fotobearbeitung gerne und oft &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/GIMP&quot; title=&quot;Wikipedia: GIMP&quot;&gt;GIMP&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/IrfanView&quot; title=&quot;Wikipedia: IrfanView&quot;&gt;IrfanView&lt;/a&gt;. Demnächst will ich alle Fotos in der Galerie und die auf der Platte dümpelnde Fotos überarbeiten und anders abspeichern. Die Batchfunktionen sind dafür bei IrfanView ganz nett &amp;#8211; die benutze ich zum Beispiel für &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1707-Militaerische-Roboterschwaerme-fuer-Hausdurchsuchungen.html&quot;&gt;Bilderfolgen wie hier&lt;/a&gt;. Mit GIMP kann man das wohl auch mit Skripten, aber die finde und schreibe man erst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mir kam wieder &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/ImageMagick&quot; title=&quot;Wikipedia: ImageMagick&quot;&gt;ImageMagick&lt;/a&gt; in den Sinn, das bei &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Serendipity_(Weblog)&quot; title=&quot;Wikipedia: Serendipity (Weblog)&quot;&gt;Serendipity&lt;/a&gt; zur Skalierung benutzt wird und dessen convert Anwendung auch in der Serendipity Konfiguration auftaucht. Außerdem kannte ich das noch unter Linux und prächtig ausprobieren, spielen kann man mit ImageMagick allemal. Eigentlich sollte oder kann man einem einzelnen Foto seine ganze Aufmerksamkeit widmen, aber für eine &quot;Knips-Galerie&quot; möchte ich es einfach haben und Vieles in einem Rutsch machen können. Aus dem Dickicht der ImageMagick Operatoren, Optionen, Tests mit ein paar Bildern und Seiten wie &lt;a href=&quot;http://redskiesatnight.com/2005/04/06/sharpening-using-image-magick/&quot;&gt;Sharpening using Image Magick&lt;/a&gt; habe ich mir ein erstes ImageMagick Kommando zusammengebastelt, besser gesagt zusammengereimt, das mir in einer Batchdatei alle JPEGs in einem Verzeichnis bearbeitet: &lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;mogrify -path LW:\output -monitor -compress jpeg -interlace line -comment &quot;(CC) BY-SA Kai Raven&quot; -quality 85 -density 72 -resample 100 -filter Sinc -resize 640x -sampling-factor 1x1,1x1,1x1 -unsharp 0.66x0.5+1.0+0.0&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das ist und wird nicht der Weisheit letzter Schluß sein, ich will ja noch weiter spielen, aber vielleicht gibt es noch Ideen und Anregungen von ImageMagick Nutzern, was man sonst noch benötigt und machen kann. Zur Creative Commons Lizenzgeschichte gibt es noch die informative Seite &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Manipulation_von_Metadaten&quot;&gt;Commons:Manipulation von Metadaten&lt;/a&gt;, die auf den Gebrauch von &lt;a href=&quot;http://www.sno.phy.queensu.ca/~phil/exiftool&quot;&gt;exiftool&lt;/a&gt; eingeht, das ich mir neben der &lt;a href=&quot;http://freeweb.siol.net/hrastni3/foto/exif/exiftoolgui.htm&quot;&gt;ExifToolGui&lt;/a&gt; installiert habe, um Lizenzangaben nicht nur als JPEG Kommentar zu speichern. Für die Windowsversion von GIMP tauchte übrigens gestern in der &lt;a href=&quot;http://registry.gimp.org/&quot;&gt;GIMP Plugin Registry&lt;/a&gt; das &lt;a href=&quot;http://registry.gimp.org/node/10823&quot;&gt;Exif Viewer Plugin&lt;/a&gt; auf, das mit meiner GIMP 2.6.0 Version läuft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies und Das&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja &amp;#8211; und wenn ich nicht am Rechner bin, um etwas zu bearbeiten oder auszuprobieren, auch nicht draußen in der Realwelt im Meatspace, dann lese ich u. a. gerade Hawthornes &quot;Haus mit den sieben Giebeln&quot;. Deshalb gilt für mich in Zukunft an den Wochenenden Blog-Enthaltsamkeit, auch wenn ich mir heute selbst widerspreche &lt;img src=&quot;http://blog.kairaven.de/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
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    <pubDate>Sun, 26 Oct 2008 16:14:05 +0100</pubDate>
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    <title>Vorratsdatenspeicherung, Überwachung und Zensur mit TOM-Skype (in China)</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1655-Vorratsdatenspeicherung,-UEberwachung-und-Zensur-mit-TOM-Skype-in-China.html</link>
            <category>Anonymität</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Bereits seit 2006 ist eigentlich bekannt, dass neben der eh existierenden &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1057-Golden-Shield-Test.html&quot;&gt;Überwachungs- und Zensurmaschinerie der &quot;Great Firewall&quot;&lt;/a&gt; Ebays Skype über den chinesischen Diensteanbieter TOM online einen schmutzigen Deal mit dem chinesischen Regime eingegangen war, der darauf abzielt, für die Profite und Marktanteile in China die chinesichen &quot;TOM-Skype&quot; User und die mit ihnen kommunizierenden Skype User aus dem Ausland zu überwachen und zu zensieren. Siehe dazu die Beiträge &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/451-In-Kuerze-Auch-Ebays-Skype-hilft-beim-Filtern-und-Zensieren-in-China.html&quot;&gt;In Kürze: Auch Ebays Skype hilft beim Filtern und Zensieren in China&lt;/a&gt; vom Januar 2006 und &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/466-Skype-gehorcht.html&quot;&gt;Skype gehorcht&lt;/a&gt; vom April 2006.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Hinzu kommen die anhaltenden &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/308-Notizen-zu-Skypes-Sicherheit.html&quot;&gt;Spekulationen und Untersuchungen&lt;/a&gt; zu Skype, die nahelegen, dass die Kommunikation über Skype nicht vertrauenswürdig sei, weil Skype möglicherweise Backdoors enthält. Wenn nicht generell in den Skypeversionen, die zum Beispiel in Europa und den USA eingesetzt werden, dann lassen sie sich zumindest für Überwachungszwecke auf Wunsch von Sicherheitsorganen nachrüsten, wie das Beispiel China und das &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1647-Zum-Raid-gegen-Mitglieder-der-Piratenpartei.html&quot;&gt;von der Piratenpartei aufgedeckte Auftragsdokument&lt;/a&gt; bezüglich der Umsetzung der Quellen-Telekommunikationsüberwachung zur Überwachung der Skype-Kommunikation aufzeigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nach den Vermutungen und Bestätigungen zur Überwachung von &quot;TOM-Skype&quot; in der Vergangenheit legte nun Nart Villeneuve vom &lt;a href=&quot;http://citizenlab.org/&quot;&gt;Citizen Lab&lt;/a&gt; in Zusamenarbeit mit dem Gemeinschaftsprojekt &lt;a href=&quot;http://www.infowar-monitor.net/&quot;&gt;Information Warfare Monitor&lt;/a&gt; mit dem Bericht &lt;a href=&quot;http://www.nartv.org/mirror/breachingtrust.pdf&quot;&gt;BREACHING TRUST - An analysis of surveillance and security practices on China&#039;s TOM-Skype platform&lt;/a&gt; Beweise für die Überwachung und Zensur durch Skype in China vor, die sich nicht mehr wegdiskutieren oder ableugnen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für die Untersuchung hatten sich die Forscher vom Information Warfare Monitor eine chinesische TOM-Skype Version installiert. Die enthält &amp;#8211; wie bereits seit 2006 bekannt &amp;#8211; eine verschlüsselte Blacklist mit &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1311-Massives-Internet-Saeuberungsprogramm-in-China.html&quot;&gt;politischen und nach Meinung der chinesischen Zensoren die Moral des Volkes unterminierende Schlüsselbegriffe&lt;/a&gt;, die bei Skypes Textchat-Funktionen zuschlägt und die Übermittlung von Nachrichten mit entsprechenden Schlüsselbegriffen unterdrückt. Ein herzhaftes &quot;Fuck&quot; oder &quot;Falun Gong&quot; reicht da schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Überwachung des Netzwerkverkehrs mit dem Analysetool für Datenpakete &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Wireshark&quot; title=&quot;Wikipedia: Wireshark&quot;&gt;Wireshark&lt;/a&gt; (das oder ähnliche &quot;Hacktertools&quot; sollte jeder in seinem Werzeugkasten haben) stellten die Forscher fest, dass die Nachrichten nicht immer unterdrückt wurden, sondern auch mal durchgingen. Dann aber wurde zugleich eine HTTP Verbindung zu einem der acht &quot;TOM-Skype&quot; Server in China aufgebaut, denn die chinesische Skype-Version braucht keinen per Online-Durchsuchung und heimlicher Wohnungsbetretung applizierten &quot;Bundestrojaner&quot; für die Quellen-Telekommunikationsüberwachung, sie hat ihn schon eingebaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Über das Wireshark Log stießen die Forscher auf die Adressen aller &quot;TOM-Skype&quot; Server und konnten danach in den Verzeichnissen herumhangeln, weil die Server die Auflistung der Verzeichnisinhalte und den Erhalt bestimmter Dateien nicht verboten &amp;#8211; sprich die Webserver von &quot;TOM-Skype&quot; lassen das Mindeste an Absicherung vermissen und sind schlampig konfiguriert. Wie der Bericht feststellt, gibt es unter den acht Servern einen speziellen Server für die &quot;TOM-Skype&quot; Version, die in Internetcafes eingesetzt wird und einen speziellen Server für &quot;TOM-Skype&quot; Versionen, die auf Mobilfunkgeräten zum Einsatz kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den richtigen Verzeichnissen angekommen, offenbarten sich den Forschern verschiedenste verschlüsselte Protokolldateien nebst der Schlüsseldateien zur Entschlüsselung der Protokolle. Da sich unter den Protokolldateien auch eine &quot;contentfilter*.log&quot; Datei mit den Nachrichteninhalten der Skype Chats fand, bedeutet das wohl, dass die Verschlüsselung durch die &quot;TOM-Skype&quot; User selbst mit einem zusätzlichen Entschlüsselungsschlüssel (wie damals mit den erzwingbaren &quot;Additional Decryption Keys&quot; in alten PGP Versionen) oder Hinterlegung und Übermittlung des Entschlüsselungssschlüssels verbunden ist. Oder einfacher: Sie ist nur vorgegaukelt und in Wirklichkeit nicht effektiv.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt fanden die Forscher auf den &quot;TOM-Skype&quot; Servern folgende Protokolldateien mit Millionen von Einträgen persönlicher Daten neben weiteren Protokolldateien für die technischen Interaktionen zwischen der Skype Anwendung und den Servern, über die sich eben auch neue Versionen der Zensurdatei oder neue Backdoorfunktionalitäten &quot;nachrüsten&quot; lassen:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;contentfilter&lt;/span&gt;*.log - IP-Adresse, Benutzernme, &lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;Nachrichteninhalt&lt;/span&gt;, Datum, Zeitangaben (+ unbekannte Parameter)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;skypecallinfo&lt;/span&gt;*.log - IP-Adresse, Benutzername, Skype-Version, Name/Telefonnummer, Datum, Zeit (+ unbekannte Parameter)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;skypelogininfo&lt;/span&gt;*.log – IP-Adresse, Skype-Version, Benutzername, Datum, Zeitangaben&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;skypenewuser&lt;/span&gt;*.log – IP-Adresse, Skype-Version, Benutzername, Datum, Zeitangaben&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;skypenewusersendmoneytest&lt;/span&gt;*.log - nicht möglich zu entschlüsseln&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;skypeonlineinfo&lt;/span&gt;*.log – IP-Adresse, Benutzername, Skype-Version, Datum (+ unbekannte Parameter)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;skypeversion&lt;/span&gt;.log – Skype-Version, IP-Adresse, Datum, Zeitangaben (unverschlüsselt)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Man beachte, dass nur für die Textchats Nachrichteninhalte mitgespeichert wurden, nicht aber die VoIP-Anrufe, jedenfalls haben die Forscher nichts deratiges gefunden. Bei der Untersuchung der abgefangenen und abgespeicherten Nachrichteninhalte nach der Entschlüsselung und Übersetzung stellten die Forscher fest, dass zahlreiche Einträge die Wörter und Wortkombinationen der Blacklist Zensurdatei enthielten, also Wörter und Wortkombinationen wie Voice of America, Falun, Olympic Games, Taiwan independence, was ja nicht überrascht. Es gab aber auch mitprotokollierte Einträge ohne zu zensierende Inhalte, was darauf schließen lässt, dass die Schlüsselwort- und Kontextanalyse in &quot;TOM-Skype&quot; genauso ungenau und fehlerbehaftet ist, wie jedes Filtersystem, das auf dem Markt ist oder aber für die Überwachung auch einzelne Personen gezielt überwacht werden und deshalb erst einmal alles mitprotokolliert wird. Kennt man ja auch in Deutschland &amp;#8211; hier nennt sich das &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1643-Notizen-zur-Sachverstaendigenanhoerung-ueber-den-Entwurf-des-BKA-Gesetzes.html&quot;&gt;&quot;Richterband&quot; und &quot;Kontrolle durch zum Richteramt befähigte BKA-Beamte&quot;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 Vielleicht will man das Mitschneiden von Skype VoIP-Gesprächen zu einem späteren Zeitpunkt nachrüsten, ist noch nicht dazu in der Lage oder schaltet das Abhören nur in bestimmten Fällen zu. Zum &lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;selektiven&lt;/span&gt; Mitschneiden bestimmter Skype VoIP-Gespräche würde es ausgereifter Komponenten zur Sprecher-, Sprach- und Worterkennung in der Skype Software selbst bedürfen, die zum Beispiel die verschiedenen Dialekte berücksichtigt, die in China gesprochen werden und zugleich die Systeme nicht übermässig bei der Verarbeitung der Sprachdaten belastet, vom größeren Bandbreiten- und Speicherbedarf ganz abgesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aber ausgeschlossen ist dennoch das Mitschneiden von Gesprächen mit und zwischen &quot;TOM-Skype&quot; Usern prinzipiell nicht. Zur Funktion von Skype, direkte Peer-to-Peer Verbindungen zwischen zwei Skype Usern aufzubauen, sagt der Bericht nichts aus. Aber das ist auch egal, wenn trotzdem parallele Verbindungen über weitere Kanäle zu &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1653-Faelschungen-und-Manipulationen-fuer-die-Abhoerzentrale.html&quot;&gt;Servern einer Überwachungsinfrastruktur&lt;/a&gt; aufgebaut werden, die Verschlüsselungsfunktionen einfach aufgehoben werden können und die closed source Software ihren Dienst einstellt, wenn der Anwender es wagen sollte, die zusätzlichen Überwachungsverbindungen zu blockieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur, wie in China oder anderswo, benutzen wir alle immer bessere Rechner mit schnelleren Mehrkernprozessoren und größerem Arbeitsspeicher, die immer mehr an Leitungen hängen, die wachsende Bandbreiten bieten und zu Rechenzentren führen, in denen ebenfalls leistungsstärkere Maschinen mit immer billiger werdenden Speichermedien stehen. Die Interessen- und Personenkreise, die Internetnutzer vollständig überwachen und kontrollieren wollen, brauchen nur darauf zu warten, was &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Mooresches_Gesetz&quot; title=&quot;Wikipedia: Mooresches Gesetz&quot;&gt;Moore&#039;s Law&lt;/a&gt;, der Konkurrenz- und Preiskampf der IT-Hersteller, die nächsten großen Terrorangriffe oder &quot;Cyberwar&quot; Attacken und der Fortschritt der Überwachungstechnik bringt, um dann einzusteigen oder einen weiteren Schritt zu unternehmen, denn sie haben die Zeit, die uns schon lange davonrennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Abgesehen von den Nachrichteninhalten der Skype Textchats bieten die Inhalte der Abhörprotokolldateien auf den &quot;TOM-Skype&quot; Servern analog zu den Daten und Informationen der deutsch-europaweiten Vorratsdatenspeicherung selbstverständlich alle Informationen und Daten, die Sicherheitsbehörden benötigen, um das anzustellen, was man mit allen persönlichen Daten und den Verkehrsdaten per &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1214-Data-Mining-ueber-alles-fuer-jeden.html&quot;&gt;Data Mining, Analysis und Fusion&lt;/a&gt; macht: Herausfinden, zu welchen Personen eine Person Kontakt pflegt, wie oft und intensiv die Kontaktaufnahmen passieren, wer als &quot;Sprachführer&quot; im Zentrum eines sozialen Netzwerks steht und deshalb primär zu verfolgen ist, worüber eine Person am meisten spricht und welche Themen im Mittelpunkt der Beziehungs-Netzwerke stehen. &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1629-A-Space-als-SpySpace-fuer-US-Spooks.html&quot;&gt;&quot;Connecting the dots&quot;&lt;/a&gt; eben, wie es die Geheimdienstler ausdrücken.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 376px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/02-10-08-tomskype1.gif&quot; alt=&quot;TOM Skype Graph&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Graph des sozialen Netzwerks eines &quot;TOM-Skype&quot; Users (im grünen Kreis) nach Auswertung und Datenanalyse der contentfilter*.log Datei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die roten Kreise repräsentieren IP-Adressen, die vom &quot;TOM-Skype&quot; User im grünen Kreis verwendet wurden und die blauen Kreise Benutzernamen anderer &quot;TOM-Skype&quot; User, die Verbindungen zum &quot;TOM-Skype&quot; User im grünen Kreis hatten und tweilweise den User im grünen Kreis selbst mit einem seiner Skype Benutzernamen.
&lt;/div&gt;
Für chinesische Skype User kann es zu Observationen, Folter, Verschleppung, Hausarrest, Inhaftierung und Ermordung führen, wenn sie sich in China mit &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1246-Nachrichten-aus-China.html&quot;&gt;zu Unpersonen erklärten Dissidenten&lt;/a&gt; über &quot;verbotene&quot; Themen austauschen oder aber Kontakte zu Verwandten, Freunden und Dissidenten im Ausland über TOM-Skype pflegen und dabei die &quot;verbotenen&quot; Wörter fallen. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wer Skype &amp;#8211; oder andere geschlossene und propietäre Kommunikationsdienste &amp;#8211; trotzdem nutzt, weil es so toll und einfach funktioniert, den kann man nur als ignoranten Dummkopf einstufen und das trifft besonders auf Leute zu, wenn sie sich als Datenschützer und Bürgerrechtler bezeichnen und gleichzeitig überall ihre skype: Adresse feilbieten. Das war übrigens schon immer meine Meinung und sie wird es auch bleiben. Für diejenigen, die deshalb wieder losgreinen, habe ich zum Abschluss noch ein Zitat aus dem Fazit des Berichts: 
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic&quot;&gt;
These findings should serve as a warning for groups engaging in political activism or promoting the use of censorship circumvention technology accessed through services provided by companies that have compromised on human rights. Private and politically sensitive messages sent through new communications technologies are only as secure as the robustness of the security of the technology companies themselves. In this case we were able to access volumes of sensitive data without the cooperation of the company involved due to lax security. There is no reason why an inquisitive government could not do the same.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Trust in a well-known brand such as Skype is an insufficient guarantee when it comes to censorship and surveillance. This case demonstrates the critical importance of the issues of transparency and accountability by providers of communications technologies. It highlights the risks of storing personally identifying and sensitive private information in jurisdictions where human rights and privacy are under threat. It also illustrates the need to assess the security, privacy and human rights impact of such a decision.
&lt;/div&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nart Villeneuve - &lt;a href=&quot;http://www.nartv.org/2008/10/01/breaching-trust-tom-skype/&quot;&gt;Breaching Trust: An analysis of surveillance and security practices on China&#039;s TOM-Skype platform&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Nart Villeneuve - &lt;a href=&quot;http://www.nartv.org/2008/10/02/tom-skype-q-a/&quot;&gt;TOM-Skype Q &amp;#38; A&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Michael Zimmer - &lt;a href=&quot;http://michaelzimmer.org/2008/10/01/surveillance-of-skype-messages-found-in-china/&quot;&gt;Surveillance of Skype Messages Found in China&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Infothought - &lt;a href=&quot;http://sethf.com/infothought/blog/archives/001390.html&quot;&gt;Breaching Trust: surveillance and security on China&#039;s TOM-Skype&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
AP / msnbc - &lt;a href=&quot;http://www.msnbc.msn.com/id/26999495/&quot;&gt;Chinese snoop on Skype, but are they alone? - Privacy advocates concerned that &#039;Skypetapping&#039; occurs in U.S., Europe&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
futureZone  - &lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at/it/stories/311927/&quot;&gt;Skype überwacht in China&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at/produkte/stories/311614/&quot;&gt;Skype 4.0 Beta 2 für Windows veröffentlicht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Techdirt - &lt;a href=&quot;http://techdirt.com/articles/20081002/0903442435.shtml&quot;&gt;Yes, China Is Spying On Skype Conversations&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Thu, 02 Oct 2008 15:21:34 +0200</pubDate>
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    <title>Zum Raid gegen Mitglieder der Piratenpartei</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1647-Zum-Raid-gegen-Mitglieder-der-Piratenpartei.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Anti-Überwachung</category>
            <category>Chat</category>
            <category>Geheimdienst / Polizei</category>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Grundrecht</category>
            <category>Kryptografie</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Terror</category>
            <category>VDS</category>
            <category>Zensur / Filter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Ich habe gerade den Beitrag &lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org/2008/hausdurchsuchung-bei-piratenpartei/&quot;&gt;Hausdurchsuchung bei Piratenpartei&lt;/a&gt; auf netzpolitik, den Artikel &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1595306_Razzia-um-fuenf-Uhr-frueh.html&quot;&gt;Razzia um fünf Uhr früh&lt;/a&gt; der FR und die Pressemitteilung der Piratenpartei &lt;a href=&quot;http://www.piratenpartei-bayern.de/node/105&quot;&gt;Piratenpartei im Fokus - Existenz des Bayerntrojaners bestätigt&lt;/a&gt; gelesen und bitte Euch, das auch zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die beiden Betroffenen der Piratenpartei haben meine volle Solidarität und wie ich hoffe auch die der Leser. Das, was aus dem Bayerischen Justizministerium oder der Staatskanzlei und den Polizeibehörden heraus gegen die Piratenpartei gestartet wurde, ist die lupenreine Aktion eines Polizeitstaats und sonst nichts, die &amp;#8211; wie die Betroffenen richtig feststellen &amp;#8211; der Einschüchterung politisch aktiver Menschen und NGOs dient, der Einschüchterung von aktiven Whistle Blowern oder Menschen, die zu Informanten der Presse oder politischen Zusammenhängen werden könnten, die wie die BND Beschnüffelungsaktionen &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/543-Lesefutter-zum-BND.html&quot;&gt;gegen Journalisten&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/530-Ein-mieser-Beigeschmack.html&quot;&gt;Wissenschaftler wie Schmidt-Eenboom&lt;/a&gt; und Durchsuchungsaktionen von Redaktionsräumen die eigene Macht instrumentalisert und missbraucht, um indirekt diese Whistle Blower aufzuspüren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das erinnert u. a. an die &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/252-Zur-Vernehmung-bitte.html&quot;&gt;Beschlagnahmungen bei LabourNet&lt;/a&gt;, die &lt;a href=&quot;https://hp.kairaven.de/bigb/asurf8.html&quot;&gt;Überfallkommandos bei Tor Betreibern&lt;/a&gt;, die &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/688-Kein-Cicero-Verfahren.html&quot;&gt;Durchsuchung der Cicero-Redaktionsräume und Beschuldigungen gegen Cicero-Journalisten&lt;/a&gt;, die &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/598-el-Masri-und-Gnjidic-im-Fokus-der-Lauscher.html&quot;&gt;Abhöraktionen gegen el-Masris Anwalt Gnjidic&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/928-Naive-belauschte-Journalisten.html&quot;&gt;am Fall interessierte Journalisten&lt;/a&gt;, die &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1124-Staatsfeinde-und-Hexen-fuer-den-G8.html&quot;&gt;Vorfeld-Verfolgungen gegen die Gegener des G8-Gipfels&lt;/a&gt;, die immer wieder stattfindenen Übergriffe von Polizeieinheiten, über die z. B. &lt;a href=&quot;http://kurokasai.wordpress.com/&quot;&gt;Kurokasaei&lt;/a&gt; ab und zu berichtet oder die Repressionsaktionen gegen angebliche Verdächtige, &quot;Kontakt-&quot; und &quot;Begleitpersonen&quot; der &quot;militanten gruppe&quot;, über die &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1371-annalist.html&quot;&gt;annalist&lt;/a&gt; uns aufklärte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das ist es auch: Den Drahtziehern, Verantwortlichen und auf Betroffenheit machenden Politikern wird es nachträglich wieder nicht schwerfallen, von einem &quot;bedauerlichen Einzelfall&quot; zu sprechen, aber das sind sie eben in ihrer Kontinuität nicht mehr, sondern Leuchtfeuer einer Entwicklung, die in den immer repressiv handelnden Polizeistaat führt. Die weitere Ausdehnung und Aufweichung des Terrorismusbegriffes über Gefährder, Störer, Schläfer, Kontakt- und Begleitpersonen, Angehörige gewisser ideologischer Strömungen wartet schon, das politische Koordinatensystem hat sich bereits seit einiger Zeit in diese Richtung verschoben und sie erhält mit dem BKA-Gesetz als einer von vielen Manifestationen Auftrieb. Auf die Sache mit dem &lt;a href=&quot;http://wiki.piratenpartei.de/images/5/54/Bayern-skype-tkue.pdf&quot;&gt;&quot;Bayern-Landestrojaner für Skype&quot;&lt;/a&gt; zu &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1487-Getoese-aus-dem-bayerischen-Innenministerium-zur-Online-Durchsuchung.html&quot;&gt;verlinken&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1488-Care-Pakete-fuer-den-Polizeistaat.html&quot;&gt;einzugehen&lt;/a&gt;, ist ein Furz, aber wann ist es so weit, dass man in Deutschland auch wegen eines Furzes zur verdächtigen &quot;Kontaktperson&quot; und möglichen &quot;Mitterroristen&quot; wird? Das hatten wir schon mal mit den Kriminalisierungen wegen Radikal-Verlinkungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber deshalb muss ich auch das Folgende loswerden: Genau das müssen viele Leute in ihre Schädel bekommen, die in Gang gesetzten Auswirkungen und Konsequenzen begreifen. Man muss auch begreifen, dass man zum Beispiel nicht mehr so unbeschwert wie vielleicht vor ein paar Jahzehnten Informationen und Dokumente austauschen und auch anbieten kann, ob das nun Jounalisten, Einzelkämpfer, politische Zusammenhänge oder Parteien sind. Es gibt genug Wege &amp;#8211; noch, im Zweifelsfall Informationen sicher vor Verfolgung zu verteilen, an vielen Stellen zu veröffentlichen und auszutauschen &amp;#8211; u. a. anonym, denn das ist einer der eigentlichen Zwecke der Anonymisierung und Anonymität. Man muss sich der eigenen Ziele und Zwecke genauso bewußt sein, wie über die Gefahren und Risiken und leider immer mehr die negativsten Konsequenzen bereits im Ansatz des eigenen Handelns mit einkalkulieren und abwägen. Daraus erwachsen dann wieder verschiedene Handlungsoptionen: Ist es besser offensiv und offen zu handeln, vielleicht sogar, weil eine negative Reaktion nutzt oder weil man sich einer solidarischen Gegenöffentlichkeit gewiss sein kann, die nötigen finanziellen und rechtlichen Ressourcen bereitstehen und auch eingesetzt werden sollen, wiegt der persönliche oder gruppengebundene Einsatz und das zu erreichende Ziel alle Konsequenzen auf oder gibt es Alternativen, um das gleiche Ziel zu erreichen, ist man bereit einen Preis oder alle Preise zu zahlen, gibt man eine Information selbst weiter, anonym oder über jemanden mit höherem Schutzfaktor. Nur so politisch denken und handeln, als würden wir immer noch in der Prä-2001 Zeit leben, kann man &amp;#8211; denke ich &amp;#8211; nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Piratenpartei teilte am 19. September mit, dass die &lt;a href=&quot;http://piratenpartei.de/node/516&quot;&gt;Repressionen gegen Piratenpartei fortgesetzt werden&lt;/a&gt;. In der Mitteilung heißt es:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic&quot;&gt;
Nun wurde Huwald [Anm.: ehemaliger politischer Geschäftsführer der Piratenpartei] auch der elektronische Zugang zur Universität gesperrt. Da dieser erst nach der Beschlagnahmung seines Server als Kommunikationsmittel verwendet wurde, liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine weitere Maßnahme der Behörden handelt. Huwald wurde bis heute weder über die Beschlagnahmung noch die Sperrung informiert, sondern musste diese erst durch eigene Nachforschungen erfahren. Der Zugang zu den Dokumenten zur Beschlagnahmung und damit dem Mittel, sich juristisch zur Wehr zu setzen, wurde Huwald seitens seines Providers verweigert.
&lt;/div&gt;
Ich hoffe mal, ein Backup der Daten und die verschlüsselte Ablage der Dokumente ist vorhanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Da aufgrund der Serverbeschlagnahmung und Sperrung des Uni-Accounts die bisherigen E-Mail Adressen nicht mehr nutzbar sind, musste Huwald, der sich zur Zeit im Ausland aufhält, auf Freemailer ausweichen, wie er in der Mitteilung erläutert: &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;Durch meinen aktuellen Auslandsaufenthalt kann ich mich mit meinem Anwalt nur elektronisch in Verbindung setzen. Nachdem all meine privaten E-Mail-Adressen gesperrt wurden, musste ich auf einen Freemailer ausweichen. Nur sind die in Deutschland zur Vorhaltung aller E-Mails an die Polizei verpflichtet. Ein vertrauliches Gespräch mit einem Anwalt ist damit unmöglich, und mir bleibt die Möglichkeit zur Verteidigung verwehrt.&lt;/span&gt;&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Diese Umstände und der Fakt, dass Sicherheitsbehörden bald neben der bereits bestehenden Zugriffsmöglichkeiten auf E-Mail Konten auch die Kontaktbeziehungen per Vorratsdatenspeicherung ermitteln können, nmacht die Angelegenheit sicherlich nicht einfacher, wie ich mir denken kann, böte aber auch die Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass es deshalb umso wichtiger ist, über OpenPGP oder S/MIME Verschlüsselung für E-Mails und ggf. verschlüsseltes Instant Messaging und VoIP (Nein, nicht Skype, sondern z. B. Zfone, Jabber mit OTR) zu verfügen und diese auch &amp;#8211; egal an welchem Ort &amp;#8211; aktiv zu praktizieren und das es politisch Aktiven angeraten ist, diese Möglichkeit der sicheren Kommunikation mit Freunden, Mitstreitern und Anwälten zu jedem Zeitpunkt der politischen Arbeit sicherzustellen. 
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    <pubDate>Wed, 17 Sep 2008 15:04:51 +0200</pubDate>
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    <title>Kreative Verschlüsselungsansätze für Jabber</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1581-Kreative-Verschluesselungsansaetze-fuer-Jabber.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Anti-Überwachung</category>
            <category>Chat</category>
            <category>Kryptografie</category>
            <category>Software</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Peter Saint-Andre, einer der Direktoren bei der XMPP Standards Foundation berichtet in &lt;a href=&quot;https://stpeter.im/?p=2214&quot;&gt;Got Encryption?&lt;/a&gt; in seinem Weblog &quot;one small voice&quot; über neue Ansätze und Spezifikation für die Verschlüsselung von Jabber Chats.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusammengefasst würden deren Resultate bei Umsetzung so aussehen, dass Jabber Clients zu Servern (c2s, client-to-server) und Jabber Server untereinander (s2s, server-to-server) wie bisher per SSL/TLS verschlüsselte Verbindungen aufbauen &amp;#8211; jedenfalls solange noch nicht jeder Internetnutzer über feste IPs und Domains verfügt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Danach wird aber Verbindung und Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Jabber Nutzern immer direkt über XML Streams durchgeführt, basierend auf Google Talks Jingle. Jeder Jabber Nutzer bekommt ein Zertifikat, zum Beispiel von der XMPP Zertifizierungsinstanz oder CAcert. Als Alternative denkt man auch an OpenPGP Schlüssel, die man ja bereits mit Jabber zur Verschlüsselung nutzen kann, um sie nach &lt;a href=&quot;http://tools.ietf.org/html/rfc5081&quot;&gt;RFC 5081&lt;/a&gt; für verschlüsselte TLS Sitzungen, Zertifikate und Schlüsselaushandelungen zu verwenden. Zwei Jabber Nutzer bauen also direkt zueinander (e2e, end-to-end) verschlüsselte Jingle bzw. XML Streams über TLS und eigene Zertifikate auf, die sie natürlich vorher überprüfen müssen. In Zukunft könnten also die Jabber Server nur noch als Vermittlungsstellen dienen, wenn sich daraus nicht ein vollständig serverloses Jabber Messaging entwickelt oder die Nutzer können wahlweise entscheiden, ob sie direkt oder über die verschlüsselten Transportkanäle der Jabber Server miteinander kommunizieren möchten, was wiederum der Anonymisierung förderlich wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Alles noch Zukunftmusik, da gerade mal die XMPP Erweiterungen &lt;a href=&quot;http://www.xmpp.org/extensions/xep-0247.html&quot;&gt;0247 - Jingle XML Streams&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.xmpp.org/extensions/xep-0246.html&quot;&gt;0246 - End-to-End XML Streams&lt;/a&gt; spezifiziert wurden, aber wie Saint-Andre schreibt, möchte man so schnell wie möglich die darauf basierenden &quot;encrypted e2e streams&quot; testweise in eine Reihe von Jabber Clients einpflanzen. Nur zu, bei all den Überwachungs-Zwangsstörungen, die Regierungen und Unternehmensführungen seit Jahren plagen, kann man jedes Heil- und Abwehrmittel gebrauchen. 
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    <pubDate>Thu, 19 Jun 2008 13:26:41 +0200</pubDate>
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    <title>Update Jabber Anleitung</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1496-Update-Jabber-Anleitung.html</link>
            <category>Chat</category>
            <category>Raven HP</category>
            <category>Software</category>
    
    <comments>http://blog.kairaven.de/archives/1496-Update-Jabber-Anleitung.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Ich habe mal die &lt;a href=&quot;https://hp.kairaven.de/jabber/&quot;&gt;Jabber / Psi Anleitung&lt;/a&gt; aktualisiert. Seit Version 1.2 (und Psi 0.10) haben sich doch ein paar Dinge bei Jabber und Psi geändert. Das fängt schon bei der Umbenennung der &quot;Jabber Software Foundation (JSF)&quot; in die &quot;XMPP Standards Foundation (XSF)&quot; und der &quot;Jabber Enhancement Protocols (JEP)&quot; in die &quot;XMPP Extension Protocols (XEP)&quot; an. Die ganzen Protokollgeschichten laufen ja jetzt über &lt;a href=&quot;http://www.xmpp.org/&quot;&gt;xmpp.org&lt;/a&gt;, während &lt;a href=&quot;http://www.jabber.org/&quot;&gt;jabber.org&lt;/a&gt; eher zum Jabber Portal wird und gerade überarbeitet wird. Den Umbau kann man derzeit auf &lt;a href=&quot;http://new.jabber.org/&quot;&gt;new.jabber.org&lt;/a&gt; sehen. Vieles davon sollte zunächst über die &lt;a href=&quot;https://www.xmpp.net/&quot;&gt;XMPP Federation&lt;/a&gt; laufen, aber das ist jetzt das Webinterface der Zwischen-Zertifizierungsstelle der XFS, bei der sich Jabber Server zertifizieren lassen können anstatt direkt bei StartCom oder CAcert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für Psi (und Jabber Clients, die ähnliche Funktionen bieten) bin ich näher auf die Nutzung der TLS-Verschlüsselung im Vergleich zur SSL-Nutzung eingegangen und den Zertifikatsgeschichten, die sich damit verbinden. Dann habe ich u. a. die &quot;Privatsphäre-Listen&quot; erläutert, mit denen sich sehr fein und abhängig von der JID, der Gruppe oder des Präsenbezugs steuern lässt, für wen man &quot;unsichtbar&quot; sein will, wem es erlaubt ist, Nachrichten zu senden oder Chats zu starten oder weitere Infos abzufragen. Wie lange die Listen noch Bestandteil der XEPs bzw. der Jabber Clients bleiben, ist die Frage, weil sich das Management (für alle Nutzertypen) kompliziert gestalten kann und mit dem &lt;a href=&quot;http://www.xmpp.org/extensions/xep-0191.html&quot;&gt;Simple Communications Blocking&lt;/a&gt; schon eine vereinfachte Form der Kommunikationsregulierung in den Startlöchern steht. Dann haben aktuelle Psi Versionen (ich benutzte eine 0.12 Nightly) endlich größere Konfigurationsmöglichkeiten für MUC &amp;#8211; wer es braucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die Frage nach VoIP und Videochat angeht &amp;#8211; bei Jabber und Psi, die ja immer aufkommt: Dazu verweise ich auf die beiden Beiträge &lt;a href=&quot;http://blog.xmpp.org/?p=32&quot;&gt;Jingle Last Call&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://blog.xmpp.org/?p=34&quot;&gt;Jingle Update&lt;/a&gt; des Extended Conversation Weblogs der XSF. Kurz gesagt sind eine Reihe von XEPs und Abstimmungsprozesse in der Pipeline, die der Spezifizierung von Jingle, SIP und weiteren Multimediatechniken für XMPP/Jabber dienen. Bei Psi ist es wohl nach &lt;a href=&quot;http://lists.affinix.com/pipermail/psi-devel-affinix.com/2008-January/007651.html&quot;&gt;zwei&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://lists.affinix.com/pipermail/psi-devel-affinix.com/2008-January/007653.html&quot;&gt;Postings&lt;/a&gt; auf der Psi Mailingliste so, dass man Psi für Jingle mit --enable- und --configure-jingle kompilieren kann, was aber noch nicht zu brauchbaren Ergebnissen führt. Die Arbeiten zur Jingle-Bibliothek bei Psi sind noch nicht komplett und wohl auf Eis gelegt. In einem Posting heißt es auch, für VoIP in Psi wolle man eine eigene Jingle Implemenation basierend GStreamer, Phonon und/oder Farsight entwickeln, was aber wohl genauso im Fluß ist wie die Standardisierungsprozesse bei der XSF. XMPP/Jabber bleibt also wie immer wild, lebendig und offen für alles &lt;img src=&quot;http://blog.kairaven.de/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
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    <pubDate>Tue, 05 Feb 2008 09:42:58 +0100</pubDate>
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    <title>OTR Verschlüsselung - mit Pidgin und ohne Psi</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1364-OTR-Verschluesselung-mit-Pidgin-und-ohne-Psi.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Chat</category>
            <category>Geheimdienst / Polizei</category>
            <category>Internet / TeKo</category>
            <category>Kryptografie</category>
            <category>Recht</category>
            <category>Software</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Eigentlich müsste ich mal wieder die Anteile zum Jabber Client &lt;a href=&quot;http://psi-im.org/&quot;&gt;Psi&lt;/a&gt; in meiner Jabber Anleitung überarbeiten, denn mittlerweile ist Psi beim &lt;a href=&quot;http://forum.psi-im.org/thread/4630&quot;&gt;dritten Release Candidate der 0.11 Version&lt;/a&gt; angelangt, für die eine Veröffentlichung als Endversion kurz bevorsteht. Sowohl bei den Änderungen an der GUI, als auch bei der Implementierung von Jabber Funktionen hat sich viel getan, was u. a. Psi für mich immer noch zum besten grafischen Jabber Client macht, den es gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Psi fehlt &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1168-OTR-fuer-Psi.html&quot;&gt;immer noch&lt;/a&gt; eine Funktionalität für die Ende-zu-Ende Verschlüsselung in Gestalt der &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/112-Verschluesselung-die-Aufzeichnung-vernichtet-sich-in-x-Minuten.html&quot;&gt;OTR (&quot;Off-the-record&quot;) Verschlüsselung&lt;/a&gt; für alle Plattformen. Und wenn ich mir die &lt;a href=&quot;http://flyspray.psi-im.org/roadmap&quot;&gt;Psi Roadmap&lt;/a&gt; anschaue, wird es daraus auch nichts werden, denn in der taucht OTR nicht auf. Dabei beobachte ich, dass immer mehr Leute zur OTR Verschlüsselung und damit zu Instant Messaging Clients wechseln, die OTR schon lange anbieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Deshalb habe ich den Psi Anteil brachliegen gelassen und stattdessen die Kurzanleitung &lt;a href=&quot;https://hp.kairaven.de/jabber/jabber12.html&quot;&gt;Jabber mit OTR (&quot;Off-the-record&quot;) Verschlüsselung und Tor Anonymisierung&lt;/a&gt; in die Jabber Anleitung aufgenommen, in der die OTR Nutzung mit Jabber vorgestellt wird. Als Beispiel-Anwendung wird darin der IM Client &lt;a href=&quot;http://www.pidgin.im/&quot;&gt;Pidgin&lt;/a&gt; verwendet, den ich wegen OTR ebenfalls bis auf Weiteres benutze &amp;#8211; nicht, weil ich ihn als Jabber Client schätze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die OTR Verschlüsselung sehe ich dabei immer noch mit gemischten Gefühlen. Sie besticht durch die scheinbar einfache Anwendung: Bei Pidgin OTR Plug-in installieren, auf einen Button zur Erzeugung des OTR Schlüssels klicken, fertig. Im Chat Fenster auf den OTR Button klicken, fertig. Das wird auch immer als Argument gegen die jabberkonforme OpenPGP Verschlüsselung ins Feld geführt, da hier die Installation von GnuPG, das Erzeugen eines Schlüsselpaares und das Verständnis der Public Key Kryptografie und des OpenPGP Web of Trust Voraussetzung ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aber in der Einfachheit der Anwendung der OTR Verschlüsselung liegt auch ihr Pferdefuß. Denn bei OTR ist wie bei OpenPGP die Bestätigung der Echtheit des Schlüssels Voraussetzung einer Verschlüsselung, in die man vertrauen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dazu musste bei OTR zuerst nur der Schlüssel-Fingerprint des Gegenüber überprüft und authentifiziert werden, was dazu einlädt (und wie ich vermute auch praktiziert wird), den Authentifikations-Dialog einfach wegzuklicken, um ein schöner aussehendes Icon auf dem OTR Button zu erhalten. Also günstige Voraussetzungen für &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Man-In-The-Middle-Angriff&quot; title=&quot;Wikipedia:Man-In-The-Middle-Angriff&quot;&gt;Man-in-the-middle&lt;/a&gt; Angriffe, für die es dann bald auch das passende &lt;a href=&quot;http://www.ejabberd.im/mod_otr&quot;&gt;MITM Modul für den ejabberd&lt;/a&gt; gab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Daraufhin kamen Verbesserungen der Authentifikationsprozesse, die man im Dokument  &lt;a href=&quot;http://www.cypherpunks.ca/~iang/pubs/impauth.pdf&quot;&gt;Improved User Authentication in Off-The-Record Messaging&lt;/a&gt; nachlesen kann, wozu auch die Einführung der Abfrage eines gemeinsamen, d. h. beiden Gesprächspartnern bekanntes &quot;Geheimnis&quot; gehört. Doch was macht man bei der Fingerprint- und Geheimnisfrage-Methode, wenn es sich um einen neuen Gesprächspartner handelt, der meilenweit entfernt sitzt? Gemeinsame Geheimnisse gibt es nicht, ein persönliches Treffen ausgeschlossen und ein Telefonat ist auch nicht immer möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Man ist, wie es auch in kleinen Hilfetexten im Pidgin Client heißt, auf einen zusätzlichen sicheren Kanal angewiesen, über den man vor dem ersten Kontakt die Fingerprints austauscht &amp;#8211; zum Beispiel per S/MIME oder OpenPGP signierter und verschlüsselter E-Mail, womit  man wieder bei der &quot;komplizierten&quot; Public Key Kryptografie oder einer Zertifizierungs-Infrastruktur bzw. eines &quot;Web of Trust&quot; für OTR Schlüssel angelangt ist, die OTR fehlen, für die es aber anscheinend &lt;a href=&quot;http://alphahelical.com/foaf/otr.html&quot;&gt;Bedarf&lt;/a&gt; gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun könnte man sagen, dass man dann auch bei der OpenPGP Verschlüsselung für Jabber bleiben könnte. Dem steht die Attraktivität der einfachen Anwendung der OTR Verschlüsselung und ihre fortschreitende Verbreitung entgegen. Aber nicht nur das, sondern auch die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Glaubhafte_Bestreitbarkeit&quot; title=&quot;Wikipedia:Glaubhafte Bestreitbarkeit&quot;&gt;Bestreitbarkeit&lt;/a&gt; stattgefundener Kommunikation und die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Perfect_Forward_Secrecy&quot; title=&quot;Wikipedia:Perfect Forward Secrecy&quot;&gt;perfekt fortgesetzte Geheimhaltung&lt;/a&gt; vorangegagngener verschlüsselter Kommunikationsdaten, wenn man den OTR Schlüssel &quot;verliert&quot; bzw. sicher versteckt, was in Staaten von Vorteil ist, in denen mittlerweile das &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1348-Final-Countdown-fuer-die-Teko-Vorratsdatenspeicherung-in-UK.html&quot;&gt;Rechtssystem&lt;/a&gt; auf den Krieg gegen die Verschlüsselung und die Belauschung internetbasierter Kommunikation ausgelegt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie es auch sei, die OTR Verschlüsselung ist nach meiner Meinung die Zukunft verschlüsselter Jabber Kommunikation. Meinen OTR Fingerprint gibt es (auch GnuPG signiert) auf der &lt;a href=&quot;https://hp.kairaven.de/misc/junk.html&quot;&gt;Kontaktseite&lt;/a&gt;. 
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    <pubDate>Mon, 15 Oct 2007 21:28:15 +0200</pubDate>
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    <title>OTR für Psi</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1168-OTR-fuer-Psi.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Chat</category>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>Internet / TeKo</category>
            <category>Kryptografie</category>
            <category>Software</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Zum Thema &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/112-Verschluesselung-die-Aufzeichnung-vernichtet-sich-in-x-Minuten.html&quot;&gt;OTR (Off-the-record) Verschlüsselung&lt;/a&gt; mit dem &lt;a href=&quot;https://hp.kairaven.de/jabber/&quot;&gt;Jabber Client Psi&lt;/a&gt;, das angesichts der Vorratsdatenspeicherungspläne, dem &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1164-Automatische-UEberwachungsschleifen.html&quot;&gt;ausgemachten Ziel&lt;/a&gt;, auch Instant Messaging im Rahmen &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1146-Ein-weiteres-Ohr-fuer-Frankreichs-Big-Brother.html&quot;&gt;staatlicher Internetüberwachung&lt;/a&gt; für den &quot;Krieg gegen den Terror&quot; zu erfassen und der Notwendigkeit für Journalisten, sichere Kommunikationswege für &lt;a href=&quot;http://www.whistleblower-netzwerk.de/blog/&quot;&gt;Whistleblower&lt;/a&gt; zu finden, immer noch dringlich ist, zeichnen sich &quot;Hoffnungsschimmer&quot; ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit 2005 ziehen sich die Wünsche und Forderungen seitens der Psi Nutzer nach einer Implementierung von OTR in Psi hin. Genauso lange haben die Psi Entwickler sich mit Anstrengungen zurückgehalten und damit den Zug verpennt, dass OTR als benutzerfreundliche und sichere Alternative zur OpenPGP Verschlüsselung von Instant Messages mittlerweile gut von Anwendern, denen die Privatsphäre ihrer Chats wichtig ist, angenommen und für etliche IM-Clients adaptiert wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischendurch wurde die &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/319-Verschluesselte-Sessions-fuer-Jabber.html&quot;&gt;Encrypted Sessions (Esessions) Erweiterung für die Jabberprotokolle&lt;/a&gt; formuliert, die auch als Grundlage zur Integration (kompatibler) OTR Mechanismen dienen sollte. Aber auch deren Umsetzung für Psi &lt;a href=&quot;http://lists.affinix.com/pipermail/psi-devel-affinix.com/2007-June/007082.html&quot;&gt;versandete&lt;/a&gt; genauso wie die Esessions selbst:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
The Jabber esessions protocol is quite similar in purpose to otr.  
Although we don&#039;t support it yet, nor is it firmly placed anywhere on  
the roadmap, it&#039;s something we&#039;ll need to do eventually.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Psi Projektleiter &lt;a href=&quot;http://www.kismith.co.uk/&quot;&gt;Kevin Smith&lt;/a&gt;.
&lt;/div&gt;
Wie nun aus der Entwickler-Mailingliste hervorgeht, wurde es anscheinend den beiden Psi Anwendern specThor und Timo Engel zu bunt, denn sie sind dabei, selbst OTR für Psi zu programmieren, wobei es wohl noch Probleme mit der Plugin API von Psi gibt. Timo Engel hat jedenfalls &lt;a href=&quot;http://lists.affinix.com/pipermail/psi-devel-affinix.com/2007-June/007088.html&quot;&gt;angekündigt&lt;/a&gt;, ein OTR Plugin für Psi in ein paar Wochen veröffentlichen zu können:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;
I&#039;ve written an OTR plugin for Psi. The plugin interface does not have all the
features needed for such a plugin. Therefore, I had to do some changes on the
psi plugin stuff. 
It&#039;s still unfinished, but basically it works already. In some weeks, I&#039;ll
publish it.
&lt;/div&gt;
Dem Ausspruch &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;Oooh, competing encryption plugins!&lt;img src=&quot;http://blog.kairaven.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; I love it!&lt;/span&gt;&quot; des &lt;a href=&quot;http://psi-im.org/&quot;&gt;Psi Projekt&lt;/a&gt; Webmasters &lt;a href=&quot;http://halr9000.com/&quot;&gt;Hal Rottenberg&lt;/a&gt; kann man sich deshalb nur anschließen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 26 Jun 2007 08:21:53 +0200</pubDate>
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    <title>Jabber JIDs für's Forum</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/976-Jabber-JIDs-fuers-Forum.html</link>
            <category>Chat</category>
            <category>Netz</category>
            <category>Software</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 481px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/30-12-06-forumnojabber.png&quot; alt=&quot;IM Konfiguration im Forum&quot; width=&quot;479&quot; height=&quot;224&quot; style=&quot;border: 1px solid #000000; &quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Warum fehlt in jeder verdammten Forensoftware die Möglichkeit &lt;a href=&quot;https://hp.kairaven.de/jabber/jabber2.html#a4&quot;&gt;Jabber-IDs (JIDs)&lt;/a&gt; als Kontaktadressen anzugeben? Instant Messaging ist nicht nur ICQ, AIM, Yahoo, MSN oder Skype. Jabber ist dies auch &lt;a href=&quot;http://events.ccc.de/congress/2006/Fahrplan/events/1667.en.html&quot;&gt;und noch viel mehr&lt;/a&gt;, also höchste Zeit, dass die Forenprogrammierer ihren Kenntnisstand auffrischen.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 30 Dec 2006 22:00:59 +0100</pubDate>
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    <title>Jabber Killing Spree</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/107-Jabber-Killing-Spree.html</link>
            <category>Chat</category>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Netz</category>
            <category>Software</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    I&#039;m on a killing spree...Nein, nicht so wie z. B. in diesem &lt;a href=&quot;http://uploads.ungrounded.net/content.php?id=19&amp;amp;name=19_postal.swf&amp;amp;title=Postal&amp;amp;date=1111208400&amp;amp;quality=b&amp;amp;uj=0&amp;amp;w=450&amp;amp;h=300&quot;&gt;Game&lt;/a&gt;, sondern was Contacts auf meinen Jabber Roster angeht. Der ist jetzt erheblich leerer, nachdem ich etliche Conatcts gekickt habe. Und zwar solche Contacts, die um Autorisierung nachfragen, nur um &lt;span class=&quot;italy&quot;&gt;eine&lt;/span&gt; Frage zu stellen - zu Linux, zu GnuPG, zu Jabber, zum Blog etc. etc. oder mir nur mitteilen wollen, wie gut oder wie schlecht sie XYZ im Blog oder auf der HP finden&amp;#8230;und dann ist meistens Ruhe im Karton. Herrjeh, es gibt trotz ständiger Überallerreichbarkeit per Handy oder Instant Messaging auch noch &lt;span class=&quot;bo&quot;&gt;E-MAIL&lt;/span&gt;, die sich hervorragend für solche Zwecke eignet. Muss man sich denn sofort und überall auf Kontaktlisten breit machen, nur weil es so bequem ist? Das ist in meinen Augen einfach nur saumäßiger Stil, der wie immer aus Gedankenlosigkeit und egoistischer Bequemlichkeit resultiert. Und wenn ich dann noch so etwas sehe, laufe ich rot an:
&lt;div class=&quot;mitte&quot; style=&quot;width: 465px; &quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/19-03-05-jabberschwachsinn.png&quot; width=&quot;465&quot; height=&quot;367&quot; alt=&quot;Jabber Schwachsinn&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Sehr lustig, wie intelligent und kreativ. Anstatt die Jabber Userverzeichnisse sinnvoll zu nutzen, was die Nutzung der Userverzeichnisse als möglicherweise universales Yellow Book angeht und das Suchen und Finden von bestimmten Personen optimieren würde, rotzt man noch seine einmaligen Ergüsse in&#039;s Netz. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 19 Mar 2005 19:56:23 +0100</pubDate>
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    <title>Notizen zu Skypes Sicherheit</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/308-Notizen-zu-Skypes-Sicherheit.html</link>
            <category>Chat</category>
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            <category>Linux / Windows</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Bevor das irgendwo untergeht, Kurznotiz zum Wiederfinden:&lt;br /&gt;Skype wird ja auch deshalb von vielen eingesetzt, weil es verschlüsselt und per P2P funktioniert. &quot;Irgendwie&quot; verschlüsselt und P2P nutzt, denn Details sind so gut wie unbekannt, weil die Skype Leute alles unter Verschluss halten und nur hier und da mal allgemeine Bemerkungen zur Sicherheit von Skype fallen lassen. Die Sicherheit, auf die Skype Benutzer bauen, ist also mehr ein Gutglauben oder Vertrauen ohne Basis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Salman A. Baset and Henning Schulzrinne gibt es das Paper &lt;a href=&quot;http://www.cs.columbia.edu/~library/TR-repository/reports/reports-2004/cucs-039-04.pdf&quot;&gt;An Analysis of the Skype Peer-to-Peer Internet Telephony Protocol&lt;/a&gt; und von Simson Garfinkel &lt;a href=&quot;http://www.soros.org/initiatives/information/articles_publications/articles/security_20050107/OSI_Skype5.pdf&quot;&gt;VoIP and Skype Security&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In beiden Papern geht es um die Analyse des Slype Netzwerks und der Skype Funktionen, auch um die Bewertung der Aussagen von Skype Machern. Dabei müssen auch beide Paper aufgrund des Closed Source Charakters von Skype um den eigentlichen Kern - wie genau funktioniert die Verschlüsselung von Skype und wie ist sie impelentiert und wie sicher vor Angriffen ist VoIP über das Skype P2P Netz - mehr oder weniger herumlavieren. Dennoch werfen alle Autoren Fragen auf und ziehen Schlußfolgerungen, die für Skype Benutzer von Interesse sind. Zum Beispiel, dass eine VoIP über VPN allemal sicherer sei als Skype.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu habe ich noch in &lt;a href=&quot;news:de.comp.security.misc&quot;&gt;de.comp.security.misc&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://groups-beta.google.com/group/de.comp.security.misc/msg/b6a69befc1622367?dmode=source&quot;&gt;gelesen&lt;/a&gt;, dass Studenten (wohl) im &lt;a href=&quot;http://www.fh-jena.de/index.php/page/332/1223/-&quot;&gt;Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik&lt;/a&gt; der &lt;a href=&quot;http://www.fh-jena.de/&quot;&gt;Fachhochschule Jena&lt;/a&gt; zur Aufgabe bekommen, Skype zu &quot;dekodieren&quot;. Mal sehen, was dabei rauskommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch noch einmal der Hinweis auf die Vortragsmaterialen zur Veranstaltung &lt;a href=&quot;https://www.ccc.de/congress/2004/fahrplan/event/15.de.html&quot;&gt;Sicherheit bei VoIP-Systemen, eine Einführung&lt;/a&gt; des 21C3 (zu dem übrigens jetzt über den &lt;a href=&quot;https://www.ccc.de/congress/2004/fahrplan.de.html&quot;&gt;Fahrplan&lt;/a&gt; bereits eine Menge &lt;a href=&quot;https://www.ccc.de/congress/2004/fahrplan/files/&quot;&gt;Dokumente und Folien in PDF Form&lt;/a&gt; verfügbar sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Via &lt;a href=&quot;http://www.eff.org/deeplinks/archives/002193.php&quot;&gt;EFF: Two on Skype&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe auch:&lt;br /&gt;
Heise - &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/security/news/meldung/113281&quot;&gt;Spekulationen um Backdoor in Skype&lt;/a&gt; (24.07.2008) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 16 Jan 2005 23:58:00 +0100</pubDate>
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    <title>E-Mail und VoIP Überwachung im Anmarsch</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1198-E-Mail-und-VoIP-UEberwachung-im-Anmarsch.html</link>
            <category>Chat</category>
            <category>Data Mining / Fusion</category>
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            <category>Geheimdienst / Polizei</category>
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            <category>Politik</category>
            <category>Terror</category>
            <category>VDS</category>
    
    <comments>http://blog.kairaven.de/archives/1198-E-Mail-und-VoIP-UEberwachung-im-Anmarsch.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Kaum dass man sich über die &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID3598468,00.html&quot;&gt;Rücknahme der Anwendung des Großen Lauschangriffs&lt;/a&gt; &amp;#8211; wenigstens für Gespräche, die mit besonderen Berufsgruppen und Geheimnisträgern geführt werden &amp;#8211; durch Bundesjustizministerin Zypries freut, kommt schon die nächste Meldung, die nichts Gutes in Sachen Privatsphäre verheißt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/50937&quot;&gt;Abhören für jeden Geschmack&lt;/a&gt; berichtet Monika Emmert von einer neuen Version der Telekommunikations-Überwachungsverordnung, die im Herbst erscheinen soll und wohl stärker als zuvor die Überwachung der Kommunikation per E-Mail und VoIP ins Auge fasst. Gleichzeitig wird auch beim europäischen Standardisierungsgremium ETSI wieder an Standards gearbeitet, die die technischen Normen und Spezifikationen für die entsprechenden Überwachungsschnittstellen beschreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darauf müssen sich schon jetzt Internet- und Telekommunikationsprovider vorbereiten, wie zuletzt während einer Tagung des Verbands der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM), wo sich laut Artikel die Provider u. a. über bereits verfügbare technische Überwachungslösungen und ihrer Preise informieren konnten. Im Artikel ist auch die Rede von Lösungen zur Aufhebung SSL verschlüsselter Verbindungen zum Mailprovider.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zu der in diesem Zusammenhang im Artikel angesprochenen NetUSE TKÜV Suite heißt es auf der &lt;a href=&quot;http://www.netuse.de/con/tkuev/&quot;&gt;Produktseite von NetUSE&lt;/a&gt;:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic; &quot;&gt;Die TKÜV (§ 11) fordert, daß auch EMail-Systeme abhörbar sein müssen. Die genauen Anforderungen zur Überwachung nach TKÜV werden in der Technischen Richtlinie TR TKÜ Ausgabe 4.0 vom April 2003, Anlage 9, Anforderungen an Speicherungen des Dienstes EMail, dargestellt (...) Die NetUSE AG bietet hierzu eine Lösung an, die als Plugin mit der Anwendung Mailserver zusammenarbeitet. Die hier vorgestellte Lösung ist sowohl unter Solaris als auch unter Linux verfügbar (...) Die Implementierung erfolgt durch sogenannte Plugins bzw. die Nutzung vorhandener Plugins in der verwendeten Software (sendmail/postfix und Cyrus-IMAP). Damit wird eine Überwachung auch bei Verschlüsselung des Transportweges mit SSL (SSMTP (SMTP/TLS), IMAPS/POPS) sichergestellt. Es wird ein Shell-Interface geliefert, mit dem sich das Überwachen für eine Kennung aktivieren, bzw. deaktivieren läßt, wobei auch die Art (vollständig oder nur Ereignisse) eingestellt wird.
&lt;/div&gt;
Ende 2003 fand eine ähnliche &quot;Leistungsshow&quot; statt, die vom Branchenverband eco ausgerichtet wurde und über die Monika Emmert ebenfalls berichtete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zur Tagung hat der VATM die Pressemitteilung &lt;a href=&quot;http://www.vatm.de/content/presse/2004/22_04.htm&quot;&gt;Überwachung im Telekommunikationsmarkt darf nicht weiter ausufern &amp;#8211; Internet-Telefonie gerät ins Visier der Behörden&lt;/a&gt; herausgegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das man verstärkt VoIP, Instant Messaging und Breitbandangebote per DSL in Angriff nimmt, verwundert nicht, wenn man bedenkt, dass das FBI bereits bei der FCC die Anwendung von Überwachungsgesetzen auf VoIP über Breitbandangebote erreicht hat und in den letzten Monaten alle großen Telko-Anbieter Pläne angekündigt haben, die alle eine Ausweitung der VoIP Dienste oder langfristig die komplette Umstellung ihrer Netze auf VoIP-Telefonie beabsichtigen. Führt man sich dann vor Augen, dass die Anzahl der DSL Nutzer immer weiter ansteigt, steht eigentlich schon fest, dass man VoIP den Überwachungsgesetzen unterwerfen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dazu mag auch die &lt;a href=&quot;http://www.regtp.de/reg_tele/start/in_05-17-01-00-00_m/bmi.pdf&quot;&gt;Stellungnahme des Bundesinnenministeriums&lt;/a&gt; zur VoIP Anhörung der RegTP erhellend sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das man auch mit einer steigenden Überwachung des E-Mail Verkehrs, Instant Messaging und VoIP Kommunikation die großen, bösen Jungs nicht schnappen wird, weil die wie die auf Privatsphäre bedachten User ihre Kommunikation zusätzlich verschlüsseln oder ganz andere, bzw. &quot;konventionelle&quot; Mittel wie Kuriere, Strohmänner und persönlich abgesprochene Schlüsselwörter einsetzen, scheint in den Häusern der Überwachungsbefürworter (noch) keine Zweifel und Bedenken hochkommen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist auch das Positive an der ganzen Geschichte, denn sie wird für einige Leute mehr Anlass sein, sich wieder verstärkt Gedanken über den Schutz ihrer Kommunikation mittels kryptografischer Anwendungen zu machen, was man an den Beiträgen zum Artikel im Forum ablesen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleibt nur zu hoffen, dass der ganze Überwachungsaktionismus nicht die alten Kryptoregulierungsideen zu Verboten kryptografischer Mittel, Schlüsselhinterlegung oder -zwangsherausgabe wieder aufkommen lässt. 
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    <pubDate>Sat, 11 Sep 2004 21:13:00 +0200</pubDate>
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    <title>Gush unter Linux</title>
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            <category>Linux / Windows</category>
            <category>Software</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Ich habe ja gerade nichts sinnvolles zu tun, also habe ich mir doch noch mal &lt;a href=&quot;http://2entwine.com/&quot;&gt;Gush für Linux&lt;/a&gt; angesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Gush ist eine plattformunabhängige Kombination aus Jabber basiertem IM Client und RSS-Reader, garniert mit einem Desktoppager. Das alles eingepackt in einer Flashapplikation, die in einem Firefoxbrowser im Kiosk Modus läuft, weshalb zur Installation auch eine Gush Extension für den Firefox gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter Linux entpackt man einfach das Archiv, ruft das Installationsscript auf, Gush fragt wohin es installiert werden soll und wo sich das Firefox Binary befindet, der Rest läuft von selbst. Danach &lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;$ Gush&lt;/span&gt; und zuerst startet eine Eingabemaske, in die man die üblichen Jabber Account Daten einträgt. Anschließend verbindet sich Gush mit dem Jabber Server und startet den Gush &quot;Desktop&quot;, den man unten in dem Screenshot sieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Links ist die dynamische Navigationsleiste zu sehen, über die man zwischen den Einstellungen, der RSS-Reader Feedliste, dem Wallpaper-Switcher und der &quot;Buddylist&quot;, d. h. dem Roster, hin und her zappen kann. Den Roster sieht man oben rechts noch einmal angepappt. In der Ecke unten-rechts schwebt der Pager. In der Mitte sieht man ein Chatfenster und den Gush Feed im Feedreader.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 501px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-07-04-gush.jpg&quot; width=&quot;501&quot; height=&quot;367&quot; alt=&quot;Gush&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Kommen wir noch zu den Systemvoraussetzungen des Eyecandy-Monsters:&lt;br /&gt;Processor: Pentium/AMD 1GHz or better&lt;br /&gt;Memory : 256MB RAM (512MB Recommended)&lt;br /&gt;Disk Space: 50MB free disk space&lt;br /&gt;Flash Player: 7,0,19,0 (Win/Mac) | 7,0,25,0 (Linux)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mmh, ja, läuft hier mit meinem AMD Athlon 900TB und 512MB RAM etwas wie zähflüssiger Honig, aber es läuft. Trotzdem bleibe ich lieber bei Liferea als Feedreader und PSI als Jabber Client, &quot;Ästhetik&quot; hin oder her. 
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    <pubDate>Wed, 14 Jul 2004 08:54:00 +0200</pubDate>
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