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    <title>ravenhorst - Rüstung</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/</link>
    <description>Wenn Du das Weblog liest, wirst Du nie wieder ruhig schlafen.</description>
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    <title>Googles Street View</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1842-Googles-Street-View.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Geheimdienst / Polizei</category>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Grundrecht</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Was haltet Ihr eigentlich von den Diskussionen um Google Street View und den Widersprüchen, die man dagegen einlegen kann?
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich bin da z. Zt. zwiespältiger Meinung. Mir gefällt der sommerlöchrige Negativ-Hype und die Konzentration auf Google überhaupt nicht. Ich finde, dass es schon einen Unterschied macht, ob ein Heer von Privatpersonen mit ihren Digicams durch die Straßen zieht und Aufnahmen zu privaten Zwecken (wenn auch mit zusätzlicher Zurschaustellung über die Foto- und Videoportale) ohne Profitabsichten oder Data Fusion Aktionen macht oder ein Konzern wie Google, dessen Produkte nicht nur für eigene Interessen auf den Markt kommen, sondern auch von Sicherheitsbehörden genutzt werden.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aber andererseits - was ist jetzt genau der Unterschied zu Google Earth und ähnlichen satellitengestützten Diensten, die stillschweigend von allen genutzt und akzeptiert werden - doch eigentlich nur die horizontale statt der vertikalen Perspektive. Und was die Perspektive angeht, trifft ein Interesse an Googles Erderschließung auf ein nahezu völliges Desinteresse an der Erderkundung und -aufklärung durch ein immer größer werdendes Kontingent an Überwachungs-Drohnen und -Satelliten der zivilen und militärischen Sicherheitskräfte. Fühlt man seine Privatsphäre dort besser geschützt und aufgehoben?
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und sofern Personen und PKW-Kennzeichen tatsächlich und nicht reversibel unkenntlich, also nicht identifizierbar gemacht werden, Google keine Aufnahmen von privaten &quot;Räumen&quot; oder in private &quot;Räume&quot; hinein für Street View macht und es kein Echtzeit-System ist, in dem man Personen und Fahrzeuge live verfolgen kann, wäre ein Profiling und Tracking schwierig bis unmöglich. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dann denke ich wiederum an den Versuch der systematischen und gleichzeitigen Erfassung und Kartierung von WLAN-Hotspots oder dem vermuteten Interesse Googles, Google Earth mittels Nahaufnahmen per Quadrocopter-Drohnen in die &quot;Tiefe des Raumes&quot; aufzurüsten (beides lässt sich auch &lt;a href=&quot;http://www.suasnews.com/2010/08/587/wi-fi-aerial-surveillance-platform-wasp/&quot; title=&quot;Wi-Fi Aerial Surveillance Platform&quot;&gt;kombinieren&lt;/a&gt;), um mal einen militärischen Begriff zu verwenden.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das steht eigentlich nur für ein paar von vielen Layern, die sich zukünftig zusätzlich zu den bekannten &quot;Ansichten&quot; über Google Earth, Street View und Maps legen könnten. Denkt man diese Layer mit Geolokalisierungs- und Identifizierungs-Funktionen in bald allen technischen &quot;Beacons&quot;, die man am oder irgendwann im Leib bei sich trägt, dem Drang, die komplette Realwelt per Ubiquitous Computing und Augmented Reality mit virtuellen Layern zu überlagen bzw. zu erschließen oder den gleichen Drang zur Datenverarbeitung und -visualisierung in Echtzeit mit Googles Street View zusammen und weiter, dann kommt man irgendwann &lt;a href=&quot;http://techflash.com/seattle/2010/02/video_bing_maps_at_ted.html&quot; title=&quot;Video: Bing Maps at TED&quot;&gt;woanders&lt;/a&gt; hin. Zu einer Verschmelzung aller Google Erderfassungssysteme, in der Bilder, Aufnahmen und Daten dynamisch, fast &quot;lebendig&quot; generiert und dargestellt werden, in denen jedes sich darin bewegende oder befindliche Objekt von einem sematischen Web an Zusatzinformationen, Querverweisen und Ursprüngen umgeben ist. Und zu den Objekten könnten dann auch ich mit meinen Arbeits- und Lebensorten zählen.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vorbeugend und als Signal doch Widerspruch gegen Street View einlegen? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 13 Aug 2010 12:53:06 +0200</pubDate>
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    <title>Flug und Fluch des Wellenreiters</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1839-Flug-und-Fluch-des-Wellenreiters.html</link>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Rüstung</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Da wir es in den beiden Beiträgen &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1267-Mit-MACH-10-in-den-Orbit-und-in-den-Krieg.html&quot;&gt;Mit MACH-10 in den Orbit und in den Krieg&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1276-Maschinen-fuer-den-schnellen-globalen-Kriegseinsatz.html&quot;&gt;Maschinen für den schnellen globalen Kriegseinsatz&lt;/a&gt; bereits mit der beschleunigten Kriegsführung per Ramjet / Scramjet Hyperschall-Antrieben für die Realisierung der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Global_Strike&quot;&gt;schlagartigen Global Strike&lt;/a&gt; Angriffswünsche des US-Militärs zu tun hatten, an dieser Stelle der Hinweis auf ein weiteres, von der US Air Force als &quot;historisch&quot; bezeichnetes Ereignis, das am 26. Mai 2010 über dem Point Mugu Naval Air Warfare Center Sea Range Testgebiet im Pazifischen Ozean stattfand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie die Wright-Patterson Air Force Basis in ihrer Pressemeldung &lt;a href=&quot;http://www.wpafb.af.mil/news/story.asp?id=123206524&quot;&gt;X-51 Waverider makes historic hypersonic flight&lt;/a&gt; mitteilte, wurde gestern mit einem B-52 Stratofortress Bomber die experimentelle X-51A Waverider Testrakete in einer Höhe von 50000 Fuß über dem Testgebiet ausgeklinkt. Danach beschleunigte ein taktischer Raketen-Booster der Army die X-51A Waverider zunächst auf eine Geschwindigkeit von Mach 4,8. Nach Abkoppelung des Boosters wurde der Scramjet Antrieb aktiviert, der von dem Unternehmen &lt;a href=&quot;http://www.pw.utc.com/&quot;&gt;Pratt &amp;#38; Whitney Rocketdyne&lt;/a&gt; (klingt auch ein wenig nach &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Cyberdyne_Systems&quot;&gt;Cyberdyne Systems&lt;/a&gt;, gell?) gebaut wurde. Weitere Beteiligte am Bau und der Konstruktion der X-51A sind die DARPA, die Skunkworks Abteilung für experimentelle Fluggeräte bei Boeing und das Air Force Research Laboratory.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; width: 500px&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/27-05-20-x51a_waverider.jpg&quot; alt=&quot;X-51A Waverider&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;357&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;X-51A Waverider&lt;br /&gt;Foto: Wright-Patterson Air Force Base / Pratt &amp;#38; Whitney Rocketdyne.
&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
Der Scramjet Antrieb und beschleunigte die X-51A für weitere 200 Sekunden. Dabei erhöhte sich die Geschwindigkeit der X-51A noch einmal auf Mach 5. Zum Vergleich: Die Spitzen-Geschwindigkeit der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_SR-71&quot;&gt;SR-71 Blackbird&lt;/a&gt; von Lockheed lag bei ca. Mach 3, ein Marschflugkörper wie die deutsch-spanische &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Taurus_%28Marschflugk%C3%B6rper%29&quot;&gt;Taurus&lt;/a&gt; Cruise Missile erreicht maximal Mach 0,95, die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/AGM-114_Hellfire&quot;&gt;Hellfire&lt;/a&gt; Raketen Mach 1,7.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Eigentlich war laut der &lt;a href=&quot;http://www.wpafb.af.mil/news/story.asp?id=123205546&quot;&gt;Ankündigung des Testflugs&lt;/a&gt; eine Dauer von 5 Minuten bei einer Spitzengeschwindigkeit von Mach 6 geplant, aber wegen einer &quot;Antriebs-Anomalie&quot; wurde der Flug nach 200 Sekunden abgebrochen. Im Vergleich zu den 10 - 16 Sekunden bei Mach 7 der X-43A Testrakete im Jahr 2004 (s. Links oben) aber ein weiterer Hüpfer vorwärts. Zumal auch dieser Testflug der Gewinnung von Daten über die Flugeigenschaften, das verwendete Material und die Stabilität des Flugkörpers für weitere Experimente diente.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das sich nicht nur das US-Miltär für den Scramjet interessiert, u. a. als neuer Antrieb für zukünftige Mittel- und Langstreckenrakete, für die Abwehr-Raketen ihrer &quot;Schutzschirme&quot; gegen Langstrecken- bzw. Interkontinental-Raketen, für unbemannte Killer-Drohnen oder gar für Truppen-Transporter, wurde ja bereits andernorts erwähnt. Spätestens in ein, zwei Jahrzehnten soll es was werden mit dem Scramjet, was ja passend wäre, wenn bis dahin global überall die Hütte brennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich Videos anschauen will: Bei DVIDS gibt es ein Video zu den &lt;a href=&quot;http://www.dvidshub.net/?script=video/video_show.php&amp;amp;id=86383&quot;&gt;Vorbereitungen&lt;/a&gt;, dem &lt;a href=&quot;http://www.dvidshub.net/?script=video/video_show.php&amp;amp;id=86376&quot;&gt;Start mit dem B-52 Bomber&lt;/a&gt; und dem &lt;a href=&quot;http://www.dvidshub.net/?script=video/video_show.php&amp;amp;id=86373&quot;&gt;Testflug der X-51A&lt;/a&gt;. Interessant ist auch der Artikel &lt;a href=&quot;http://www.popularmechanics.com/technology/military/4203874&quot;&gt;Hypersonic Cruise Missile: America&#039;s New Global Strike Weapon&lt;/a&gt; von Noah Shachtman bei Popular Mechanics.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ares Weblog der Aviation Week berichtete im Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.aviationweek.com/aw/blogs/defense/index.jsp?plckController=Blog&amp;amp;plckScript=blogScript&amp;amp;plckElementId=blogDest&amp;amp;plckBlogPage=BlogViewPost&amp;amp;plckPostId=Blog%3a27ec4a53-dcc8-42d0-bd3a-01329aef79a7Post%3af09651dc-a95d-4230-b87a-34f27288d46c&quot;&gt;Hypersonic BrahMos Missile Ready for Testing by 2015&lt;/a&gt; über die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/BrahMos&quot;&gt;BrahMos Überschall-Marschflugkörper&lt;/a&gt;, einem russisch-indischen Gemeinschaftsprojekt, das laut der Aussage des BrahMos Aerospace CEO im Ares Beitrag eine Hyperschall-Version des Raketensystems in der Planung hat. Testbeginn wie gesagt ab 2015. 
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    <pubDate>Thu, 27 May 2010 16:33:05 +0200</pubDate>
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    <title>Digitale DNA und Fingerabdrücke für DARPAs Cyber Genome Programm</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1817-Digitale-DNA-und-Fingerabdruecke-fuer-DARPAs-Cyber-Genome-Programm.html</link>
            <category>Data Mining / Fusion</category>
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            <category>Rüstung</category>
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            <category>Terror</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;zitat&quot;&gt;&quot;Ziel des Cyber Genome Programms ist es, revolutionäre Techniken für Cyber-Verteidigung und -Ermittlungen zur Sammlung, Identifizierung, Charakterisierung und Einordnung der Eigenschaften und Verbindungen von digitalen Artefakten zu entwicklen, die von Software, Daten und / oder Nutzern erfasst wurden, um die Strafverfolgungsbehörden, Spionageabwehr und  Cyber-Verteidigungsteams des US-Verteidigungsministeriums zu unterstützen. Digitale Artefakte können von aktuellen Systemen (traditionelle Computer, PDAs und / oder verteilten Informationssystemen wie &quot;Cloud Computer&quot;) erfasst werden, von kabelgebundenen und Fun-Netzwerken oder von Speichermedien. Die zu erfassenden Formate können elektronische Dokumente oder Software (um bösartige Software - Malware einzuschließen) umfassen. Das Cyber Genome Programm wird verschiedene Programmphasen und Technikfelder umspannen. Jedes der Technikfelder wird das Cyber Äquivalent zu Fingerabdrücken oder zur DNA entwicklen, um das digitale Gegenstück zu Genotypen genauso wie zu beobachteten und von ihnen abgeleiteten Phänotypen zu entwickeln, um Identität, Abstammung und den Ursprung digitaler Artefakte und Butzer zu bestimmen.&quot;&lt;/div&gt;
So lautet die verquaste und nebulöse &lt;a href=&quot;https://www.fbo.gov/index?s=opportunity&amp;amp;mode=form&amp;amp;id=0efff97ec44aada63117f050bc43d86f&amp;amp;tab=core&amp;amp;_cview=0&amp;amp;cck=1&amp;amp;au=&amp;amp;ck=&quot;&gt;Zielbeschreibung&lt;/a&gt; eines der neuen Programme des &lt;a href=&quot;http://www.darpa.mil/sto/&quot;&gt;Strategic Technology Office&lt;/a&gt; der DARPA, die sie ständig ausstößt, anlässlich der Einladung zu einer ersten Informationsveranstaltung für interessierte Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die während der vierjährigen Laufzeit von den 43 Millionen US$ profitieren wollen, die für das Cyber Genome Programm von der DARPA ausgeschüttet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Diskussionen, Programme und Politik zu Cyber-Defense, Cyber-Crime, Cyber-Spionage, Cyber-Terrorismus und Cyber-War haben ja international und insbesondere in den USA zur Zeit Hochkonjunktur. Nach den konventionellen Kriegen der Vergangenheit und Gegenwart, den Drohungen von Kriegen und Anschlägen mit ABC-Waffen, nachdem auch der Orbit mit Spionagesatelliten und militärischen Abwehrsystemen kolonisiert wurde und die kleine oder organisierten Kriminalität im Real-Life plagt, drängen sich seit einiger Zeit die militärischen und polizeilichen Fronten im Internet und in Netzwerken in den Mittelpunkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Je nach Ausrichtung sind es mal wieder die &quot;Horden der gelben Gefahr&quot;, die ihre Hacker- und Spionagebrigaden ins virtuelle Feld führen oder die &quot;ausländischen Spione des Westens&quot;, die zu &quot;Cyber&quot; Krieg und &quot;Cyber&quot; Spionage blasen. Übergreifend geeint im Krieg gegen einen nicht-staatlichen &quot;Cyber&quot; Terrorismus als Fortsetzung des &quot;Krieges gegen den Terror&quot; mit Militär- und Polizeinsatz außerhalb der Netze, der bis jetzt mehr als Schreckgespenst existiert. Und wäre es nicht schrecklich genug, gibt es auch noch das große Feld der &quot;Cyber&quot; Kriminellen, denen &amp;#8211; wenn man den Pressemeldungen und -mitteilungen folgen will &amp;#8211; tagtäglich Millionen zum Opfer fallen und die Millionen von Internetnutzern, die sich &quot;cyber-kriminell&quot; betätigen können oder das Potential zum &quot;Cyber-Kriminellen&quot; oder &quot;Cyber-Terroristen&quot; in sich bergen, wenn man sie und das Netz nicht der fürsorgenden und strengen  Regulierung, Kontrolle, Überwachung und Strafverfolgung unterwirft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich gibt es vieles vom &quot;Cyber-Bösen&quot; &amp;#8211; mehr oder weniger. Eben vieles, was auch außerhalb der Netze und Netzwerke existiert und sich technisch umsetzen lässt. Ist ja eine Binsenweisheit. Deshalb ist verständlich, dass man auch in Unternehmen, staatlichen Institutionen, Netzwerken und im Internet tatsächlichen Bedrohungen und Gefahren mit sinnvollen und abgewogenen Maßnahmen und Techniken begegnet. Das sich darüber alle Geister streiten und das Pendel im letzten Jahrzehnt immer mehr und einseitig in Richtung Sicherheit und Ordnung ausgeschlagen ist, dürfte klar sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So mag auch ein Projekt wie das &quot;Cyber Genome Programm&quot; wie viele ähnliche Programme nur ein zweckmäßiger Ansatz zur Bekämpfung des &quot;Cyber-Bösen&quot; sein, wenn es nicht schon aufgrund seiner nebulösen Umschreibung nach Dingen wie &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1770-Zukunftsplaene-des-EU-Innen-und-Justizministerrats.html&quot;&gt;Techniken zur &quot;Online-Durchsuchung&quot;&lt;/a&gt;, der &lt;a href=&quot;http://wiki.kairaven.de/open/surv/dpi&quot;&gt;Deep Packet Inspection&lt;/a&gt; Durchleuchtung in Systemen wie &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1644-Spione-und-Heimatschuetzer-lassen-zur-Cybersecurity-Initiative-ein-wenig-die-Hosen-runter.html&quot;&gt;Einstein&lt;/a&gt;, dem Durchsieben des Netzwerkverkehrs mit &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1668-Was-die-NSA-Abhoerprogramme-wirklich-belauschen.html&quot;&gt;Überwachungsprogrammen&lt;/a&gt;, der &lt;a href=&quot;http://events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/events/3468.en.html&quot; title=&quot;26c3: Practical Attacks Against Authorship Recognition Techniques&quot;&gt;Nutzeridentifizierung&lt;/a&gt; oder der &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1640-Wie-waere-es-mit-weltweiter-IP-Spurverfolgung-gegen-die-Anonymitaet.html&quot;&gt;IP-Spurverfolgung&lt;/a&gt; stinken würde. Zumal, wenn eine eine Behörde des US-Militärs, das sich auf dem Gebiet der &quot;Sammlung, Identifizierung, Charakterisierung und Einordnung&quot; biometrischer Merkmale &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1807-Naechste-Generation-der-biometrischen-Vollerfassung-in-den-USA-gestartet.html&quot;&gt;sehr engagiert&lt;/a&gt; zeigt, davon anfängt, Begriffe und Techniken der DNA- und Genom-Analyse auf uns und unsere Daten zu übertragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe auch:&lt;br /&gt;
NewScientist - &lt;a href=&quot;http://www.newscientist.com/article/mg20527465.500-a-telescope-that-sets-its-sights-on-cybercrime.html&quot;&gt;A telescope that sets its sights on cyber-crime&lt;/a&gt; (04.02.2010)&lt;br /&gt;
Federal Computer Week - &lt;a href=&quot;http://fcw.com/articles/2010/01/29/web-darpa-cyber-genome.aspx&quot;&gt;DARPA: Calling all cyber geneticists&lt;/a&gt; (29.01.2010)&lt;br /&gt;
Federal Computer Week - &lt;a href=&quot;http://fcw.com/articles/2010/01/26/web-darpa-cyber-genome-program.aspx&quot;&gt;DARPA eyes digital fingerprints to track computer attacks&lt;/a&gt; (26.01.2010)&lt;br /&gt;
Heise - &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Europaeischer-Polizeikongress-Deutschland-stellt-sich-der-Cyber-Herausforderung-920614.html&quot;&gt;Europäischer Polizeikongress: Deutschland stellt sich der Cyber-Herausforderung&lt;/a&gt; (02.02.2010) 
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    <pubDate>Wed, 27 Jan 2010 11:16:18 +0100</pubDate>
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    <title>Bundeswehr leiht sich ein paar Überwachungsdrohnen</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1815-Bundeswehr-leiht-sich-ein-paar-UEberwachungsdrohnen.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Drohnen</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Über die Pläne der Bundeswehr, sich mit Predator B oder Heron eine größere Drohne für ihr Drohnen-Programm zuzulegen, hatte ich in den Beiträgen &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1525-Kleine-und-grosse-Drohnen-der-Bundeswehr.html&quot;&gt;Kleine und große Drohnen der Bundeswehr&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1614-Drohnen-im-Radioaether-und-in-der-Luft.html&quot;&gt;Drohnen im Radioäther und in der Luft&lt;/a&gt; berichtet. Laut der Rheinmetall Pressemitteilung &lt;a href=&quot;http://www.rheinmetall-detec.com/index.php?lang=2&amp;amp;fid=5180&quot;&gt;Heron-Aufklärungsdrohnen für die Bundeswehr - Verbesserter Schutz für die deutschen Truppen in Afghanistan&lt;/a&gt;  scheint man sich vorerst auf die &lt;a href=&quot;http://www.iai.co.il/18900-16382-en/BusinessAreas_UnmannedAirSystems_HeronFamily.aspx&quot;&gt;Heron-1 Drohne&lt;/a&gt; geeinigt zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den &quot;Deal&quot; haben sich die beiden Rüstungskonzerne Rheinmetall &amp;#8211; die bereits ein großes Kontingent der Drohnen im Programm der Bundeswehr stellen und Israel Aerospace Industries (IAI) zusammen mit dem BWB ein Ausleih-Modell ausgedacht. Denn statt des Kaufs einer Drohne hat das &lt;a href=&quot;http://www.bwb.org/&quot;&gt;Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB)&lt;/a&gt;, bei dem es wie gewohnt keine aktuellen Informationen gibt, einen Service-Vertrag mit den Konzernen unterzeichntet, der für nicht genannte Millionenbeiträge das Leasing der Drohne für die Bundeswehr vorsieht. Genaue Zahlen könnten ja mal Abgeordnete der neuen Opposition über eine Anfrage in Erfahrung bringen. Der Leasing-Vertrag läuft zunächst für ein jahr mit der Option der Verlängerung um zwei weitere Jahre.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 500px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-10-09-heron.jpg&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;368&quot; alt=&quot;SAATEG MALE Heron&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;Heron-1 Drohne in den &lt;a href=&quot;http://www.afcea.de/fileadmin/downloads/Young_AFCEAns_Meetings/September%202009/Heeresvortrag_fuer_AFCEA_2_Sep_09.pdf&quot;&gt;Vortragsfolien von OTL H.-G. Neuhaus: &quot;Nutzung von Aufklärungsergebnissen im Einsatzgebiet&quot;&lt;/a&gt;.
&lt;/div&gt;
Die Heron-1 Drohne wird dabei vom Hersteller IAI geliefert und bestückt, während Rheinmetall das gesamte &quot;Service-Paket&quot; übernimmt, sprich Wartung, Reparaturen, Logistik. Zur Ausrüstung der Drohne in der deutschen Variante zählen ein Synthetic Aperture Radar System, elekto-optische und Infrarot Kameras. Die ausgeliehenen Heron Drohnen werden damit primär als Überwachungsdrohnen zum Einsatz kommen und nicht als raketenbestückte &quot;Killerdrohne&quot;. Die ersten Ausklärungseinsätze sind ab Mitte 2010 in Nordafghanistan vorgesehen, wo ja die Bundeswehr hauptverantwortlich ausbildet, patrouilliert und kämpft. Von Interesse wäre auch die Frage, in welchem Ausmaß und mit welchen technischen Mitteln die Heron Drohnen bei gemeinsamen Einsätzen mit anderen Truppen eingebunden werden, sprich ob sie zum Beispiel auch für den &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1762-Geheime-Deals-und-Technik-fuer-den-schmutzigen-Drohnen-Krieg-in-Pakistan.html&quot;&gt;Drohnenkrieg der US-Truppen und Geheimdienste&lt;/a&gt; in den Südprovinzen Pakistans abgestellt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abseits der konkreten Aufträge in Afghanistan und anderen Gebieten wird die Heron Drohne eine der ersten Drohnen mit mittlerer Flughöhe und langer Einsatzdauer (MALE, Medium Altitude Long Endurance) sein, die neben den EuroHawk Drohnen und den SAR-Lupe Satelliten von der Bundeswehr als wichtige Komponente des &quot;Systems Abbildender Aufklärung in der Tiefe des Einsatzgebietes&quot; (SAATEG) eingesetzt wird.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 500px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-10-09-eurohawk1.jpg&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;249&quot; alt=&quot;Euro Hawk&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-10-09-eurohawk2.jpg&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;222&quot; alt=&quot;Euro Hawk&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;Bilder von der &lt;a href=&quot;http://www.irconnect.com/noc/press/pages/news_releases.html?d=175129&quot;&gt;Zeremonie in Palmdale, Kalifornien am 9.10.2009&lt;/a&gt; anlässlich der Vorstellung der ersten Euro Hawk Drohne der EuroHawk GmbH (Northrop Grumman &amp;#38; EADS) &amp;#8211; der deutschen / europäischen Version der amerikanischen Global Hawk HALE (High Altitude Ling Endurance) Drohne &amp;#8211; für COMINT / ELINT Überwachungsmissionen der Bundeswehr und der NATO vor Vertretern der Luftwaffe, des Bundesverteidigungsministeriums und der beiden Konzerne.&lt;br /&gt;Quelle: Northrop Grumman.&lt;/div&gt;
Die vorläufigen &quot;Verlierer&quot; der Verhandlungen wären die Rüstungskonzerne General Atomics, Raytheon und Diehl, die sich mit der Predator B Drohne in einen Deal einbringen wollten. Aber was noch nicht ist, kann noch werden, denn sowohl in dem oben verlinkten Vortrag, als auch in der Rheinmetall Pressemitteilung wird das Leihen der Heron-1 Drohne nur als Zwischenlösung betrachtet, bis man sich für den endgültigen Kauf eines anderen Drohnenmodells für SAATEG entschieden hat. So heißt es bei Rheinmetall: &quot;Der Auftrag sieht die kurzfristige Bereitstellung von zwei Drohnensystemen mit insgesamt drei Fluggeräten des Typs Heron auf dem Wege des Leasings vor. Damit wird eine Fähigkeitslücke geschlossen, bis über eine endgültige Beschaffungslösung für das Programm SAATEG (System zur abbildenden Aufklärung in der Tiefe des Einsatzgebietes) entschieden sein wird&quot;. Ob das dann die Heron TP Drohne von IAI, ein Predator von General Atomics oder eine Drohne sein wird, die aus einem der gemeinsamen Projekte zur Entwicklung von Drohnen für die Streitkräfte der EU-Mitgliedsstaaten hervorgeht, bleibt abzuwarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie das Ares Weblog am 11.02.2010 in dem Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.aviationweek.com/aw/blogs/defense/index.jsp?plckController=Blog&amp;amp;plckScript=blogScript&amp;amp;plckElementId=blogDest&amp;amp;plckBlogPage=BlogViewPost&amp;amp;plckPostId=Blog%3a27ec4a53-dcc8-42d0-bd3a-01329aef79a7Post%3a37ea591a-e031-4cb7-a041-c302d5aaefa2&quot;&gt;German Heron Prepares for Afghanistan&lt;/a&gt; mitteilte, werden ab März 2010 drei Heron-1 Drohnen der Luftwaffe mit einer Bodenkontrollstation für die taktische Luftaufklärung nach Afghanistan verlegt und sind dort dem Regionalkommando Nord der ISAF unterstellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
Luftwaffe - &lt;a href=&quot;http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLNzKId_dxB8lB2F7O-pFw0aCUVH1vfV-P_NxU_QD9gtyIckdHRUUAl64xJQ!!/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfMjBfR0xH?yw_contentURL=%2F01DB060000000001%2FW283CCCM433INFODE%2Fcontent.jsp&quot;&gt;Vom Flugzeugführer zum Operator für unbemannte Luftfahrzeuge&lt;/a&gt; (08.03.2010)&lt;br /&gt;
Luftwaffe - &lt;a href=&quot;http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLNzKI9zR1BMmB2e4-AfqRmKJezkiiQSmp-t76vh75uan6AfoFuaER5Y6OigCK49Ds/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfMjBfM0pLUA!!?yw_contentURL=%2F01DB060000000001%2FW282QGJ8338INFODE%2Fcontent.jsp&quot;&gt;Projekt HERON 1 auf gutem Weg&lt;/a&gt; (16.02.2010)&lt;br /&gt;
Defence Professional - &lt;a href=&quot;http://www.defpro.com/news/details/10880/&quot;&gt;Rheinmetall Defence and Israel Aerospace Industries to Provide ISR Services for German Armed Forces in Afghanistan&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ares Blog - &lt;a href=&quot;http://www.aviationweek.com/aw/blogs/defense/index.jsp?plckController=Blog&amp;amp;plckScript=blogScript&amp;amp;plckElementId=blogDest&amp;amp;plckBlogPage=BlogViewPost&amp;amp;plckPostId=Blog%3a27ec4a53-dcc8-42d0-bd3a-01329aef79a7Post%3a79bd3fd1-ad48-45ca-855e-305737791e06&quot;&gt;Luftwaffe MALE UAV Deal&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
NDR - &lt;a href=&quot;http://www.ndrinfo.de/programm/sendungen/streitkraeftesendemanuskript160.pdf&quot;&gt;Sendemanuskript Leasen statt kaufen – warum die Luftwaffe für Afghanistan nicht die eigentlich gewünschten Aufklärungsdrohnen bekommt&lt;/a&gt; vom 25.07.2009&lt;br /&gt;
DIP - &lt;a href=&quot;http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/116/1611620.pdf&quot;&gt;Antwort der Bundesregierung&lt;/a&gt; zur Anfrage der FDP zum &quot;Stand der Einführung Unbemannter Luftfahrzeuge (Unmanned Aerial Vehicles) in die Bundeswehr&quot; vom 15.01.2009 
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    <pubDate>Wed, 28 Oct 2009 15:05:04 +0100</pubDate>
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    <title>Nächste Generation der biometrischen Vollerfassung in den USA gestartet</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1807-Naechste-Generation-der-biometrischen-Vollerfassung-in-den-USA-gestartet.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
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            <category>Datenschutz</category>
            <category>Geheimdienst / Polizei</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Wie die Biometrics Task Force des US-Verteidigungsministeriums in ihrer aktuellen &lt;a href=&quot;http://www.biometrics.dod.mil/Newsletter/Issues/2009/Jan/v5issue1.html&quot;&gt;Aussendung&lt;/a&gt; mitteilte, wurde am 30. Januar 2009 das &quot;Next Generation Automated Biometric Identification System&quot; (ABIS) (NGA) in Betrieb genommen und das bisherige &quot;Automated Biometric Information System&quot; (ABIS) aufs Altenteil geschickt, sprich es wird als Backup für das ABIS NGA dienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1189-ID-Nummern-fuer-den-UEberwachungsstaat.html&quot;&gt;militärische ABIS NGA für alle US-Streitkräfte und das zivile &quot;Next Generation Identification System&quot; (NGI)&lt;/a&gt; für alle Polizei- und Geheimdienstbehörden sind die beiden Multimilliarden-Dollar &quot;Manhattan Projekte&quot; auf dem Gebiet der Biometrie, die unter der Bush-Regierung angestoßen wurden und für die Bush Mitte 2008 noch schnell eine &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1578-Bush-zeichnet-noch-schnell-Direktive-zur-biometrischen-Vollerfassung.html&quot;&gt;unterstützende Direktive erlassen&lt;/a&gt; hatte. Im Grunde sind ABIS NGA und NGI nur zwei Seiten eines Systems zur Erfassung, Speicherung, dem Austausch und der Nutzung &lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;aller&lt;/span&gt; biometrischen Merkmale, deren man habhaft werden kann, denn beide System sollen aufgrund der gleichen Datenbanken, Protokolle und Formate vollständig komplementär zueinander funktionieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Langfristig sollen die beiden Systeme mit weiteren Datenbanken in einer gigantischen Plattform fusionieren, an die dann in einem weiteren Schritt Biometrie-Datenbanken von Staaten oder Gemeinschaften wie der EU angebunden werden, um so zu einem verteilten, den Globus umspannenden Biometrie Datenbank-Verbund zu mutieren, der sich dann zum Beispiel für Identifizierungs- und Authentifizierungszwecke über biometrische Erkennungssysteme in Videoüberwachungskameras, mit mobilen Überprüfungsgeräten, in Kontroll-Stellen an Grenzübergängen, Sicherheits-Schleusen in Gebäuden und dem &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1806-Final-Countdown-Startschuss-fuer-biometrische-Vollerfassung-und-Elektro-Perso.html&quot;&gt;Abgleich biometrischer Merkmale, die in elektronischen ID-Dokumenten gespeichert sind&lt;/a&gt;, von jedem angeschlossenen Staat und Streitkräften nach der Okkupation eines Landes nutzen ließe. Bedingung und Unterstützung der ehrgeizigen Langzeit-Pläne stellt die Angleichung und Harmonsierung der eingesetzten Datenbankstrukturen, Datenformate und Protokolle in allen Staaten und Staatengemeinschaften dar, die sich eines Tages in der Form zusammenschließen wollen. Ein Prozess, der zum Beispiel in der Europäischen Union mit dem Vetrag von Prüm und bilateralen Austausch-Abkommen eingesetzt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum jetzigen Anwerfen der ABIS NGA Maschinerie heißt es im &lt;a href=&quot;http://www.biometrics.dod.mil/Newsletter/Issues/2009/Jan/v5issue1_a2.html&quot;&gt;Next Generation ABIS Improves Biometric Response to Warfighter&lt;/a&gt; Beitrag der Biometrics Task Force, dass das alte ABIS ausgelegt war, 2 Millionen Einträge zu speichern und 2000 Datentransaktionen pro Tag zu bewältigen. Die ABIS Datenbanken verzeichnen aber bereits jetzt 3 Millionen Einträge, die für zu lange Antwortzeiten bei Abfragen sorgten. Demgegenüber wird ABIS NGA 4,2 Millionen Einträge speichern und 8000 Datentransaktionen pro Tag handeln können bei einer erwarteten Antwortzeit von 2 - 10 Minuten, auch wenn eine Abfrage zum Abgleich oder zur Speicherung im Irak oder in Afghanistan erfolgt, mit deren Bevölkerung die biometrische Erfassung und der Abgleich gegen das militärische Biometrie-System durchexerziert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders als das alte ABIS ist das ABIS NGA von Anfang an multimodal und modular ausgelegt. Das heißt, es speichert und verarbeitet neben den biografischen persönlichen Daten biometrische Fingerabdrücke, Gesichtsbilder, Irismuster und Handabdrücke parallel nebeneinander &amp;#8211; mit der Option weitere biometrische Merkmaldaten in den Prozess einzufügen und das ABIS NGA Netzwerk mit seinen Datenbanken beliebig zu erweitern. Daneben heben die am Projekt beteiligten Techniker und Offiziere hervor, dass man neue &quot;Fusions&quot;-Algorithmen integriert habe, die zu einer geringeren Sichtung und Nachbearbeitung der biometrischen Daten durch menschliche Experten führen und den Vorgang der Durchsuchung aller biometrischer Merkmale, des Abgleichs über alle Merkmale und der Zuordnung zu einer Person drastisch automatisiert. In der Mitteilung drückte das der Produkt-Direktor für die &quot;Biometric Enterprise Core Capability (BECC)&quot; Greg Fritz so aus:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic&quot;&gt;&quot;The new technology and the fusion algorithm are the kickers, not only does the new system provide better matching algorithms against four distinct biometric modalities, it is also able to synthesize what would formerly be &#039;maybe&#039; matches (yellow resolves) in a single modality into automatic matches across multiple modalities.  This means that, around the clock, NGA will make more &#039;lights out&#039; automatic identifications, dramatically improving biometric support to Warfighters around the globe.&quot;
&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 13 Feb 2009 14:13:30 +0100</pubDate>
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    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de</creativeCommons:license>
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    <title>Drohnen für Skynet</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1797-Drohnen-fuer-Skynet.html</link>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Roboter</category>
            <category>Überwachung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Die Europäische Verteidigungsagentur (EDA) plaudert in der &lt;a href=&quot;http://www.eda.europa.eu/WebUtils/downloadfile.aspx?fileid=488&quot;&gt;Februarausgabe&lt;/a&gt; ihres Bulletin über zukünftige Strategien und Projekte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zwei der Projekte drehen sich um die Entwicklung einer gemeinsamen Überwachungs- und Killer-Drohne. Wie es in dem Bulletin heißt, hatte man 2006 für eine unbemannte ISTAR (&quot;Intelligence, Surveillance, Target Acquisition and Reconnaissance&quot;) Sensor-Plattform für Kriegsschiffe die Initiative zur Entwicklung und Bau der &quot;Maritime Tactical Unmanned Aerial System&quot; (MTUAS) Drohne gestartet. Da taktische Drohnen natürlich auch bei Luftwaffen, Landstreitkräften und militärischen Spezialkommandos immer mehr Verwendung finden, dachte man sich die Drohne so zu konzipieren, dass sie zukünftig für alle Streitkräfte geeignet ist und benannte die MTUAS Initiative in das &quot;Future Unmanned Aerial Systems&quot; (FUAS) Projekt um, an dem zur Zeit neben Deutschland Finnland, Frankreich, Polen, Portugal, Spanien und Schweden teilnimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Witzig ist die beigefügte Abbildung im Beitrag, denn es zeigt die taktische Langstrecken-Drohne &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/940-Neue-UAVs-am-Horizont-fuer-die-globale-und-urbane-Kriegsfuehrung.html&quot;&gt;Taranis&lt;/a&gt;, die seit 2006 bis 2010 von Großbritannien, das gar nicht am FUAS Projekt beteiligt ist, für Erprobungszwecke in Eigenregie von BAE Systems entwickelt wird.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 440px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-01-09-taranis1.jpg&quot; alt=&quot;Taranis&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;Taranis im EDA Bulletin.&lt;br /&gt;Abbildung: EDA.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-01-09-taranis2.jpg&quot; alt=&quot;Taranis&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mod.uk/DefenceInternet/DefenceNews/EquipmentAndLogistics/TaranisThundersForward.htm&quot;&gt;Taranis&lt;/a&gt; von BAE Systems über malerischer britischer Landschaft.&lt;br /&gt;Abbildung: Brit. Ministry of Defense.
&lt;/div&gt;
Statt Taranis könnte die FUAS Drohne auch ein Nachfolger des &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/565-UAVs-fuer-Europas-Grenzen.html&quot;&gt;europäischen nEUROn Killer-Drohnen Projekts&lt;/a&gt; werden, das im Jahr 2006 unter Führung des französischen Rüstungskonzerns Dassault Aviation begann. Über den aktuellen Stand der &lt;a href=&quot;http://www.dassault-aviation.com/en/defense/neuron/introduction.html?L=1&quot;&gt;nEUROn Drohne&lt;/a&gt; und ihres Vorgängers, der &lt;a href=&quot;http://www.dassault-aviation.com/en/aviation/press/press-kits/2008/first-fully-autonomous-flight-for-ave-drone.html?L=1&quot;&gt;AVE Test-Drohne&lt;/a&gt; von Dassault Aviation, berichtete Defence Talk im Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.defencetalk.com/news/publish/airforce/nEUROn_Unmanned_Air_Combat_vehicle_Program_Takes_Shape100016933.php&quot;&gt;nEUROn Unmanned Air Combat vehicle Program Takes Shape&lt;/a&gt;
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 650px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-01-09-neuron1.jpg&quot; alt=&quot;nEUROn&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-01-09-neuron2.jpg&quot; alt=&quot;nEUROn&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;nEUROn als Modell im ONERA Windkanal und in einer künstlerischen Studie.&lt;br /&gt;Abbildungen: Dassult Aviation.
&lt;/div&gt;
Demnach hat neben dem französischen Forschungs- und Entwicklungslaboratoriums für Luft- und Raumfahrt ONERA der Schweizer Rüstungskonzern RUAG 2008 zwei Tests mit nEURON Modellen im Windkanal durchgeführt und nachdem das Steuer- und Kontrollinterface nahezu komplett entwickelt sei, werde man sich nun dem Design und der Konstruktion der Bordsysteme, des Flugkörpers und der Materialen für die Stealth-Eigenschaften widmen. Einige Bestandteile sind auch schon produziert, aber bis zum ersten Testflug einer nEUROn Demonstrations-Drohne, der Ende 2011 stattfinden soll mit weiteren Testflügen bis 2013, findet die weitere Konstruktion durch alle beteiligten Firmen über eine virtuelle Plattform an Rechnern statt. Da Dassault selbst frühestens 2030 mit dem realen Einsatz einer in Europa entwicketen Kampf-Drohnen wie nEUROn rechnet, kann man sich ja Zeit lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie Dassault mit Neid anmerkt, fliegen andernorts Drohnen wie &quot;Taranis&quot;, &quot;nEUROn&quot; oder das angedachte europäische FUAS bereits Probeeinsätze von Flugzeugträgern und üben &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1267-Mit-MACH-10-in-den-Orbit-und-in-den-Krieg.html&quot;&gt;Raketenabschüsse&lt;/a&gt;. Wie das neueste unbemannte Kampf-Flugsystem (Unmanned Combat Air System, UCAS) &lt;a href=&quot;http://www.is.northropgrumman.com/systems/nucasx47b.html&quot;&gt;X-47B UCAS-D&lt;/a&gt; aus der X-4X Reihe von Northrop Grumman, das vom Rüstungskonzern Mitte Dezember 2008 &lt;a href=&quot;http://www.defense-update.com/newscast/1208/news/171208_ucasd_rollout_x47b.html&quot;&gt;präsentiert&lt;/a&gt; wurde. Zwei X-47B Test-Drohnen &quot;A-1&quot; und &quot;A-2&quot; werden zum Ende dieses Jahres von der U. S. Navy in den Erprobungsdienst gestellt, mit der ersten Landung auf einem Flugzeugträger im Jahr 2011, wie u. a. die Aviation Week im Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.aviationweek.com/aw/generic/story_channel.jsp?channel=defense&amp;amp;id=news/UCAS121808.xml&quot;&gt;Control Study For First Stealthy UCAS&lt;/a&gt; berichtete.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 650px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-01-09-x47b1.jpg&quot; alt=&quot;X-47B&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-01-09-x47b2.jpg&quot; alt=&quot;X-47B&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;X-47B UCAS-D&lt;br /&gt;Abbildungen: Northrop Grumman
&lt;/div&gt;
Schon merkwürdig, dass sich alle Drohnen fast bis aufs Haar gleichen. Entweder schaut man heftig voneinander ab oder es stellen sich &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1276-Maschinen-fuer-den-schnellen-globalen-Kriegseinsatz.html&quot;&gt;Konstruktionsprinzipien&lt;/a&gt; heraus, die für unbemannte Langstrecken-Drohnen mit Stealth-Eigenschaften am geeignetsten sind.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 400px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/28-01-2009-rq170.jpg&quot; alt=&quot;RQ-170 Sentinel Stealth UAV&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;285&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;Eine der neuen Überwachungsdrohnen aus Lockheed Martins &quot;Advanced Development Programs&quot; aka &quot;Skunk Works&quot;, das &lt;a href=&quot;http://www.af.mil/information/factsheets/factsheet.asp?fsID=16001&quot;&gt;RQ-170 Sentinel&lt;/a&gt; UAV mit Stealth Eigenschaften. Auch als &quot;Beast of Kandahar&quot; bekannt, weil es zuerst am internationalen Flughafen Kandahar in Afghanistan gesichtet wurde. Von der U. S. Air Force wird das &quot;Biest&quot; zur Aufklärung und Überwachung über Afghanistan, Pakistan, Iran und Nordkorea &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/RQ-170_Sentinel&quot;&gt;eingesetzt&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;
Aber zurück zu den europäischen Drohnen-Projekten. Ein weiteres Projekt der EDA ist die &quot;SIGAT&quot; Studie, die im Januar 2009 startet, über zwölf Monate durchgeführt wird und für die von der EDA mit dem Air4All Konsortium ein Vetrag über 1,56 Millionen € abgeschlossen wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bei der Studie geht es um die Problemlösungen, die bereits im Beitrag &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1441-Sportliche-Videoueberwachung-aus-der-Luft-in-der-Schweiz.html&quot;&gt;Sportliche Videoüberwachung aus der Luft in der Schweiz&lt;/a&gt; behandelt wurden: Wie bringt man unbemannt oder später autonom fliegende Drohnen im zivilen Luftraum unter, ohne das es zu Behinderungen und Kollisionen in den Luftkorridoren kommt. Die Frage stellt sich besonders, wenn man es in ein paar Jahren nicht mehr nur mit den im Vergleich &quot;gemächlich&quot; fliegenden Drohnen mit Propellerantrieb zu tun hat, sondern mit militärischen Drohnen, die mit Strahltriebwerken den europäischen Luftraum kreuzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Daneben widmet sich die SIGAT Studie insbesondere der Frage, wie die Neuordnung der Funkfrequenzen aussehen muss, um dem Bedarf militärischer Überwachungs- und Killer-Drohnen gerecht zu werden und die Zuweisung des Funkfrequenzsprektrums so zu gestalten, dass es mit dem des internationalen und europäischen Luftfahrtverkehrs harmoniert. Denn solche Drohnen benötigen Bandbreite nicht nur zur Steuerung und Kontrolle durch die Bodenstationen, sondern auch eine Menge, um sich untereinander bei Schwarm-Formationen zu koordinieren und eingesammelte Radar-, Videoüberwachungs- und Zielerfassungsdaten wieder zurückzufunken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ein weiteres Motiv ist der Umstand, dass sich diese Fragen auch alle anderen Staaten im Ausland stellen, die ebenfalls über eine nennesnwerte Drohnen-Industrie verfügen oder sie gerade aufbauen, wie die USA, Israel und China. Diese Staaten und die dort beheimateten Rüstungskonzerne wollen solche Fragen natürlich in ihrem Sinne lösen und mit der SIGAT Studie bereitet man sich in Europa auf kommende Verhandlungen auf internationaler Ebene vor, um Antworten im Interesse der EDA und der europäischen Rüstungskonzerne liefern zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe auch:&lt;br /&gt;
Defense Industry Dailys Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.defenseindustrydaily.com/In-the-Loop-Armed-Robots-and-the-Future-of-War-05267/&quot;&gt;In the Loop? Armed Robots and the Future of War&lt;/a&gt; vom 28.01.2009, Danger Rooms Interview in &lt;a href=&quot;http://blog.wired.com/defense/2009/02/peter-singers-w.html&quot;&gt;Inside the Rise of the Warbots&lt;/a&gt; vom 04.02.2009, der Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.aviationweek.com/aw/blogs/defense/index.jsp?plckController=Blog&amp;amp;plckScript=blogScript&amp;amp;plckElementId=blogDest&amp;amp;plckBlogPage=BlogViewPost&amp;amp;plckPostId=Blog%3a27ec4a53-dcc8-42d0-bd3a-01329aef79a7Post%3aa51292ca-d5bb-4bc7-92ce-870afd451734&quot;&gt;War &#039;bots, and Their Implications&lt;/a&gt; im Ares Weblog der Aviation Week vom 05.02.2009 und Amy Goodmans &lt;a href=&quot;http://www.democracynow.org/2009/2/6/wired_for_war_the_robotics_revolution&quot;&gt;Interview für Democracy Now!&lt;/a&gt; vom 06.02.2009 über &lt;a href=&quot;http://wiredforwar.pwsinger.com/&quot;&gt;Peter Singers Buch &quot;Wired for War&quot;&lt;/a&gt; zur revolutionären Roboterisierung der Schlachtfelder und Konflikte im 21. Jahrhundert. 
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    <pubDate>Wed, 28 Jan 2009 17:29:17 +0100</pubDate>
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    <title>Krabbelnde, springende und fliegende MAST Überwachungsroboter</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1789-Krabbelnde,-springende-und-fliegende-MAST-UEberwachungsroboter.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Roboter</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Der Aviation Week Artikel &lt;a href=&quot;http://www.aviationweek.com/aw/generic/story_channel.jsp?channel=defense&amp;amp;id=news/BUG011209.xml&quot;&gt;Unmanned Vehicles Mimic Insects&lt;/a&gt; vom 12. Januar 2009 stellte die Zielsetzungen und Forschungsbereiche der Micro Autonomous Systems and Technology (MAST) and Collaborative Technology Allianz, über die im Beitrag &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1508-Unbemannte-Invasoren-in-der-Stadt.html&quot;&gt;Unbemannte Invasoren in der Stadt&lt;/a&gt; berichtet wurde, aus Sicht von Aaron Penkacik vor, dem Leiter der &lt;a href=&quot;http://www.baesystems.com/Businesses/EIS/&quot;&gt;Electronic &amp;#38; Integrated Solutions&lt;/a&gt; Abteilung von BAE Systems.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
BAE Systems führt laut der Pressemitteilung &lt;a href=&quot;http://www.baesystems.com/Newsroom/NewsReleases/2008/autoGen_10832814523.html&quot;&gt;BAE Systems led team to develop miniature robots for military use&lt;/a&gt; vom 28. April 2008 die MAST Forschungsallianz an, die verschiedenste fliegende, hüpfende und kriechende Mini-Roboter für MAST entwickeln wird. Neben den BAE Forschungslabors sind die Universität von Kalifornien, das Institut für Technologie und das Jet Propulsion Labor in Kalifornien, das Institut für Technologie in Georgia, die Universität von New Mexico, die Technische Universität von North Carolina, die Universität von Mailand in Italien und die Universität von Sydney in Australien am MAST Programm beteiligt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zur Verwirklichung der MAST Albträume erhielt BAE Systems vom &lt;a href=&quot;http://www.arl.army.mil/&quot;&gt;U.S. Army Research Laboratory&lt;/a&gt; einen Forschungsvertrag über 38 Millionen US$, mit denen zunächst bis 2013 mit Option zur Verlängerung bis 2018 die MAST Mini-Roboter erforscht und entwickelt werden sollen. Mit dem Masseneinsatz der Mini-Überwachungsroboter dürfte also bis zu den 20er Jahren dieses Jahrhunderts nicht zu rechnen sein. Bis dahin hat man vielleicht auch das Ausmaß an Effizienz und Miniaturisierung der Körperkonstruktionen, Sensoren, Kommunikationsmodule und Energiequellen erreicht, dass die Roboter tatsächlich in Bau gehehn können.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie bereits im Beitrag über die &quot;Invasoren&quot; beschrieben, geht es darum, die Mechanismen und Funktionen bei Tieren zur Energieversorgung ihres motorischen Apparats, zur Kommunikation innerhalb eines Gruppen- oder Schwarmverbandes und besondere Bewegungs- und Flugeigenschaften von Insekten besser zu verstehen und sie auf insektoide Mini-Roboter zu übertragen. Die Mini-Roboter, die eines Tages autonom und sich selbst organisierend in &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1707-Militaerische-Roboterschwaerme-fuer-Hausdurchsuchungen.html&quot;&gt;Schwarmverbänden&lt;/a&gt; operieren sollen, fungieren dann als Knoten in Netzwerken, die der Kommunikation und Datenübertragung von Kampfverbänden dienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Daneben stellt jeder Mini-Roboter die mobile Plattform für verschiedene Sensoren, zu denen laut der &lt;a href=&quot;http://www.eis.na.baesystems.com/media_resources/pdf/mast_faqs.pdf&quot;&gt;FAQ zu MAST&lt;/a&gt; Videokameras, Mikro-Radar, Mikrofone, Wärme- und Bewegungssensoren zählen, so dass sie zu &quot;Augen und Ohren&quot; der Einsatzkräfte werden, die für sie in &quot;städtischen Umgebungen und in komplexen Terrains&quot; wie Höhlen, Tunneln, Straßen, Wohnräumen und Häusern auf Spionagetour gehen oder sich mit ihren elektronischen Komponenten zur elektronischen Kriegsführung in fremde Netzwerke einhacken, um zum Beispiel Datenübertragungen und den Kommunikationsverkehr zu stören oder abzuhören. Im Aviation Week Artikel beschrieb Penkacik, wie ein arbeitsteiliger Einsatz einer Mini-Roboter Gruppe aussehen könnte: 
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic&quot;&gt;&quot;Du willst irgendwo Aktivitäten überwachen, weil Du denkst, dass man dort gerade dabei ist, Bomben zuammenzubauen. Wie würde der Schwarm aussehen, den du ausgesetzt hast, um die Überwachung für eine Woche zu gewährleisten? Er würde einen fliegenden Roboter mit einer Videokamera beinhalten, der auf einem Gebäude der Straße hockt und möglichweise solange im Schlaf-Modus bleibt, bis der akustische oder seismische Sensor eines &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/81-Rotundus.html&quot;&gt;krabbelnden Roboters innerhalb des Zielgebäudes&lt;/a&gt; die Ankunft eines Fahrzeugs feststellt. Über das ad hoc Netzwerk [der Roboter-Gruppe] werden die Sensoren [des fliegenden Roboters] aktiviert und dessen Überwachungsmission gestartet. Du kannst die Aktivitäten überwachen und zusätzliche Roboter dem Schwarm hinzufügen.&quot;&lt;/div&gt;
Eine optischen Eindruck von den Vorstellungen der BAE Systems Wissenschaftler bietet eine &lt;a href=&quot;http://www.eis.na.baesystems.com/media_resources/ast_mast1.htm&quot;&gt;Animation von BAE System&lt;/a&gt; zu MAST (hier als &lt;a href=&quot;http://hp.kairaven.de/files/bae_mast.mp4&quot;&gt;MP4 Datei&lt;/a&gt;), in der wie bereits zuvor in einer &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archves/1508-Unbemannte-Invasoren-in-der-Stadt.html&quot;&gt;Animation des Air Force Research Laboratory (AFRL)&lt;/a&gt; die fliegenden, krabbelnden und springen MAST Roboter 
in Spinnen-, Libellen und Vogelgestalt (neben einem &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1221-Taser-feuert-aus-allen-Rohren.html&quot;&gt;iRobot PackBot&lt;/a&gt;) ihren Auftritt bekommen:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 424px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mast1.jpg&quot; alt=&quot;MAST Roboter&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mast2.jpg&quot; alt=&quot;MAST Roboter&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Größe der MAST Roboter die einer Biene bis zu einer Handfläche betragen soll, kann jeder Soldat eine bestimmte Menge der Mini-Roboter transportieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mast3.jpg&quot; alt=&quot;MAST Roboter&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben dem Abwurf und dem Transport durch Drohnen aus der Luft kann auch ein IRobot PackBot die Roboter zum Einsatzziel transportieren und ausladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mast4.jpg&quot; alt=&quot;MAST Roboter&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mast5.jpg&quot; alt=&quot;MAST Roboter&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAST Roboter in Gestalt eines fliegenden Insekts und in Spinnenform.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mast6.jpg&quot; alt=&quot;MAST Roboter&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Auskundschaften folgt die Auslöschung.
&lt;/div&gt;
Die Schwärme der Überwachungsroboter in Miniaturform werden so zur Weiterentwicklung der unbeaufsichtigten Sensoren am Boden (&quot;Unattended Ground Sensor&quot;, UGS), die bereits jetzt vom US-Militär eingesetzt werden und für die BAE Systems im Rahmen des &lt;a href=&quot;http://www.baesystems.com/ProductsServices/bae_prod_eis_wolfpack.html&quot;&gt;UGS &quot;WolfPack&quot;&lt;/a&gt; Programms der DARPA von 2003 - 2006 Forschungs- und Entwicklungsarbeit betrieb. Im Gegensatz zu den statischen UGS werden die Rudel und Schwärme der insektoiden Roboter aber nicht nur die gesamte Bandbreite an Sensoren zur Überwachung abdecken, sondern sie sind mobil, können flexibel angeordnet und organisiert werden, wenn sie es nicht selbst tun und bringen aufgrund der baulichen Nachahmung ihrer Vorbilder aus der Natur eine Tarnung mit, die es noch schwieriger macht, sie üerhaupt zu entdecken oder wahrzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Abbildungen von BAE Systems zur möglichen Robotergestalt von der BAE &lt;a href=&quot;http://www.eis.na.baesystems.com/media_resources/ast_mast.htm&quot;&gt;Micro Autonomous Systems and Technology (MAST) Informationssseite&lt;/a&gt;:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 424px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mastlibelle.jpg&quot; alt=&quot;MAST Libelle&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mastspinne.jpg&quot; alt=&quot;MAST Libelle&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Abbildung zum Artikel &lt;a href=&quot;http://www.mitre.org/news/digest/advanced_research/02_10/millimeter.html&quot;&gt;Millimeter-scale Robots: Small in Stature, Big in Capability&lt;/a&gt; vom Februar 2010 von Mark Taczak, der in der MITRE Forschungsabteilung für Nanosysteme ebenfalls dabei ist, militärische &quot;Millirobots&quot; zu entwickeln. In seiner Vision hat jeder Soldat in einer Tasche eine Menge von Millirobotern dabei, die eine Größe von 3 - 6 cm aufweisen und als mobile Überwachungsmodule oder mobile Sensor-Knoten in Schwarm-Netzwerkverbänden aus zig Millirobots agieren.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 350px&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mitre_millirobot.jpg&quot; alt=&quot;MITRE Millirobot&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;250&quot; /&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Wed, 14 Jan 2009 11:48:19 +0100</pubDate>
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    <title>Geheime Deals und Technik für den schmutzigen Drohnen-Krieg in Pakistan</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1762-Geheime-Deals-und-Technik-fuer-den-schmutzigen-Drohnen-Krieg-in-Pakistan.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
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            <category>Drohnen</category>
            <category>Geheimdienst / Polizei</category>
            <category>Medien / Kultur</category>
            <category>Menschenrecht</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Die Washington Post berichtete am 16. November 2008 in ihrem Artikel &lt;a href=&quot;http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/11/15/AR2008111502656.html&quot;&gt;Pakistan and U.S. Have Tacit Deal On Airstrikes&lt;/a&gt;, gestützt auf die Aussagen hochrangiger Amtspersonen, über einen informellen Deal, der im September 2008 zwischen der Bush-Administration und der Regierung Pakistans für den &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1658-Zum-Global-War-on-Terror-und-dem-roboterisierten-Tod-in-Stammesgebieten.html&quot;&gt;roboterisierten Drohnen-Krieg in Pakistan&lt;/a&gt; geschlossen wurde, über den schon lange bezüglich der Drohnen-Angriffe Vermutungen angestellt wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nach den Aussagen lautet dem Deal gemäß die Linie der CIA, des US-Militärs und der US-Regierung, keine Angriffe mit &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1502-Tote-Terroristen-und-jede-Menge-Kohle-fuer-Killer-Drohnen.html&quot;&gt;Predator&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1614-Drohnen-im-Radioaether-und-in-der-Luft.html&quot;&gt;Reaper&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1551-Drohnen-im-ZDF.html&quot;&gt;Global Hawk&lt;/a&gt; Drohnen in den Stammesgebieten zu bestätigen und Stillschweigen zu bewahren, während die Regierung Pakistans die Linie verfolgt, die Angriffe öffentlich für die pakistanische Öffentlichkeit zu missbilligen, die Desinformation zu streuen, die Angriffe würden sich auf die afghanische Seite der pakistanischen Grenzregion richten, aber im Hintergrund den Angriffen genauso stillschweigend zuzustimmen und Militärs wie auch den pakistanischen Geheimdienst mit den Amerikanern koopererieren zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für die enge Zusammenarbeit und gemeinsame Nutzung der Drohnen unter dem Kommando der US-Streitkräfte und Geheimdienste spricht auch die Aussage von General &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/David_D._McKiernan&quot; title=&quot;Wikipedia: David D. McKiernan&quot;&gt;David McKierman&lt;/a&gt;, Kommandeur der US-Truppen und zur Zeit der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/ISAF&quot; title=&quot;Wikipedia: ISAF&quot;&gt;ISAF&lt;/a&gt; Verbände in Afghanistan, in seiner &lt;a href=&quot;http://www.acus.org/event_blog/general-david-d-mckiernan-speaks-councils-commanders-series/transcript&quot;&gt;Rede beim Atlantic Council Think Tank am 18. November&lt;/a&gt; zum &quot;Dreier-Ausschuss&quot;, der sich aus ihm selbst, ISI-Geheimdienstchef General Pasha (s. u.), seinem Vorgänger und jetzigen Generalstabschef der Pakistanischen Armee General &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Ashfaq_Parvez_Kayani&quot; title=&quot;Wikipedia: Ashfaq Parvez Kayani&quot;&gt;Ashfaq Parvez Kayani&lt;/a&gt; und Vertretern der Armee Afghanistans zusammensetzt: &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;Wir tauschen Frequenzen aus, wir tauschen geheimdienstliche Informationen aus. Wir haben einen Videostream für Predator Drohnen, der im gemeinsamen Grenzkoordinationszentrum am &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Torkham&quot; title=&quot;Wikipedia: Torkham&quot;&gt;Torkham Gate&lt;/a&gt; [Anm.: wichtiger Grenzkontrollpunkt am &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Chaiber-Pass&quot; title=&quot;Wikipedia: Chaiber-Pass&quot;&gt;Chaiber-Pass&lt;/a&gt;] von der Pakistanischen Armee, der Afghanischen Armee und der ISAF genutzt wird. Wir koordinieren uns also auf verschiedenen Ebenen.&lt;/span&gt;&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie es in dem Artikel weiter heißt, folgten dem geheimen Deal im September ein intensiver Besuchsverkehr hochrangiger Militärs und Geheimdienstler beider Seiten. Pakistans Präsident &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Asif_Ali_Zardari&quot; title=&quot;Wikipedia: Asif Ali Zardari&quot;&gt;Zardari&lt;/a&gt; war im gleichen Monat des Deals &quot;auf Besuch&quot; bei Bush, General &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/pakistan664.html&quot; title=&quot;tagesschau - Generalleutnant Pasha wird neuer ISI-Chef&quot;&gt;Pasha&lt;/a&gt;, Chef des pakistanischen militärischen Geheimdienstes &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Inter-Services_Intelligence&quot; title=&quot;Wikipedia: Inter-Services Intelligence&quot;&gt;ISI&lt;/a&gt; traf Ende Oktober mit seinen amerikanischen Kollegen in Washington zusammen, US-General &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/David_H._Petraeus&quot; title=&quot;Wikipedia: David H. Petraeus&quot;&gt;Petraeus&lt;/a&gt;, ab Ende Oktober Chef des &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/United_States_Central_Command&quot; title=&quot;Wikipedia: United States Central Command&quot;&gt;Zentralkommandos (CENTCOM)&lt;/a&gt;, machte Anfang November eine Stippvisite in Pakistan und am 12. November gab es ein informelles Treffen zwischen CIA-Direktor &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_V._Hayden&quot; title=&quot;Wikipedia: Michael V. Hayden&quot;&gt;Michael Hayden&lt;/a&gt; und Präsident Zardari. Zweck der Gespräche war wohl, die Details des Deals und verdeckten Drohnen-Krieges auszuhandeln und auszuloten, wie es nach der US-Wahl weitergehen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht mehr direkt, aber indirekt zwischen den Zeilen wird die Vermutung geäußert, dass die enge Kooperation und Deckung Pakistans neben den 10 Milliarden US$ US-Militärhilfe seit 2001 auch mit den &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/international/iwf-gewaehrt-pakistan-milliardenkredit;2090260&quot; title=&quot;Handelsblatt - IWF gewährt Pakistan Milliardenkredit&quot;&gt;7,6 Milliarden US$&lt;/a&gt; erkauft wurde, die Pakistan vom IWF zur &quot;Bewältigung der Finanzkrise&quot; erhält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Interessant ist auch ein Gespräch Zardaris mit dem demokratischen US-Senator &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/John_Kerry&quot; title=&quot;Wikipedia: John Kerry&quot;&gt;John F. Kerry&lt;/a&gt;, dass an die Washington Post herangetragen wurde. Laut des Gesprächs habe Zardari Kerry darauf hingewiesen, dass die US-Regierung erkennen müsse, dass Pakistan mehr geleistet habe, als die US-Regierung anerkenne und Pakistan ein Opfer des gleichen Aufruhrs sei, den die USA bekämpfe. Ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass weiter Waffen und Geld nach Pakistan fließen muss, auch unter &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1735-Bush-Clique-weg-vom-Fenster.html&quot;&gt;Obama&lt;/a&gt;. In dem Gespräch soll Zardari auch das Interesse Pakistans angemeldet haben, mit den gleichen Waffen beliefert zu werden, mit denen amerikanische Streitkräfte und Geheimdienste ihren Krieg in Afghanistan und Pakistan führen, sprich Killer-Drohnen und weiteres High-Tech Kampfgerät für Pakistans Militär und Geheimdienste &amp;#8211; &quot;geben sie [Anm.: die Killer-Drohnen] sie uns, wir sind ihre Verbündete&quot; soll Zardari Kelly gesagt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Von dort spannt der Artikel den Bogen zu den neuen militärischen Systemen, die laut Vertretern der Antiterror-Behörden und -Abteilungen der USA in Pakistan verwendet werden und Gegenstand des Beitrags &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1636-Raetselraten-ueber-geheimes-Kill-Programm-des-US-Militaers.html&quot;&gt;Rätselraten über geheimes Kill-Programm des US-Militärs&lt;/a&gt; waren. Neben den Raketen, die von den Predator Drohnen der CIA abgefeuert werden, so der Artikel, habe man laut der Antiterrorvertreter während des Jahres &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;neue Hardware in der afghanisch-pakistanischen Grenzregion zum Einsatz gebracht, die es erlaube, die Bewegungen vermuteter Kämpfer sehr genau zu verfolgen&lt;/span&gt;&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zur &quot;neuen Hardware&quot; für die &quot;Identifizierung, Aufspürung und Lokalisierung&quot;, von der &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;viel unter Geheimhaltung&lt;/span&gt;&quot; stehe, gehöre demnach der konzertierte Einsatz &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;leistungsfähiger Sensoren an Spionagesatelliten, von Flugzeugen, Luftschiffen und Drohnen jeder Größe verschiedenster Typen.&lt;/span&gt;&quot; Oder wie es der Staatssekretär für Geheimdienste im Pentagon &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/James_R._Clapper&quot; title=&quot;Wikipedia: James R. Clapper&quot;&gt;James R. Clapper Jr.&lt;/a&gt;, während einer Konferenz (wohl dem &lt;a href=&quot;http://www.geoint2008.com/&quot;&gt;Geospatial Intelligence Symposium 2008&lt;/a&gt;) umschrieb: &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;Die neuen Produkte der Kriegsführung sind sehr Laser-ähnlich und präzise geworden. Mit ihnen hat man die Möglichkeit, sobald man weiß, hinter was man her ist, das sehr lückenlos und ununterbrochen zu beobachten und zu überwachen &amp;#8211; beharrlich. Und dann, im richtigen, kritischen Augenblick, mit der nötigen Rücksicht zur Reduzierung von Kollateralschäden, dieses Individuum auzuschalten.&lt;/span&gt;&quot; Das es Unterschiede zwischen der Realität des verdeckten Drohnen-Krieges in Pakistan und den Umschreibungen des Geheimdienstlers gibt, zeigt der steigende Body Count ziviler Opfer mit jedem Drohnen-Angriff.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 656px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/16-11-08-peil1.jpg&quot; alt=&quot;Peil-Modul&quot; width=&quot;328&quot; height=&quot;240&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/16-11-08-peil2.jpg&quot; alt=&quot;Peil-Modul&quot; width=&quot;328&quot; height=&quot;240&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;Ein Modul zur Zielmarkierung und für die Zielerfassung durch die Raketen der Drohnen aus dem Text &lt;a href=&quot;http://www.fas.org/irp/dni/osc/libi.pdf&quot;&gt;Guidance on the Ruling of the Muslim Spy&lt;/a&gt; des Al Qaida Führers Abu Yahya al-Libi (Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.fas.org/blog/secrecy/2009/07/al_libi_spies.html&quot;&gt;FAS - Al Quaida: Western Spies Multiply &quot;Like Locusts&quot;&lt;/a&gt;, 13.07.2009)
&lt;/div&gt;
Ein Bestandteil der eingesetzten Hardware, den der Geheimdienstchef nicht erwähnt, wird im ABC News Artikel &lt;a href=&quot;http://abcnews.go.com/International/Story?id=6289748&quot;&gt;U.S. Drone Strikes With Deadly Accuracy&lt;/a&gt; vom 19. November beschrieben. Demnach werfen angeworbene Informanten (oder Mitglieder von Special Forces Einheiten) nachts kleine Sender in Häuser, die mit den Raketen der Drohnen beschossen werden sollen. Die Sender übermitteln den Drohnen per Funk die Koordinaten des Ziels. Genaue Details der Sender werden nicht genannt, aber es könnte sich um eine Kombination aus einem GPS-Empfänger, der die Position des Ziels ermittelt und sie dann per Funk oder direkt über einen &lt;a href=&quot;http://www.rfidjournal.com/article/view/3610/&quot;&gt;aktiven &quot;Super RFID-Radar&quot; Chip&lt;/a&gt;, wie er von &lt;a href=&quot;http://www.gentag.com/&quot;&gt;Gentag&lt;/a&gt; und den &lt;a href=&quot;http://www.sandia.gov/&quot;&gt;Sandia National Laboratories&lt;/a&gt; für das US-Militär entwickelt wurde, an die Drohne oder den Empfänger in der Rakete weitergibt. Die Kollaboration einheimischer Informanten hat, wie der Artikel berichtet, bereits zu Lynchmorden in den Dörfern der Stammesgebiete geführt, während einzelne Hausbewohner in den Dörfern mittlerweile die Nacht im Freien verbringen, um Wache zu halten.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir haben hier also alle Merkmale und Bestandteile eines schmutzigen Krieges, der mit neuen Mitteln der Überwachungs- und Kriegstechnik aufgrund geheimer, stillschweigender Vereinbarungen zwischen den USA und Pakistan geführt wird, bei dem die Bevölkerung auch als Versuchtiere für den Einsatz der Technik herhalten muss, wie sie in Zukunft in anderen Konflikt- und Kriegsgebieten zu sehen sein wird &amp;#8211; alles nur, um eine Handvoll zu ersetzender Taliban und Al Qaida Kommandeure auszuschalten? Das es in der restlichen Presse, insbesondere der deutschen Presse, keine ähnlichen Berichte und Artikel gibt, kann ich mir nur noch mit dem stillschweigenden Einverständnis erklären, dass diese Handvoll es wert sind, dass in Pakistan der neue Typ des &quot;Globalen Krieges gegen den Terror&quot; durchexerziert wird und er auch deshalb legitim ist, weil er den Sicherheitsinteressen Deutschlands dient.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
C-Span - &lt;a href=&quot;http://cspan.org/Watch/Media/2009/12/22/HP/A/27634/Videojournalist+David+Axe+Vignette+on+Reapers+Pred%20ator+Drones.aspx&quot;&gt;Videojournalist David Axe Vignette (embedded with the U.S. Air Force at Kandahar Air Base in southern Afghanistan) on Reapers &amp;#38; Predator Drones&lt;/a&gt; (23.12.2009)&lt;br /&gt;
The Nation - &lt;a href=&quot;http://www.thenation.com/doc/20091207/scahill&quot;&gt;Blackwater&#039;s Secret War in Pakistan&lt;/a&gt; u. a. über den Drohnen-Krieg der US-Söldnerfirma Xe (ehemals Blackwater) im Auftrag des US Joint Special Operations Command (JSOC) in Pakistan (23.11.2009)&lt;br /&gt;
Washington Post - &lt;a href=&quot;http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/01/11/AR2009011102236.html&quot;&gt;U.S.-Funded Intelligence Center Struggles in Khyber Region&lt;/a&gt; (11.01.2009)&lt;br /&gt;
New Yorker - &lt;a href=&quot;http://www.newyorker.com/reporting/2009/10/26/091026fa_fact_mayer&quot;&gt;The Predator War - What are the risks of the C.I.A.’s covert drone program?&lt;/a&gt; (26.10.2009)&lt;br /&gt;
Washington Post - &lt;a href=&quot;http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/12/31/AR2009123100541.html&quot;&gt;CIA base attacked in Afghanistan supported airstrikes against al-Qaeda, Taliban&lt;/a&gt; (01.01.2010) 
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    <pubDate>Sun, 16 Nov 2008 20:01:09 +0100</pubDate>
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    <title>Geheime Anordnungen für geheime Spezialeinheiten</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1748-Geheime-Anordnungen-fuer-geheime-Spezialeinheiten.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Film</category>
            <category>Geheimdienst / Polizei</category>
            <category>Menschenrecht</category>
            <category>Politik</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Es ist ein offenes Geheimnis, dass durch reguläre Militärverbände, die CIA und militärische Spezialeinheiten jenseits einer offiziellen Kriegserklärung und unter Verletzung der Souveränität von Staaten militärische Aktionen verdeckt hinter den Grenzen betroffener Staaten durchgeführt werden. Zum Teil mit stillschweigendem oder erklärtem Einverständnis, wenn sich die jeweilige Regierung im &quot;Globalen Krieg gegen den Terror&quot; mit den USA vereint sieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu aktuellen Beispielen zählt der &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29030/1.html&quot;&gt;Angriff von US-Helikoptern auf ein syrisches Dorf&lt;/a&gt; und die &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1658-Zum-Global-War-on-Terror-und-dem-roboterisierten-Tod-in-Stammesgebieten.html&quot;&gt;fortgesetzten Angriffe mit Killer-Drohnen der CIA und Air Force im pakistanischen Waziristan&lt;/a&gt;. Die schlichte Legitimation nach derartigen Übergriffen, die auch in der deutschen Presse unwidersprochen übernommen wird, lautet stets, dass ein hochrangiger Taliban oder Al-Qaida Führer per &quot;Shoot-to-Kill&quot; ausgeschaltet wurde oder der Angriff einem &quot;Rückzugsraum&quot; der Taliban oder der Al-Qaida galt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wenig Licht auf diese Angriffspraktiken der Bush-Administration lässt der gestrige Artikel &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2008/11/10/washington/10military.html?pagewanted=1&amp;amp;_r=1&amp;amp;partner=rssnyt&amp;amp;emc=rss&quot;&gt;Secret Order Lets U.S. Raid Al Qaeda in Many Countries&lt;/a&gt; der New York Times fallen. Quellen bei den US-Geheimdiensten, dem Pentagon und der Bush-Administration haben der New York Times gesteckt, dass der ehemalige Verteidigungsminister Rumsfeld mit Genehmigung von Bush im Jahr 2004 die geheimgehaltene &quot;Al Quaeda Netzwerk Ausführungsanordnung&quot; erlassen hatte. In die Anordnung wurde eine Liste von 15 - 20 Staaten aufgenommen, die meisten im Nahen Osten, für die den militärischen &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/United_States_Special_Operations_Forces&quot; title=&quot;Wikipedia: United States Special Operations Forces&quot;&gt;Verbänden&lt;/a&gt; des &lt;a href=&quot;http://www.socom.mil/&quot;&gt;Kommandos für Spezialoperationen&lt;/a&gt; und der CIA erlaubt wurde, ohne Einbeziehung und Informierung des betroffenen Staates oder erklärtem Krieg &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1636-Raetselraten-ueber-geheimes-Kill-Programm-des-US-Militaers.html&quot;&gt;verdeckte Angriffe und Aufklärungsmissionen&lt;/a&gt; mit einem komprimierteren Genehmigungs- und Prüfverfahren durchzuführen. Das Verfahren sieht so aus, dass nur noch die direkte Genehmigung des Verteidigungsministers oder des Präsidenten für eine Aktion eingeholt werden muss, wenn von den vor Ort miteinander kooperienden Einheiten der Spezialkommandos und der CIA ein Einsatzbedarf angemeldet wird, statt die übliche militärische Bürokratie und Hierarchie bemühen zu müssen.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 635px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/10-11-08-uw.gif&quot; alt=&quot;Unconventional Warfare&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;
Abbildung aus dem &lt;a href=&quot;http://www.fas.org/irp/doddir/army/fm3-05-130.pdf&quot;&gt;Handbuch FM-3-05.130 über unkonventionelle Kriegsführung und irreguläre Einsatzmethoden der Army Special Operations Kräfte&lt;/a&gt;, zu denen auch der Einsatz von Überwachungs- und Killer-Drohnen gehört, September 2008.&lt;br /&gt;Quelle: FAS/Secrecy News: &lt;a href=&quot;http://www.fas.org/blog/secrecy/2008/11/unconventional.html&quot;&gt;Army Rethinks Unconventional Warfare&lt;/a&gt;.
&lt;/div&gt;
Wie in der Anfangssequenz des aktuellen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Eagle_Eye_%E2%80%93_Au%C3%9Fer_Kontrolle&quot; title=&quot;Wikipedia: Eagle Eye - Außer Kontrolle&quot;&gt;Dystopie Actionknallers &quot;Eagle Eye&quot;&lt;/a&gt;, in der die Entscheidung eines Drohnen-Angriffs auf einen Al Qaida/Taliban Anführer getroffen werden muss, aber die Aufklärungsdaten der Überwachungsdrohnen zu unpräzise Daten liefern, um den Anführer eindeutig zu identifizieren und wegen des großen Kollateralschadens aufgrund der Situation in Gestalt eines Begräbnisses, weshalb der anwesende Verteidigungsminister den Angriff abbrechen will, berichtet die New York Times, dass seit 2004 &quot;nur&quot; ein Dutzend derartiger Missionen durchgeführt und ein weiteres Dutzend abgelehnt wurden, u. a. weil die Aufklärungsinformationen nicht ausreichten. Die genaue Zahl durchgeführter Operationen und ihre Orte dürften mindestens bis zum endgültigen Abtritt der Bush-Administration verborgen bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie es in dem Artikel weiter heißt, soll für den Iran eine Sonderregelung getroffen worden sein, die zwar das Eindringen in den iranischen Luftraum mit Überwachungs-Drohnen erlaubt, aber keine aktiven Angriffe. Ganz im Gegensatz zu Pakistan, für dessen Gebiete entlang der pakistanisch-afghanischen Grenze der jetzige Verteidigungsminister Gates abgleitet von der Anordnung aus dem Jahr 2004 eine spezielle,  ebenfalls unbekannte Anordnung erlassen haben soll, die CIA und die militärischen Spezialeinheiten anweist, Ziele in Pakistan zu selektieren, um sie danach zu attackieren, wenn der innere Zirkel des &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nationaler_Sicherheitsrat_der_Vereinigten_Staaten&quot; title=&quot;Wikipedia: Nationaler Sicherheitsrat der Vereinigten Staaten&quot;&gt;Nationalen Sicherheitsrats&lt;/a&gt;, das &lt;a href=&quot;http://fas.org/irp/offdocs/nspd/nspd-1.htm&quot;&gt;Commitee of Principals&lt;/a&gt;, sein OK fürs Töten gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann gespannt sein, wie der neue &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1735-Bush-Clique-weg-vom-Fenster.html&quot;&gt;&quot;Hoffnungsträger&quot; Obama&lt;/a&gt; mit diesen und &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1645-Zur-Geschichte-von-Snoopgate.html&quot;&gt;anderen&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1484-Folterstaaten.html&quot;&gt;Anordnungen&lt;/a&gt; seines Vorgängers umgeht. Seine &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/top_news/1626619_Abmarsch-nach-15-Minuten.html&quot; title=&quot;FR: Obama-Pressekonferenz - Abmarsch nach 15 Minuten&quot;&gt;Initiation&lt;/a&gt; als oberster Geheimnisträger und Produzent neuer Geheimnisse hat er ja bereits hinter sich und passend eingeleitet: Auf die schlichte und für die &quot;Nationale Sicherheit&quot; sicherlich ungefährliche Frage, ob &quot;das Briefing der Geheimdienste, das er jetzt täglich erhält, seine Sicht auf ein internationales Problem geändert habe&quot;, gab es nur die paranoide Antwort, &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;wenn es so wäre, würde ich es nicht sagen.&lt;/span&gt;&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zur irregulären / unkonventionellen Kriegsführung der U.S. Special Forces siehe auch:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://secure.wikileaks.org/wiki/US_Special_Forces_Unconventional_Warfare_Operations:_overthrowing_governments%2C_sabotage%2C_subversion%2C_intelligence_and_abduction%2C_FM_3-05.201%2C_Apr_2003&quot;&gt;Field Manual 3-05.201 - Special Forces Unconventional Warfare Operations&lt;/a&gt; (30.04.2003)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://secure.wikileaks.org/wiki/US_Special_Forces_Foreign_Internal_Defense_Operations%2C_FM_3-05.202%2C_Feb_2007&quot;&gt;Field Manual 3-05.202 - Special Forces Foreign Internal Defense Operations&lt;/a&gt; (02.02.2007) 
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    <pubDate>Mon, 10 Nov 2008 08:29:16 +0100</pubDate>
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    <title>Bush-Clique weg vom Fenster</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1735-Bush-Clique-weg-vom-Fenster.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Ökonomie</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Recht</category>
            <category>Rüstung</category>
            <category>Terror</category>
            <category>Überwachung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Acht Jahre Bush und Cheney mit mittlerweile 4800 getöteten US-Soldaten durch die Kriege in Afghanistan und im Irak, die jeden Monat Milliarden von US$ verschlingen, einem miserablen politischen Ruf der USA, der amerikanischen Version der Hochwasser in Gestalt der Finanzkrisen, Schulden über Schulden für Staat und Bürger, Verelendung der Mittelschicht und noch mehr Elend für die Unterschicht, keinen größeren Bedrohungen der &quot;Nationalen Sicherheit&quot; und Terroranschlägen, die McCain und die Republikaner politisch ausschlachten konnten, mit immer weiteren Eingriffen in die Grundrechte und Ausbau des Geheimdienstapparats, mit einer versagenden Bush-Administration nach Ereignissen wie Katrina und 9/11 und und und.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 486px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/05-11-08-obama.jpg&quot; alt=&quot;Barack Obama&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;
&lt;/div&gt;
Dazu noch ein Präsidentschaftskandidat der Demokraten, der sich besser verkaufen konnte als ein McCain oder eine Palin, alle Register des Wahlkampfes mit allen technischen Mitteln zog, mit einer mitziehenden Bevölkerung, die sich in noch nie gesehenem Umfang für die Wahl registrieren ließ und an die Wahlurnen und -computer ging. Es musste eigentlich für Barack Obama &lt;a href=&quot;http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3766098,00.html&quot; title=&quot;Deutsche Welle: Demokraten siegen auch bei Kongresswahlen &quot;&gt;und die Demokratische Partei&lt;/a&gt; ausgehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aber gezweifelt habe ich doch angesichts der Frage, ob die Amerikaner wirklich dazu bereit waren, zum ersten Mal einen farbigen Präsidenten und eine farbige Familie ins White House zu lassen. Das sie es doch getan haben, ist mit das Positiviste am Ausgang dieser Wahl, auch für die Amerikaner selbst. Für Jubelschreie und Begeisterung für Obama und die Demokraten sehe ich (den)noch keinen Anlass &amp;#8211; &quot;Change&quot; und &quot;Yes, we can&quot; sind zunächst wie alle anderen &lt;a href=&quot;http://www.pr-inside.com/de/der-welt-eine-botschaft-geschickt-r897036.htm&quot; title=&quot;AP - Wortlaut der Rede von Barack Obama in Chicago&quot;&gt;Aussagen&lt;/a&gt; nur Wörter, die sich prima auf blauem Hintergrund machen. Aber es ist einfach gut, dass wenigstens die Bush-Clique und die Republikaner endlich weg vom Fenster sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe auch:&lt;br /&gt;
Wissenschaftsdienst Bundestag - &lt;a href=&quot;http://www.bundestag.de/wissen/analysen/2008/obama.pdf&quot;&gt;Barack H. Obama - der künftige 44. Präsident der USA&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Wed, 05 Nov 2008 10:12:08 +0100</pubDate>
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    <title>Überwachungsroboter für große und kleine Gefängnisse</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1730-UEberwachungsroboter-fuer-grosse-und-kleine-Gefaengnisse.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Geheimdienst / Polizei</category>
            <category>Roboter</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    PopularMechanics hat einen interessanten Beitrag zu einem weiteren Typ der &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1587-Fliegende-Spanner-und-rollende-Augen.html&quot;&gt;Mini-Roboter, die als rollende Videoüberwachungskamera bei Tag und Nacht für Aufklärung sorgen&lt;/a&gt;. Wie die anderen Roboter, wurde der Recon Scout von &lt;a href=&quot;http://www.recon-scout.com/&quot;&gt;Recon Robotics&lt;/a&gt; für Spezialkräfte der Polizei und militärische Spezialeinheiten robust ausgelegt, damit er durch Fenster, Treppenhäuser und über Mauern geworfen oder von umbemannten Drohnen abgeworfen werden kann. 2007 wurde die erste Version des Recon Scouts vorgestellt, vorigen Monat der Recon Scout IR, der mit einer Infrarotkamera ausgestattet ist, um auch bei Nacht Überwachungsaufnahmen zu liefern. So sieht er aus:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 537px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/31-10-08-reconscout1.jpg&quot; alt=&quot;Recon Scout IR&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Und das &quot;Recon Scout Operator Control Unit&quot; getaufte Handgerät steuert den Überwachungsroboter und liefert das Display, um die Aufnahmen anzusehen:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 481px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/31-10-08-reconscout2.jpg&quot; alt=&quot;Recon Scout IR&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abbildungen aus dem &lt;a href=&quot;http://www.recon-scout.com/pdfs/RECON_SCOUT_IR_Spec_Sheet.pdf&quot;&gt;Recon Scout IR Fact Sheet&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;
Wie PopularMechanics im Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.popularmechanics.com/technology/military_law/4289576.html&quot;&gt;Recon Scout Robot to Assist Guards in California Prisons&lt;/a&gt; berichtet, hat der Roboter schon einen neuen Herren gefunden: Es ist ein Gefängnis in Kalifornien, wo der Roboter zur Unterstützung der Sicherheitseinheiten zum Beispiel bei Aufständen der Gefangenen eingesetzt werden soll. Ein SWAT Leiter hatte ihn im Sommer bei einem Einsatz vor der Stürmung einer Wohnung dabei, in der sich eine Frau verbarrikadiert hatte und drohte, Selbstmord zu begehen. Mit der nötigen Software für &quot;Schwarmintelligenz&quot;, Fähigkeiten zum eigenständigen Erkennen der Umgebung und automatischen Energieladesystemen &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1431-Grundlagen-fuer-staedtische-UEberwachungs-Drohnen.html&quot;&gt;ausgestattet&lt;/a&gt;, die für Drohnen und Roboter in allen Laboratorien zur Zeit entwickelt werden, wird aus Robotern wie dem Recon Scout eines Tages die Version X werden, die ohne Joystick vollständig autonom auf Streife gehen kann. 
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    <pubDate>Fri, 31 Oct 2008 10:50:02 +0100</pubDate>
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    <title>Militärische Roboterschwärme für Hausdurchsuchungen</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1707-Militaerische-Roboterschwaerme-fuer-Hausdurchsuchungen.html</link>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Roboter</category>
            <category>Rüstung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Die Science Fiction Fans werden die Sucher-Drohne aus &quot;Dune&quot; oder die Schwärme von Spider-Robotern aus dem Film &quot;Minority Report&quot; kennen, mit denen Menschen aufgespürt und ausgeschaltet werden können. 
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 424px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-10-08-spider_robot1.jpg&quot; alt=&quot;Spider Robot&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-10-08-spider_robot2.jpg&quot; alt=&quot;Spider Robot&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/23-10-08-spider_robot3.jpg&quot; alt=&quot;Spider Robot&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spider Suchroboter aus dem Film &quot;Minority Report&quot;.
&lt;/div&gt;
Das Short Sharp Science Blog berichtet im Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.newscientist.com/blogs/shortsharpscience/2008/10/packs-of-robots-will-hunt-down.html&quot;&gt;Packs of robots will hunt down uncooperative humans&lt;/a&gt; über die Ausschreibung des US-Militärs zur Erforschung eines &quot;Multi-Robot Pursuit&quot; Systems, das genau solche Zwecke zum Ziel hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich wie bei den Schwarmverbänden unbemannter Drohnen, die im Idealfall nur noch von einem Flugoperator beaufsichtigt werden, aber ansonsten ihre Missionen aufeinander abgestimmt und autonom absolvieren, hat das US-Militär seit einiger Zeit auch Schwarmverbände von Bodenrobotern im Auge, die ein Operator beaufsichtigt. Ein Roboterschwarm aus 3 - 5 Robotern, jeder maximal 100 kg schwer, soll laut der Ausschreibung &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;im Innern von Gebäuden nach unkooperativen menschlichen Subjekten suchen und sie erkennen.&lt;/span&gt;&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür soll im Rahmen des Projekts erforscht werden, welche Sensoren und Kameras die Roboter benötigen, um Körpermerkmale und -signale von Menschen zu erkennen, welche Software nötigt ist, damit sich die Roboter des Teams während ihrer Durchsuchungsaufträge miteinander koordinieren und in begrenztem Umfang Abwehrhandlungen der aufzuspürenden Personen umgehen können. Dazu zählt u. a. auch die Abschirmung des Operators, dessen Funktionen und Rollen in Rahmen der zunächst semi-autonomen Robotermissionen ebenfalls Gegenstand des Projekts ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie man sich das bildlich beim US-Militär vorstellt, kann man sich in &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1508-Unbemannte-Invasoren-in-der-Stadt.html&quot;&gt;Abbildungen zu den Forschungsallianzen mit US-Universitäten für die Entwicklung mikro-autonomer Systeme und Techniken&lt;/a&gt; anschauen. Mit der beabsichtigten Entwicklung von Roboterschwärmen für das Aufspüren von Menschen in Gebäuden stehen &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1510-Drohnen-fuer-den-Kampf-um-Haeuser-und-Staedte.html&quot;&gt;Programme der DARPA&lt;/a&gt; wie das VisiBuilding Forschungsprojekt in Verbindung, die darauf abzielen, Gebäude von außen transparent zu machen, um zunächst zu erkennen, wie ein Gebäude aufgebaut ist und ob sich überhaupt lohnende Zielobjekte in ihm verbergen wollen und die &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1636-Raetselraten-ueber-geheimes-Kill-Programm-des-US-Militaers.html&quot;&gt;&quot;Manhattan Projekte&quot;&lt;/a&gt; zum Aufspüren, Verfolgen und Ausschalten von Gegnern. 
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    <pubDate>Thu, 23 Oct 2008 11:21:36 +0200</pubDate>
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