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    <title>ravenhorst - Wissenschaft</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/</link>
    <description>Wenn Du das Weblog liest, wirst Du nie wieder ruhig schlafen.</description>
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    <title>Flug und Fluch des Wellenreiters</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1839-Flug-und-Fluch-des-Wellenreiters.html</link>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Rüstung</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Da wir es in den beiden Beiträgen &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1267-Mit-MACH-10-in-den-Orbit-und-in-den-Krieg.html&quot;&gt;Mit MACH-10 in den Orbit und in den Krieg&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1276-Maschinen-fuer-den-schnellen-globalen-Kriegseinsatz.html&quot;&gt;Maschinen für den schnellen globalen Kriegseinsatz&lt;/a&gt; bereits mit der beschleunigten Kriegsführung per Ramjet / Scramjet Hyperschall-Antrieben für die Realisierung der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Global_Strike&quot;&gt;schlagartigen Global Strike&lt;/a&gt; Angriffswünsche des US-Militärs zu tun hatten, an dieser Stelle der Hinweis auf ein weiteres, von der US Air Force als &quot;historisch&quot; bezeichnetes Ereignis, das am 26. Mai 2010 über dem Point Mugu Naval Air Warfare Center Sea Range Testgebiet im Pazifischen Ozean stattfand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie die Wright-Patterson Air Force Basis in ihrer Pressemeldung &lt;a href=&quot;http://www.wpafb.af.mil/news/story.asp?id=123206524&quot;&gt;X-51 Waverider makes historic hypersonic flight&lt;/a&gt; mitteilte, wurde gestern mit einem B-52 Stratofortress Bomber die experimentelle X-51A Waverider Testrakete in einer Höhe von 50000 Fuß über dem Testgebiet ausgeklinkt. Danach beschleunigte ein taktischer Raketen-Booster der Army die X-51A Waverider zunächst auf eine Geschwindigkeit von Mach 4,8. Nach Abkoppelung des Boosters wurde der Scramjet Antrieb aktiviert, der von dem Unternehmen &lt;a href=&quot;http://www.pw.utc.com/&quot;&gt;Pratt &amp;#38; Whitney Rocketdyne&lt;/a&gt; (klingt auch ein wenig nach &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Cyberdyne_Systems&quot;&gt;Cyberdyne Systems&lt;/a&gt;, gell?) gebaut wurde. Weitere Beteiligte am Bau und der Konstruktion der X-51A sind die DARPA, die Skunkworks Abteilung für experimentelle Fluggeräte bei Boeing und das Air Force Research Laboratory.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; width: 500px&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/27-05-20-x51a_waverider.jpg&quot; alt=&quot;X-51A Waverider&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;357&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;X-51A Waverider&lt;br /&gt;Foto: Wright-Patterson Air Force Base / Pratt &amp;#38; Whitney Rocketdyne.
&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
Der Scramjet Antrieb und beschleunigte die X-51A für weitere 200 Sekunden. Dabei erhöhte sich die Geschwindigkeit der X-51A noch einmal auf Mach 5. Zum Vergleich: Die Spitzen-Geschwindigkeit der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_SR-71&quot;&gt;SR-71 Blackbird&lt;/a&gt; von Lockheed lag bei ca. Mach 3, ein Marschflugkörper wie die deutsch-spanische &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Taurus_%28Marschflugk%C3%B6rper%29&quot;&gt;Taurus&lt;/a&gt; Cruise Missile erreicht maximal Mach 0,95, die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/AGM-114_Hellfire&quot;&gt;Hellfire&lt;/a&gt; Raketen Mach 1,7.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Eigentlich war laut der &lt;a href=&quot;http://www.wpafb.af.mil/news/story.asp?id=123205546&quot;&gt;Ankündigung des Testflugs&lt;/a&gt; eine Dauer von 5 Minuten bei einer Spitzengeschwindigkeit von Mach 6 geplant, aber wegen einer &quot;Antriebs-Anomalie&quot; wurde der Flug nach 200 Sekunden abgebrochen. Im Vergleich zu den 10 - 16 Sekunden bei Mach 7 der X-43A Testrakete im Jahr 2004 (s. Links oben) aber ein weiterer Hüpfer vorwärts. Zumal auch dieser Testflug der Gewinnung von Daten über die Flugeigenschaften, das verwendete Material und die Stabilität des Flugkörpers für weitere Experimente diente.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das sich nicht nur das US-Miltär für den Scramjet interessiert, u. a. als neuer Antrieb für zukünftige Mittel- und Langstreckenrakete, für die Abwehr-Raketen ihrer &quot;Schutzschirme&quot; gegen Langstrecken- bzw. Interkontinental-Raketen, für unbemannte Killer-Drohnen oder gar für Truppen-Transporter, wurde ja bereits andernorts erwähnt. Spätestens in ein, zwei Jahrzehnten soll es was werden mit dem Scramjet, was ja passend wäre, wenn bis dahin global überall die Hütte brennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich Videos anschauen will: Bei DVIDS gibt es ein Video zu den &lt;a href=&quot;http://www.dvidshub.net/?script=video/video_show.php&amp;amp;id=86383&quot;&gt;Vorbereitungen&lt;/a&gt;, dem &lt;a href=&quot;http://www.dvidshub.net/?script=video/video_show.php&amp;amp;id=86376&quot;&gt;Start mit dem B-52 Bomber&lt;/a&gt; und dem &lt;a href=&quot;http://www.dvidshub.net/?script=video/video_show.php&amp;amp;id=86373&quot;&gt;Testflug der X-51A&lt;/a&gt;. Interessant ist auch der Artikel &lt;a href=&quot;http://www.popularmechanics.com/technology/military/4203874&quot;&gt;Hypersonic Cruise Missile: America&#039;s New Global Strike Weapon&lt;/a&gt; von Noah Shachtman bei Popular Mechanics.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ares Weblog der Aviation Week berichtete im Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.aviationweek.com/aw/blogs/defense/index.jsp?plckController=Blog&amp;amp;plckScript=blogScript&amp;amp;plckElementId=blogDest&amp;amp;plckBlogPage=BlogViewPost&amp;amp;plckPostId=Blog%3a27ec4a53-dcc8-42d0-bd3a-01329aef79a7Post%3af09651dc-a95d-4230-b87a-34f27288d46c&quot;&gt;Hypersonic BrahMos Missile Ready for Testing by 2015&lt;/a&gt; über die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/BrahMos&quot;&gt;BrahMos Überschall-Marschflugkörper&lt;/a&gt;, einem russisch-indischen Gemeinschaftsprojekt, das laut der Aussage des BrahMos Aerospace CEO im Ares Beitrag eine Hyperschall-Version des Raketensystems in der Planung hat. Testbeginn wie gesagt ab 2015. 
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    <pubDate>Thu, 27 May 2010 16:33:05 +0200</pubDate>
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    <title>Zukunftsreport Ubiquitäres Computing</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1830-Zukunftsreport-Ubiquitaeres-Computing.html</link>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Chips</category>
            <category>Data Mining / Fusion</category>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>Grundrecht</category>
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            <category>Politik</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Der &lt;a href=&quot;http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a18/index.jsp&quot;&gt;Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung&lt;/a&gt; des Bundestages hat den informativen und mit 128 Seiten umfangreichen &lt;a href=&quot;http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/004/1700405.pdf&quot;&gt;Zukunftsreport Ubiquitäres Computing&lt;/a&gt; veröffentlicht, der sich mit der Geschichte, dem aktuellen Stand der Technik und Diskussionen und den möglichen zukünftigen Entwicklungen der Techniken befasst, die mit den Begriffen des &quot;&lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1127-RFID-Island.html&quot;&gt;Ubiquitären Computing&lt;/a&gt;&quot; (UbiComp), &quot;Pervasive Computing&quot;, &quot;&lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1503-Warnungen-und-Schutzmassnahmen-vor-AmI-Chips-und-Sensoren.html&quot;&gt;Ambient Intelligence&lt;/a&gt;&quot; und dem &quot;&lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/477-VeriSign-und-das-EPC-Network.html&quot;&gt;Internet der Dinge&lt;/a&gt;&quot; verbunden sind. Eines der &quot;Icons&quot; dieser Techniken ist der mittlerweile allseits bekannte RFID Funkchip. Aus dem Bericht:
&lt;div class=&quot;zitat&quot;&gt;
Unter dem Begriff &quot;Ubiquitäres Computing&quot; (UbiComp) wird die Allgegenwärtigkeit von Informationstechnik und Computerleistung verstanden, die in prinzipiell alle Alltagsgegenstände eindringen. Computerleistung und Informationstechnik können damit auf einem neuen Niveau gesellschaftliche Bereiche erfassen – von der industriellen Produktion bis in den privaten Alltag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der vorgelegte TAB-Bericht konzentriert sich auf wirtschaftlich und gesellschaftlich besonders wichtige und zukunftsweisende Anwendungen in Handel, Logistik, Industrie, Verkehr, Gesundheitsversorgung sowie der Personenidentifikation. Dabei wurden jeweils die Entwicklungspotenziale des Ubiquitären Computings aufgezeigt, Bedingungen für ihre Realisierung herausgestellt sowie untersucht, wo Handlungsbedarf mit Blick auf sich bietende Chancen aber auch Fragen der informationellen Selbstbestimmung, Daten- und Verbraucherschutz besteht.
&lt;/div&gt;
Auf den ersten Blick fehlt mir die Einbeziehung von &quot;UbiComp&quot; Techniken, Projekten und Anwendungen in militärischen Bereichen oder die Einbeziehung experimenteller Projekte an Unis, von denen neue Anstöße in Richtung &quot;UbiComp&quot; ausgehen und die Auswertung der Presselandschaft reduziert sich auf die gängigen Publikationsorgane, während z. B. Heise Newsletter und Telepolis überhaupt nicht vorkommen, obwohl dort &quot;UbiComp&quot; öfters und detaillierter Thema war, als in eher oberflächlichen Artikeln der anderen Zeitungen, aber als Einstieg, zur Übersicht und zum Nachschlagen kann man die Technikfolgenabschätzung dennoch gut verwenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aktuell und passend dazu will Vodafone laut einem Financial Times Artikel die gleiche RFID Chiptechnik wie im ePA und ePass mit SIM-Karten im Handy verbandeln, um auch das &lt;a href=&quot;http://www.ftd.de/it-medien/it-telekommunikation/:umsatzbringer-gesucht-vodafone-will-handy-zum-ausweis-machen/50074302.html#utm_source=rss2&amp;amp;utm_medium=rss_feed&amp;amp;utm_campaign=/it-medien/it-telekommunikation&quot;&gt;&quot;Handy zum Ausweis zu machen&quot;&lt;/a&gt;. Die Idee ist nicht neu, sondern war absehbar und korrespondiert mit den zahlreichen Vorschlägen, uns allen irgendwann und irgendwie einen &quot;Internetausweis&quot; verpassen zu wollen. 
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    <pubDate>Mon, 15 Feb 2010 10:38:44 +0100</pubDate>
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    <title>Krabbelnde, springende und fliegende MAST Überwachungsroboter</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1789-Krabbelnde,-springende-und-fliegende-MAST-UEberwachungsroboter.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Roboter</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Der Aviation Week Artikel &lt;a href=&quot;http://www.aviationweek.com/aw/generic/story_channel.jsp?channel=defense&amp;amp;id=news/BUG011209.xml&quot;&gt;Unmanned Vehicles Mimic Insects&lt;/a&gt; vom 12. Januar 2009 stellte die Zielsetzungen und Forschungsbereiche der Micro Autonomous Systems and Technology (MAST) and Collaborative Technology Allianz, über die im Beitrag &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1508-Unbemannte-Invasoren-in-der-Stadt.html&quot;&gt;Unbemannte Invasoren in der Stadt&lt;/a&gt; berichtet wurde, aus Sicht von Aaron Penkacik vor, dem Leiter der &lt;a href=&quot;http://www.baesystems.com/Businesses/EIS/&quot;&gt;Electronic &amp;#38; Integrated Solutions&lt;/a&gt; Abteilung von BAE Systems.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
BAE Systems führt laut der Pressemitteilung &lt;a href=&quot;http://www.baesystems.com/Newsroom/NewsReleases/2008/autoGen_10832814523.html&quot;&gt;BAE Systems led team to develop miniature robots for military use&lt;/a&gt; vom 28. April 2008 die MAST Forschungsallianz an, die verschiedenste fliegende, hüpfende und kriechende Mini-Roboter für MAST entwickeln wird. Neben den BAE Forschungslabors sind die Universität von Kalifornien, das Institut für Technologie und das Jet Propulsion Labor in Kalifornien, das Institut für Technologie in Georgia, die Universität von New Mexico, die Technische Universität von North Carolina, die Universität von Mailand in Italien und die Universität von Sydney in Australien am MAST Programm beteiligt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zur Verwirklichung der MAST Albträume erhielt BAE Systems vom &lt;a href=&quot;http://www.arl.army.mil/&quot;&gt;U.S. Army Research Laboratory&lt;/a&gt; einen Forschungsvertrag über 38 Millionen US$, mit denen zunächst bis 2013 mit Option zur Verlängerung bis 2018 die MAST Mini-Roboter erforscht und entwickelt werden sollen. Mit dem Masseneinsatz der Mini-Überwachungsroboter dürfte also bis zu den 20er Jahren dieses Jahrhunderts nicht zu rechnen sein. Bis dahin hat man vielleicht auch das Ausmaß an Effizienz und Miniaturisierung der Körperkonstruktionen, Sensoren, Kommunikationsmodule und Energiequellen erreicht, dass die Roboter tatsächlich in Bau gehehn können.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie bereits im Beitrag über die &quot;Invasoren&quot; beschrieben, geht es darum, die Mechanismen und Funktionen bei Tieren zur Energieversorgung ihres motorischen Apparats, zur Kommunikation innerhalb eines Gruppen- oder Schwarmverbandes und besondere Bewegungs- und Flugeigenschaften von Insekten besser zu verstehen und sie auf insektoide Mini-Roboter zu übertragen. Die Mini-Roboter, die eines Tages autonom und sich selbst organisierend in &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1707-Militaerische-Roboterschwaerme-fuer-Hausdurchsuchungen.html&quot;&gt;Schwarmverbänden&lt;/a&gt; operieren sollen, fungieren dann als Knoten in Netzwerken, die der Kommunikation und Datenübertragung von Kampfverbänden dienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Daneben stellt jeder Mini-Roboter die mobile Plattform für verschiedene Sensoren, zu denen laut der &lt;a href=&quot;http://www.eis.na.baesystems.com/media_resources/pdf/mast_faqs.pdf&quot;&gt;FAQ zu MAST&lt;/a&gt; Videokameras, Mikro-Radar, Mikrofone, Wärme- und Bewegungssensoren zählen, so dass sie zu &quot;Augen und Ohren&quot; der Einsatzkräfte werden, die für sie in &quot;städtischen Umgebungen und in komplexen Terrains&quot; wie Höhlen, Tunneln, Straßen, Wohnräumen und Häusern auf Spionagetour gehen oder sich mit ihren elektronischen Komponenten zur elektronischen Kriegsführung in fremde Netzwerke einhacken, um zum Beispiel Datenübertragungen und den Kommunikationsverkehr zu stören oder abzuhören. Im Aviation Week Artikel beschrieb Penkacik, wie ein arbeitsteiliger Einsatz einer Mini-Roboter Gruppe aussehen könnte: 
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic&quot;&gt;&quot;Du willst irgendwo Aktivitäten überwachen, weil Du denkst, dass man dort gerade dabei ist, Bomben zuammenzubauen. Wie würde der Schwarm aussehen, den du ausgesetzt hast, um die Überwachung für eine Woche zu gewährleisten? Er würde einen fliegenden Roboter mit einer Videokamera beinhalten, der auf einem Gebäude der Straße hockt und möglichweise solange im Schlaf-Modus bleibt, bis der akustische oder seismische Sensor eines &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/81-Rotundus.html&quot;&gt;krabbelnden Roboters innerhalb des Zielgebäudes&lt;/a&gt; die Ankunft eines Fahrzeugs feststellt. Über das ad hoc Netzwerk [der Roboter-Gruppe] werden die Sensoren [des fliegenden Roboters] aktiviert und dessen Überwachungsmission gestartet. Du kannst die Aktivitäten überwachen und zusätzliche Roboter dem Schwarm hinzufügen.&quot;&lt;/div&gt;
Eine optischen Eindruck von den Vorstellungen der BAE Systems Wissenschaftler bietet eine &lt;a href=&quot;http://www.eis.na.baesystems.com/media_resources/ast_mast1.htm&quot;&gt;Animation von BAE System&lt;/a&gt; zu MAST (hier als &lt;a href=&quot;https://hp.kairaven.de/files/bae_mast.mp4&quot;&gt;MP4 Datei&lt;/a&gt;), in der wie bereits zuvor in einer &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archves/1508-Unbemannte-Invasoren-in-der-Stadt.html&quot;&gt;Animation des Air Force Research Laboratory (AFRL)&lt;/a&gt; die fliegenden, krabbelnden und springen MAST Roboter 
in Spinnen-, Libellen und Vogelgestalt (neben einem &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1221-Taser-feuert-aus-allen-Rohren.html&quot;&gt;iRobot PackBot&lt;/a&gt;) ihren Auftritt bekommen:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 424px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mast1.jpg&quot; alt=&quot;MAST Roboter&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mast2.jpg&quot; alt=&quot;MAST Roboter&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Größe der MAST Roboter die einer Biene bis zu einer Handfläche betragen soll, kann jeder Soldat eine bestimmte Menge der Mini-Roboter transportieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mast3.jpg&quot; alt=&quot;MAST Roboter&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben dem Abwurf und dem Transport durch Drohnen aus der Luft kann auch ein IRobot PackBot die Roboter zum Einsatzziel transportieren und ausladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mast4.jpg&quot; alt=&quot;MAST Roboter&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mast5.jpg&quot; alt=&quot;MAST Roboter&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAST Roboter in Gestalt eines fliegenden Insekts und in Spinnenform.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mast6.jpg&quot; alt=&quot;MAST Roboter&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Auskundschaften folgt die Auslöschung.
&lt;/div&gt;
Die Schwärme der Überwachungsroboter in Miniaturform werden so zur Weiterentwicklung der unbeaufsichtigten Sensoren am Boden (&quot;Unattended Ground Sensor&quot;, UGS), die bereits jetzt vom US-Militär eingesetzt werden und für die BAE Systems im Rahmen des &lt;a href=&quot;http://www.baesystems.com/ProductsServices/bae_prod_eis_wolfpack.html&quot;&gt;UGS &quot;WolfPack&quot;&lt;/a&gt; Programms der DARPA von 2003 - 2006 Forschungs- und Entwicklungsarbeit betrieb. Im Gegensatz zu den statischen UGS werden die Rudel und Schwärme der insektoiden Roboter aber nicht nur die gesamte Bandbreite an Sensoren zur Überwachung abdecken, sondern sie sind mobil, können flexibel angeordnet und organisiert werden, wenn sie es nicht selbst tun und bringen aufgrund der baulichen Nachahmung ihrer Vorbilder aus der Natur eine Tarnung mit, die es noch schwieriger macht, sie üerhaupt zu entdecken oder wahrzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Abbildungen von BAE Systems zur möglichen Robotergestalt von der BAE &lt;a href=&quot;http://www.eis.na.baesystems.com/media_resources/ast_mast.htm&quot;&gt;Micro Autonomous Systems and Technology (MAST) Informationssseite&lt;/a&gt;:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 424px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mastlibelle.jpg&quot; alt=&quot;MAST Libelle&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mastspinne.jpg&quot; alt=&quot;MAST Libelle&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Abbildung zum Artikel &lt;a href=&quot;http://www.mitre.org/news/digest/advanced_research/02_10/millimeter.html&quot;&gt;Millimeter-scale Robots: Small in Stature, Big in Capability&lt;/a&gt; vom Februar 2010 von Mark Taczak, der in der MITRE Forschungsabteilung für Nanosysteme ebenfalls dabei ist, militärische &quot;Millirobots&quot; zu entwickeln. In seiner Vision hat jeder Soldat in einer Tasche eine Menge von Millirobotern dabei, die eine Größe von 3 - 6 cm aufweisen und als mobile Überwachungsmodule oder mobile Sensor-Knoten in Schwarm-Netzwerkverbänden aus zig Millirobots agieren.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 350px&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/14-01-09-mitre_millirobot.jpg&quot; alt=&quot;MITRE Millirobot&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;250&quot; /&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Wed, 14 Jan 2009 11:48:19 +0100</pubDate>
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    <title>&quot;Schulprojekt&quot; zur Gesichtserkennung in Großbritannien</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1786-Schulprojekt-zur-Gesichtserkennung-in-Grossbritannien.html</link>
            <category>Anti-Überwachung</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Es begann an britischen Schulen mit der &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1079-Das-grosse-Sammeln-von-Kinderfingerabdruecken.html&quot;&gt;Einführung von Fingerabdruck-Scannern&lt;/a&gt; und dem nachfolgenden &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1256-Weg-frei-fuer-Fingerprinting-an-britischen-Schulen.html&quot;&gt;Freifahrtschein&lt;/a&gt; für Schulen durch die britischen Schulbehörden, jede biometrische Technik einführen zu dürfen, wenn sie den Datenschutz der gesammelten und genutzten Biometrieprofile &quot;gewährleistet&quot;. Für Schüler und Eltern gab es keine Mitbestimmungsrechte. Da hatte man in Großbritannien schon begonnen, die &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/884-Bier-gibt-es-nur-mit-Fingerabdruck.html&quot;&gt;Fingerabdrücke der Eltern für Besuche im Pub&lt;/a&gt; einzufordern, noch bevor der Staat sie für die nationale &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1493-Rueckzug-der-britischen-ID-Pusher.html&quot;&gt;Identitätskarte und das Identitätssystem&lt;/a&gt; erfassen wird. Parallel begann die britische Regierung mit dem Auf- und Ausbau von &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/663-Die-Totalueberwachung-der-britischen-Kinder.html&quot;&gt;Datenbanken zur Speicherung von Profilen über Schüler und Minderjährige&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem folgten &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/996-Erst-die-Kleinen,-dann-die-Grossen.html&quot;&gt;wie in vielen anderen Staaten&lt;/a&gt; kurz darauf &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Britische-Schule-testet-RFID-Chips-in-der-Schulkleidung--/meldung/97700&quot; title=&quot;Heise - Britische Schule testet RFID-Chips in der Schulkleidung&quot;&gt;Tests mit RFID Funkchips&lt;/a&gt;, um Schüler zu kontrollieren und zu überwachen, wenn sie nicht eh von ihren Eltern mit &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/299-GPS-Handy-Tracking.html&quot;&gt;GPS-&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/299-GPS-Handy-Tracking.html&quot;&gt;Handy-Tracking&lt;/a&gt; auf Schritt und Tritt verfolgt werden. Die Hardcore-Varianten werden in &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1411-Im-Tracking-Netz-der-Bluetooth-Sensoren.html&quot;&gt;Haftanstalten&lt;/a&gt; angewendet oder spielerisch und kritisch in &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1605-Das-AMD-RFID-Funknetz-Projekt.html&quot;&gt;Forschungsprojekten&lt;/a&gt; ausprobiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur ein paar Schlaglichter, warum es trotz der noch bestehenden Umgehungstaktiken und technischen Schwächen bei einzelnen Techniken zur biometrischen Identifizierung, Lokalisierung und Verfolgung, dem regelmäßigen Strom aufgedeckter Datenlecks und -verluste in Firmen und Behörden, der aufmerksam gewordenen Presse und trotz vereinzelter Proteste und Widerstände nicht überrascht, dass man sich in Großbritannien wieder einmal an Schülern vergeht, um sie an ihre biometrische Überwachung heranzuführen und sie an ihnen zu erproben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Diesmal ist es die Gesichtserfassung und -wiedererkennung, die der britische Hersteller für Gesichtserkennungsprodukte &lt;a href=&quot;http://www.facerec.com/&quot;&gt;Aurora&lt;/a&gt; laut des Artikels &lt;a href=&quot;http://www.telegraph.co.uk/education/educationnews/4209215/Face-scanners-to-be-installed-in-schools.html&quot;&gt;Face scanners to be installed in schools&lt;/a&gt; im Telegraph &amp;#8211; etwas ausführlicher im Artikel &lt;a href=&quot;http://www.dailymail.co.uk/news/article-1110782/Face-scanners-introduced-British-schools-new-Big-Brother-row.html&quot;&gt;Face scanners to be introduced in British schools in new &#039;Big Brother&#039; row&lt;/a&gt; der Daily Mail &amp;#8211; mit Rückendeckung der britischen Regierung am &lt;a href=&quot;http://www.school-portal.co.uk/GroupHomepage.asp?GroupID=21286&quot;&gt;St. Neots Community College&lt;/a&gt; installieren und erproben darf.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 503px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/10-01-09-aurora1.jpg&quot; alt=&quot;Aurora&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/10-01-09-aurora2.jpg&quot; alt=&quot;Aurora&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;Auroras &lt;a href=&quot;http://www.facerec.com/media/0809_AuroraClockface.pdf&quot;&gt;Clockface&lt;/a&gt; Gesichtsscanner, den man zusammen mit dem Überwachten auch in in Auroras &lt;a href=&quot;http://www.facerec.com/media/0809_AuroraIBT.pdf&quot;&gt;Integrated Biometric Turnstile&lt;/a&gt; Sicherheitskäfig stecken kann. 
&lt;/div&gt;
Nähere Details zur Funktionsweise der Technik spare ich mir. Nur so viel: Der Hersteller verspricht die Wiedererkennung bei einem 1:N Abgleich mit den gespeicherten Gesichtsprofilen der Datenbank in 1,5 Sekunden, wenn sich Personen kooperativ vor dem Gesichtsscanner aufbauen und laut der Artikel soll das Gesicht per Infrarot abgetastet werden, um die markanten Punkte der Gesichtsgeometrie zu messen und abzugleichen. Andernorts wird &lt;a href=&quot;http://www.newscientist.com/article/dn16217-3d-face-scans-could-see-terrorists-coming.html&quot; title=&quot;NewScientist: 3D face scans could see terrorists coming &quot;&gt;mit Lasern&lt;/a&gt; experimentiert, um sich an besseren Erkennungsraten zu versuchen. Letztendlich sind oder werden die verwendeten Funktionen und Techniken nebensächlich, entscheidend sind Fortschritte bei der Optimierung der Überwachung, wie die alle Lebensbereiche immer mehr durchsetzt und wie die so Überwachten damit umgehen oder ihr Widerstand entgegensetzen könn(t)en.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In Schulen werden Identitätserkennungssysteme wie Auroras System an Schulaus- und -eingängen verwendet, um das pünktliche Erscheinen und regelwidriges Verlassen festzustellen, in Schulfluren, um den Aufenthalt von Schülern zu verfolgen, zur Zugangskontrolle an den Eingängen von Schulbibliotheken, in Cafeterias und Mensen zur Abrechnung oder in Schulklassen bei Prüfungen. Ergänzen lassen sie sich durch Schüler Identätskarten mit RFID Funkchip und Kombinationen aus Videoüberwachungskamera und Mikrofonen in Unterrichtsräumen und auf den Fluren, wie bei den Produkten von &lt;a href=&quot;http://www.classwatch.co.uk/&quot;&gt;Classwatch&lt;/a&gt;, die speziell für die Überwachung in Schulen hergestellt werden, über die der Artikel &lt;a href=&quot;http://www.dailymail.co.uk/news/article-1102205/Big-Brother-CCTV-spy-pupils-aged--complete-CPS-evidence-kit.html&quot;&gt;Big Brother CCTV to spy on pupils aged four - complete with CPS evidence kit&lt;/a&gt; der Daily Mail vom 29. Dezember berichtete. Ähnliches ist ja &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1582-Aufmerksam-lauschende-UEberwachungskameras.html&quot;&gt;auf britischen Straßen&lt;/a&gt; zu finden. Damit ähneln manche Schulen bereits ihren Vorbildern &amp;#8211; den mit High-Tech Überwachungstechniken vollgepumpten Haftanstalten und Hochsicherheitsbereichen in Behörden und Unternehmen. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auch bei den anderen Überwachungsprojekten an Schulen kommen Vertreter der Schulen und Schulbehörden mit den gleichen Argumenten daher, um die Überwachungstechnik Schülern und Eltern zu verkaufen: Sie erleichtere und beschleunige Verwaltungstätigkeiten, diene dem Schutz der Schule und der Schüler vor Pädophilen, die in die Schule eindringen wollen oder vor Schülern, die zum Beispiel Schuleigentum entwenden oder beschädigen. Versichert wird bei jedem neuen &quot;Schulprojekt&quot;, wie sicher doch biometrische Identätsmerkmale und die mit ihnen verknüpften persönlichen Daten der Schüler in den Datenbanken der Schulen und Dienstleister gespeichert und verwaltet würden und das auch nie, nie Datenaustausch und -weitergabe an britische Polizei- und Sozialbehörden stattfindet. Bis zum nächsten Sicherheitsgesetz, das genau das zum Wohle des Landes und der Kinder den staatlichen Behörden erlaubt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mal sehen, wie sich die Techniken mit gefälschten Fingerabdrücken, geklonten RFID Chips oder Gesichtsfotos und -masken bewähren, mit denen sich Schüler nach Vorbild von &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1773-Smarte-Videobeobachtung-fuer-die-Buerger-von-Portsmouth.html#comments&quot;&gt;&quot;Little Brother&quot;&lt;/a&gt; technisch bewehren könnten, was das Einsammeln und Ausnutzen ihrer biometrischen Identitätsmerkmale allerdings nicht verhindert. 
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    <pubDate>Sat, 10 Jan 2009 10:36:16 +0100</pubDate>
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    <title>Zum Start von Europeana in einer Woche</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1759-Zum-Start-von-Europeana-in-einer-Woche.html</link>
            <category>Bürgerrecht</category>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Linktipp</category>
            <category>Medien / Kultur</category>
            <category>Politik</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Ab dem 20. November wird es von der EU ein weiteres interessantes Angebot für Bürger geben, denn dann startet offiziell das &lt;a href=&quot;http://www.europeana.eu/&quot;&gt;Europeana Portal&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Europeana handelt es sich um ein Projekt im Bereich Digitale Bibliotheken des &lt;a href=&quot;http://ec.europa.eu/information_society/activities/econtentplus/index_en.htm&quot;&gt;eContentplus&lt;/a&gt; Programms der &lt;a href=&quot;http://ec.europa.eu/information_society/activities/digital_libraries/index_de.htm&quot;&gt;i2010 -Initiative zu Digitalen Bibliotheken&lt;/a&gt; der EU, das im Juli 2007 gestartet wurde. Ziel des Projekts war die Verwirklichung einer Kombination aus Digitalem Museum, Archiv und Digitaler Bibliothek, über die Filme, Fotografien, Gemälde, Musikaufnahmen, Karten, Manuskripte, Bücher, Zeitungsartikel und archivierte Dokumente zugänglich werden, die bereits von Bibliotheken, Museen, Archiven, Wissenschaftsinstitutionen und audio-visuellen Sammlungen &lt;a href=&quot;http://www.europeanalocal.eu/&quot;&gt;in Europa&lt;/a&gt; digitalisiert wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Europeana Portal wird zum Start Zugriff auf 2 Millionen Objekte bieten, bis 2010 sollen über Europeana 6 Millionen Objekte zugänglich gemacht werden. Laut der epractice Meldung &lt;a href=&quot;http://www.epractice.eu/document/5205&quot;&gt;&quot;Europeana&quot;: The European Digital Library is launched&lt;/a&gt; stehen für den Zeitraum von 2009 - 2010 ingesamt 119 Millionen € für Digitalisierungsprozesse, Forschungsaktivitäten zu digitalen Bibliotheken und zur digitalen Erschließung der Bestände zur Verfügung. Neben Europeana kann man natürlich auch in Angeboten wie der &lt;a href=&quot;http://search.theeuropeanlibrary.org/portal/de/index.html&quot;&gt;Europäischen Bibliothek&lt;/a&gt; in Beständen der europäischen Nationalbibliotheken forschen und stöbern, die von der &lt;a href=&quot;http://www.kb.nl/index-en.html&quot;&gt;Königlichen Bibliothek der Niederlande&lt;/a&gt; unterhalten wird. Es muss ja nicht immer die Wikipedia sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Europeana Portal ist schönes Beispiel, was die Europäische Union auch sein kann und ein Dienst, der neben der Bereitstellung von Dokumenten und Mitteilungen über Feeds oder Live-Übertragungen von Ausschuss- oder Plenarsitzungen jedem Bürger ermöglicht, sich mit Hintergrundinformationen, geschichtlich-kulturellem Wissen und tagespolitischen News zu versorgen &amp;#8211; wenn die nötige Offenheit und Transparenz der beteiligten Institutionen hinzukommt, die auch Grundlagen sind, damit sich Bürger überhaupt für politische, gesellschaftliche und kulturelle Aspekte interessieren und selbst aktiv werden &amp;#8211; in welcher Form auch immer und jenseits der Frage, ob sie die Möglichkeiten, Dienste und Angebote auch nutzen und annehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Punkt, bei dem es immer noch bei der Europäischen Union hapert, auf den insbesondere das Europäische Parlament und die Parlamente der Mitgliedsstaaten immer wieder hinweisen, ist die Mehrsprachigkeit der angebotenen Dienste und Informationen. Ich habe zum Beispiel mit englischsprachigen Dokuemnten kein Problem, aber wenn es dann sehr lange Texte sind, kostet es einfach mehr Zeit, die zu lesen und zu analysieren. Zu einem &quot;geeinten Europa&quot; gehört auch, dass der Einwohner einer Kleinstadt in Rumänien, der sich vielleicht keinen eigenen Computer und Internetzugang zulegen kann, in seine Stadtbibliothek geht und über den dortigen Internetzugang alle Objekte, Dokumente und Informationen in seiner Landessprache abrufen kann, statt nur Quellen in Sprachen eines &quot;Kerneuropas&quot; aus Deutschland, Frankreich usw. vorzufinden. Das Europeana Portal startet zum Beispiel mit deutsch-, englisch- und französischsprachiger Oberfläche, ein Hauptpunkt im Programm zur Weiterentwicklung des Portals liegt aber in der Umsetzung einer multilingualen Bedienung.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 310px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/13-11-08-euopeana_end.gif&quot; alt=&quot;Nix mit Europeana&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;&quot;Under Construction&quot; Meldung nach dem Launch der Europeana wie zu Urzeiten des WWW.
&lt;/div&gt;
Wieder einmal ein eindrucksvolles Beispiel für die technische Inkompetenz, fehlende Gabe zur Vorausschau und Vorherrschaft der Bürokraten und Pfennigfuchser (oder heißen die jetzt &quot;Centfuchser&quot;?) in der Europäischen Union. Wie kann man ein so ambitioniertes Projekt so dermaßen vergeigen?
 
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    <pubDate>Thu, 13 Nov 2008 08:46:30 +0100</pubDate>
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    <title>Mehr Transparenz für Big Brother</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1725-Mehr-Transparenz-fuer-Big-Brother.html</link>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>Geheimdienst / Polizei</category>
            <category>Grundrecht</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Zum interessanten Telepolis Artikel &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29010/1.html&quot;&gt;Durch Wände und Kleider sehen&lt;/a&gt; über &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1712-Mach-Dich-nackig,-Untertan.html&quot;&gt;&quot;Nacktscanner&quot; und &quot;VisiBuilding&quot;&lt;/a&gt; Techniken, die bereits lange vor der Welle, die der &quot;Nacktscanner&quot; letztens machte, in der Erforschung und Entwicklung sind, hatte ich zum im Artikel genannten PROBANT &quot;Through-the-Wall-Sensing&quot; Durchleuchtungsgerät für Hauswände noch eine &lt;a href=&quot;https://hp.kairaven.de/files/eu_probant2008.pdf&quot;&gt;Präsentation vom September 2008&lt;/a&gt; auf der Platte. Daraus drei Shots:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 506px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/24-10-08-probant1.jpg&quot; alt=&quot;PROBANT&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/24-10-08-probant2.jpg&quot; alt=&quot;PROBANT&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/24-10-08-probant3.jpg&quot; alt=&quot;PROBANT&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Die filmische Vorlage ist übrigens älter als &quot;Der Staatsfeind No. 1&quot;. Vielleicht erinnert sich noch jemand an den dystopischen Actionfilm &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Das_fliegende_Auge&quot; title=&quot;Wikipedia: Das fliegende Auge&quot;&gt;&quot;Das fliegende Auge&quot;&lt;/a&gt; über den flüsterleisen Black Helicopter &quot;Blue Thunder&quot; aus dem Jahr 1983? Der war nicht nur mit Richtfunkmikrofonen, Videoüberwachungskameras und Maschinengewehren ausgerüstet, sondern auch mit einer Wärmebildkamera, die Körperschemen durch Wände hindurch sichtbar machte &lt;img src=&quot;http://blog.kairaven.de/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In den USA wurden in der Vergangenheit mit ähnlichen Produkten u. a. L3 CyTerra mit dem &lt;a href=&quot;http://www.cyterra.com/products/through-wall.html&quot;&gt;EMMDAR&lt;/a&gt; für &quot;Through-the-Wall Sensing&quot; bekannt, die auch den &quot;Nacktscanner&quot; bauen, von dem die berühmt gewordene Abbildung der &quot;nackten&quot; Körper stammt oder die Physical Optics Corporation mit dem &lt;a href=&quot;http://www.poc.com/emerging_products/lexid/default.asp&quot;&gt;LEXID&lt;/a&gt;. Wie man sieht, bilden die Geräte bis jetzt nur Farbkleckse und grobe Muster ab, keine konkreten Körper, Objekte oder deren Silhouetten. Man erkennt aber, dass das Interesse an den Techniken zur Transparenzmachung ungebrochen ist und worauf derartige Forschung und Geräte hinauslaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://bendrath.blogspot.com/&quot;&gt;Ralf&lt;/a&gt;, wenn Du doch schon an der TU bist, schau doch mal in die Labore der Kollegen, was die neben Datenschutzprojekten sonst noch mit Wandscannern, &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1656-BATS-oder-Intelligente-organische-Drohnen.html&quot;&gt;Organischen&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1517-Vogel-Drohne-zur-UEberwachung-frisch-aus-den-Niederlanden.html&quot;&gt;Mini-Drohnen&lt;/a&gt; anstellen. 
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    <pubDate>Mon, 27 Oct 2008 13:51:39 +0100</pubDate>
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    <title>SHA-2 Familie und SHA-3</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1700-SHA-2-Familie-und-SHA-3.html</link>
            <category>Anti-Überwachung</category>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>Kryptografie</category>
            <category>Software</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Eigentlich nur noch eine Formalie: Vor drei Tagen wurde im Federal Register die Annahme des &lt;a href=&quot;http://csrc.nist.gov/publications/PubsFIPS.html&quot;&gt;&quot;Federal Information Processing Standard&quot; (FIPS)&lt;/a&gt; 180-3 für den &quot;Secure Hash Standard&quot; (SHS) vom NIST und dem US-Handelsministerium &lt;a href=&quot;http://cryptome.org/nist101708.htm&quot; title=&quot;Cryptome: FIPS 180-3 Secure Hash Standard Approved&quot;&gt;bekanntgegeben&lt;/a&gt;, in dem der &quot;Secure Hash Algorithmus&quot; (SHA) und seine Hashwerte definiert und festgelegt werden. Für FIPS-180-3 sind das nach SHA-1, der immer mehr durch &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/21-Stimmen-aus-der-Kryptowelt-zum-SHA-1-Break.html&quot;&gt;Angriffe&lt;/a&gt; geschwächt wird, SHA-224, SHA-256, SHA-384 und SHA-512 der &quot;SHA-2 Familie&quot;, die u. a. bei der OpenPGP Verschlüsselung mit GnuPG für die Erzeugung der digitalen Signaturen benutzt werden oder für Prüfsummen zur Überprüfung heruntergeladener Software.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wegen der Fortschritte auf dem Gebiet der Kryptoanalyse von Hashalgorithmen, insbsondere der Angriffen gegen SHA-1 und den Diskussionsergebnissen der NIST Workshops über Hashalgorithmen hatte das NIST am &lt;a href=&quot;http://csrc.nist.gov/groups/ST/hash/documents/FR_Notice_Nov07.pdf&quot;&gt;2. November 2007&lt;/a&gt; ähnlich wie zur Entwicklung des &quot;Advanced Encryption Standard&quot; (AES)  die Durchführung des &lt;a href=&quot;http://csrc.nist.gov/groups/ST/hash/sha-3/index.html&quot;&gt;offenen Wettbewerbs um den Nachfolger des Hashalgorithmus SHA-1 und der SHA-2 Familie&lt;/a&gt; eröffnet, der den Namen &quot;SHA-3&quot; bekommt und für den Kryptologen bis Ende Oktober 2008 ihre Kandidaten einreichen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kandidat muss wie die SHA-2 Familie Hashwerte mit den Längen 224, 256, 384 und 512 bits anbieten, während 160 bit wie bei SHA-1 und RIPEMD-160 nicht mehr vorgesehen ist, weil laut NIST &quot;der 160-bit Hashwert zu klein für die Verwendung für digitale Signaturen wird&quot;, mindestens die Sicherheitsstärke der SHA-2 Familie aufweisen und Angriffsmethoden, die möglichweise gegen die SHA-2 Familie praktikabel sind, erfolgreich widerstehen. Nach Abschluss der Prüfungen, Bewertungen und Konferenzen ist mit einer endgültigen Entscheidung nicht vor Ende 2012 zu rechnen. Aktuelle Änderungen kann man in der NIST &lt;a href=&quot;http://csrc.nist.gov/groups/ST/hash/timeline.html&quot;&gt;Zeitachse zum Wettbewerb&lt;/a&gt; verfolgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im &lt;a href=&quot;http://www.nist.gov/public_affairs/techbeat/tb2008_1112.htm#hash&quot;&gt;Tech Beat vom 12. November 2008&lt;/a&gt; teilte das NIST mit, dass bis zur Deadline 64 Hashverfahren von Einzelpersonen bis zu Gruppen mit 15 Mitgliedern für den Wettbewerb eingereicht wurden. Die Einreichungen werden danach begutachtet, ob sie komplett und formal richtig verfasst wurden, um auf der Wettbewerbseite veröffentlicht zu werden und in die erste Wettbewerbrunde zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auf der Hash-Forum Mailingliste teilte William Burr, Manager der Security Technology Group im NIST, am 10.12.08 mit, dass von den 64 Einreichungen &lt;a href=&quot;http://csrc.nist.gov/groups/ST/hash/sha-3/Round1/submissions_rnd1.html&quot; title=&quot;NIST - First Round Candidates&quot;&gt;51 Kandidaten&lt;/a&gt; überlebt haben und in die erste Wettbewerbrunde gelangen, zu der vom 25 - 28. Februar 2009 die erste SHA-3 Konferenz in Leuven, Belgien stattfindet. Außerdem skizzierte er den Weg des weiteren Wettbewerbverlaufs. Während des Sommers 2009 sollen aus den 51 Kandidaten 15 für die nächste Wettbewerbrunde ausgewählt werden, für die zum August 2010 die zweite SHA-3 Konferenz geplant ist. In die dritte Runde gelangen danach 5 Hashfunktionen als Finalisten, aus denen nach einer dritten Konferenz eine Hashfunktion zum SHA-3 gekürt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Kandidaten und den SHA-3 Wettbewerb:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.schneier.com/blog/archives/2008/10/the_skein_hash.html&quot;&gt;Skein Hashfunktion&lt;/a&gt; Bruce Schneier, Niels Ferguson, Stefan Lucks, Doug Whiting, Mihir Bellare, Tadayoshi Kohno, Jon Callas, Jesse Walker.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://groups.csail.mit.edu/cis/md6/&quot;&gt;MD6 Hashfunktion&lt;/a&gt; Ron Rivest, Benjamin Agre,  Daniel V. Bailey, Christopher Crutchfield, Yevgeniy Dodis, Kermin Elliott Fleming, Asif Khan, Jayant Krishnamurthy, Yuncheng Lin, Leo Reyzin, Emily Shen, Jim Sukha, Drew Sutherland, Eran Tromer, Yiqun Lisa Yin.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://ehash.iaik.tugraz.at/wiki/The_SHA-3_Zoo&quot;&gt;The SHA-3 Zoo&lt;/a&gt; führt eine Liste über alle Kandidaten und die Ergebnisse ihrer Kryptoanalyse. Das &lt;a href=&quot;http://bench.cr.yp.to/ebash.html&quot;&gt;eBASH (ECRYPT Benchmarking of All Submitted Hashes)&lt;/a&gt; Projekt untersucht Hashfunktionen hinsichtlich ihrer Performance, auf der Seite zum Skein Hash gibt es &lt;a href=&quot;http://www.skein-hash.info/sha3-engineering&quot;&gt;Engineering comparison of SHA-3 candidates&lt;/a&gt; und im Ecrypt Wiki eine Übersicht zu &lt;a href=&quot;http://ehash.iaik.tugraz.at/wiki/SHA-3_Hardware_Implementations&quot;&gt;SHA-3 Hardware Implementations&lt;/a&gt;. 
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    <pubDate>Mon, 20 Oct 2008 14:07:28 +0200</pubDate>
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    <title>Die neue Quälwaffe von Raytheon</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1672-Die-neue-Quaelwaffe-von-Raytheon.html</link>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Geheimdienst / Polizei</category>
            <category>Hardware</category>
            <category>Menschenrecht</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Roboter</category>
            <category>Rüstung</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Die AviationWeek überschlägt sich mit gleich drei Beiträgen zur neusten &quot;Quälwaffe&quot; von Raytheon. Gemeint ist die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Millimeterwelle&quot; title=&quot;Wikipedia: Millimeterwelle&quot;&gt;Millimeter-Mikrowellen&lt;/a&gt; Waffe &quot;Silent Guardian&quot;, eine Weiterentwicklung und Verkleinerung von Raytheons &quot;Active Denial System&quot; (ADS-II) Mikrowellenwaffe, von der drei Systeme an die U. S. Air Force ausgeliefert wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie die AviationWeek Beiträge berichten, wird mit dem &quot;Silent Guardian Protection System&quot; ein gebündelter Millimeter-Mikrowellenstrahl kurzzeitig auf Zielpersonen gerichtet &amp;#8211; bis auf eine Entfernung von über 250 Metern &amp;#8211; wo der Strahl die Haut knapp einen halben Millimeter durchdringt, gerade genug, um die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Nervenenden&quot; title=&quot;Freie Nervenenden&quot;&gt;freien Nervenenden&lt;/a&gt; in der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Dermis&quot; title=&quot;Wikipedia:Dermis&quot;&gt;Dermis&lt;/a&gt; zu erreichen, die Hitzereize aufnehmen, um bei den Zielpersonen den Eindruck eines starken Verbrennungsschmerzes zu erzeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das die Waffe nicht darauf angelegt ist, nur vereinzelte Personen zu treffen, sondern schnell viele Personen, ergibt sich aus dem 360 Grad Drehkopf der Antenne, dem integrierten Zielerkennungs- und verfolgungssystems und einer Pause von zwei Sekunden zwischen zwei &quot;Schüssen&quot;. Silent Guardian kann laut Raytheon auf Standard-Militärtransportern montiert und in Kampffahrzeuge integriert werden, bei weiterer Miniaturisierung oder größeren Bauformen der Militär-Roboter wohl bald auch auf &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1577-Erster-MAARS-Killer-Roboter-rueckt-aus.html&quot;&gt;Killer-Roboter&lt;/a&gt;.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 386px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/11-10-08-sgps1.jpg&quot; alt=&quot;SG&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/11-10-08-sgps2.jpg&quot; alt=&quot;SG&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das &quot;Silent Guardian Protection System&quot;&lt;br /&gt;Abbildungen: Raytheon.
&lt;/div&gt;
Das größere ADS-II, auch als &quot;High Power Microwave&quot; (HPM) Gerät bezeichnet, arbeitet mit Millimeter-Mikrowellen bei einer Frequenz von 95 Gigahertz und hat die dreifache Größe und Leistung des Silent Guardian. Laut AviationWeek kann das ADS-II auch auf eine Entfernung bis 500 Metern das in der Haut enthaltene Wasser zum Kochen bringen und &quot;Tests hätten laut Firmenvertretern gezeigt, dass sich die Wirkung auch durch Risse in Mauern und sogar Autoglasscheiben erzeugen ließen.&quot;
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 453px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/11-10-08-ads-2.jpg&quot; alt=&quot;ADS 2&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das &quot;Active Denial System&quot; II.&lt;br /&gt;
Abbildung: Raytheon.
&lt;/div&gt;
Von den Silent Guardian Mikrowellenwaffen sollen zunächst fünf Systeme zum Ende des Jahres angeschafft werden. Wenn Silent Guardian ein &quot;Hit&quot; wird, kann pro Monat ein Mikrowellenwaffensystem die Werke von Raytheon verlassen. Die ersten Einsatzorte, spekuliert AviationWeek, könnten die Städte im Irak sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gedacht ist Silent Guardian für den &quot;nicht-tödlichen&quot; Einsatz gegen Aufrührer und Aufständische, Demonstranten und alle Personen, die Widerstand gegen die Staatsgewalt leisten, um sie abzuschrecken, einzuschüchtern oder zu vertreiben, ohne sie direkt erschießen zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Raytheon drückt das in &lt;a href=&quot;http://www.raytheon.com/newsroom/technology/rtn08_ads/index.html&quot;&gt;verschiedenen&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.raytheon.com/capabilities/rtnwcm/groups/rms/documents/content/rtn_rms_ps_silent_guardian_ds.pdf&quot;&gt;Texten&lt;/a&gt; so aus:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic&quot;&gt;
Das Silent Guardian Schutzsystem ist eine revolutionäre, weniger tödliche Anwendung mit gebündelter Energie, die Millimeterwellenenergie einsetzt, um Individuen oder Menschenaufläufe zurückzutreiben ohne Verletzungen hervorzurufen, weil der Strahl nur oberflächlich die Haut durchdringt. Diese Eigenschaften ermöglichen den Anwendern, Gegner zu stoppen, abzuschrecken und umkehren zu lassen, ohne tödliche Waffen einzusetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Silent Guardian bietet eine Zone des Schutzes, die Leben rettet, Gegenstände schützt, Kollateralschäden minimiert und die taktische Qualität, Gewaltausbrüche zu kontrollieren. Es ruft präzisere Effekte auf größere Distanzen hervor als aktuelle, weniger tödliche Systeme und bietet die zeitnahe Befähigung, sich Respekt zu verschaffen und Aggressionen zu deeskalieren. Der fokussierte Strahl aus Mikrowellenernergie ruft eine unerträgliche Hitzeempfindung hervor, die getroffene Individuen dazu veranlasst zu fliehen oder in Deckung zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Silent Guardian ist gegen Staub, Regen und Salzwasser geschützt und unterstützt Operationen unter Bedingungen bis 53 Grad Celsius Umgebungstemperatur. Verschiedene kommerzielle und militärische Anwendungszwecke beinhalten Strafverfolgung, die Absicherung von Kontrollstellen, den Schutz von Einrichtungen, den Truppenschutz und friedenserhaltende Missionen.
&lt;/div&gt;
Das legt nahe, neben &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1658-Zum-Global-War-on-Terror-und-dem-roboterisierten-Tod-in-Stammesgebieten.html&quot;&gt;Killer- und Überwachungs-Drohnen&lt;/a&gt; auch die Mikrowellenwaffen zunächst in den Testländern Irak, Afghanistan und Pakistan auszuprobieren, bevor es vielleicht Demonstrationen und Riots gegen den nächsten IWF- oder &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1147-Guantanamo-kann-ueberall-sein.html&quot;&gt;G8-Gipfel&lt;/a&gt; oder Parteikongress in den USA sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie ein AviationWeek Beitrag anmerkt, hat die &lt;a href=&quot;http://www.ojp.usdoj.gov/nij/&quot;&gt;Forschungs- und Entwicklungsbehörde des US-Justizministeriums (NIJ)&lt;/a&gt; bereits ihr Interesse an der Entwicklung einer kleineren Millimeterwellen-Mikrowellen Waffe in Gewehrform für kurze Distanzen zur Ausrüstung von Polizeikräften und -einheiten bekundet, die dort die &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1221-Taser-feuert-aus-allen-Rohren.html&quot;&gt;Elektroschock-Waffen&lt;/a&gt; ergänzen könnten. Auf der &lt;a href=&quot;http://www.ojp.usdoj.gov/nij/topics/technology/less-lethal/denial-system.htm&quot;&gt;Webseite des NIJ zum ADS&lt;/a&gt; heißt es, &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;dass NIJ hat einen kleinen, funktionsfähigen Prototypen des militärischen ADS entwickelt, den Polizisten und Gefängniswärter mit sich tragen können&lt;/span&gt;&quot;. Über den Zwischenstand der Entwicklung einer portablen Quälwaffe, die auch die Modifizierung der &quot;Personnel Halting and Stimulation Response&quot; (PHaSR) Laser-Waffe einschließt, die bereits 2005 für die U. S. Air Force projktiert wurde, berichtete NewScientiest im Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.newscientist.com/article/dn16339-us-police-could-get-pain-beam-weapons.html&quot;&gt;US police could get &#039;pain beam&#039; weapons&lt;/a&gt; vom 24. Dezember 2008. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Behörde fährt u. a. zusammen mit der internationalen Vereinigung der Polizeichefs, die eine eigene &lt;a href=&quot;http://www.less-lethal.org/&quot;&gt;Arbeitsgruppe zu &quot;weniger tödlichen&quot; Waffen&lt;/a&gt; unterhält, dem NIST, der Forschungsbehörde der britischen Polizei und der Homeland Security Advanced Research Projects Agency (HSARPA) des US-Heimatschutzministeriums eine eigene &lt;a href=&quot;http://www.ojp.usdoj.gov/nij/topics/technology/less-lethal/welcome.htm&quot;&gt;Forschungsinitiative zur Entwicklung und Produktion sogenannter &quot;nicht-tödlicher&quot; Waffen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Während sich das NIJ um den Einsatz von &quot;nicht-tödlichen&quot; Waffen durch zivile Polizei- und Disziplinierungskräfte kümmert, steht für den militärischen Bereich die &lt;a href=&quot;https://www.jnlwp.com/&quot;&gt;gemeinsame Abteilung bzw. das gemeinsame Programm zu &quot;nicht-tödlichen&quot; Waffen (JNLWP)&lt;/a&gt; des US-Verteidigungsministerium, der Navy, Air Force, Army, Küstenwache, Marine und des Special Operations Kommando der Special Forces für den militärischen Bereich im Zentrum. Die nach oder wegen den Desastern und Erfahrungen während der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/UNOSOM_II&quot; title=&quot;Wikipedia: UNOSOM II&quot;&gt;&quot;Friedensmissionen&quot; UNOSOM I + II in Somalia&lt;/a&gt; im Jahr 1996 gegründete Abteilung vergibt Aufträge an die Produzenten, testet neue Prototypen und stößt ihre Entwicklung an, bildet in der Anwendung &quot;nicht-tödlicher&quot; Waffen aus und lässt über das Human Effects Center of Excellence (HECOE) die &lt;a href=&quot;https://www.jnlwp.com/research.asp&quot;&gt;Risiken, Wirkungen und Schadenspotentiale &quot;nicht-tödlicher&quot; Waffen auf den menschlichen Organismus&lt;/a&gt; erforschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Auf- und Ausrüstung ist also auch in diesem Bereich der &quot;nicht-tödlichen&quot; Waffen im vollen Schwange.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Siehe auch die AviationWeek Beitrage &lt;a href=&quot;http://www.aviationweek.com/aw/generic/story_channel.jsp?channel=defense&amp;amp;id=news/MICR10098.xml&quot;&gt;High Power Microwave Nearly Operational&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.aviationweek.com/aw/blogs/defense/index.jsp?plckController=Blog&amp;amp;plckScript=blogScript&amp;amp;plckElementId=blogDest&amp;amp;plckBlogPage=BlogViewPost&amp;amp;plckPostId=Blog%3a27ec4a53-dcc8-42d0-bd3a-01329aef79a7Post%3ad5aefee0-ee4a-4a33-8f00-816fe9b8fd20&quot;&gt;Frying the Foe&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.aviationweek.com/aw/blogs/defense/index.jsp?plckController=Blog&amp;amp;plckScript=blogScript&amp;amp;plckElementId=blogDest&amp;amp;plckBlogPage=BlogViewPost&amp;amp;plckPostId=Blog%3a27ec4a53-dcc8-42d0-bd3a-01329aef79a7Post%3ac828a7b6-d0e7-4f89-af2e-4f7f8acd2f6c&quot;&gt;&quot;Silent Guardian&quot; Zaps Journo&lt;/a&gt; und den Artikel &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Elektroschock;art123,2636069&quot;&gt;Gegner von Elektroschock-Waffen (in Frankreich) wurde bespitzelt&lt;/a&gt; im Tagesspiegel. 
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    <pubDate>Sat, 11 Oct 2008 21:16:03 +0200</pubDate>
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    <title>BSI lässt Angriffe auf und Schutz vor RFID Chips untersuchen</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1665-BSI-laesst-Angriffe-auf-und-Schutz-vor-RFID-Chips-untersuchen.html</link>
            <category>Anti-Überwachung</category>
            <category>Chips</category>
            <category>Datenschutz</category>
            <category>Kryptografie</category>
            <category>Politik</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://www.rfid-in-china.com/2008-08-22/products_detail_2093.html&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/08-10-08-jewelrfidtag.jpg&quot; alt=&quot;Jewel RFID Tag&quot; title=&quot;passiver RFID Mini-Tag für Juwelen&quot; style=&quot;float:left; margin-right:15px; margin-bottom:10px;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die interessante vierteilige Studie &lt;a href=&quot;http://www.bsi.bund.de/fachthem/rfid/marsstudie.htm&quot;&gt;&quot;Messung der Abstrahleigenschaften von RFID-Systemen&quot; (MARS)&lt;/a&gt; in Auftrag gegeben, die sich mit &quot;Angriffsmöglichkeiten und der Robustheit von RFID-Systemen&quot; beschäftigt und dazu den ersten Teil über das &lt;a href=&quot;http://www.bsi.bund.de/fachthem/rfid/Mars_Teilbericht_1Therorie.pdf&quot;&gt;&quot;passive Mitlesen der Kommunikation bei ISO 14443 und ISO 15693&quot;&lt;/a&gt; vorgelegt. Der zweite Teil wird sich mit dem &quot;aktiven Auslesen der Tags [RFID Funkchips] über große Entfernungen&quot; beschäftigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man könnte die beiden ersten Teile der Untersuchungen des BSI auch als Antwort auf die &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1279-Noch-eine-Himbeere-fuer-RFID-eDokumente.html&quot;&gt;im Hackerumfeld durchgeführten Tests der Mit- und Auslesemöglichkeiten&lt;/a&gt; von RFID-Funkchips und des Datenverkehrs zwischen RFID-Chip und RFID-Lesegeräten verstehen, was man eventuell bei der Interpretation der Untersuchungsergebnisse berücksichtigen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die &quot;Robustheit&quot; angeht, befasst sich der dritte und vierte Teil mit dem &quot;aktiven Stören der Kommunikation für alle zu untersuchenden Systeme&quot; und der &quot;Simulation eines &quot;Blocker-Tags&quot; für das System nach ISO 14443&quot;. Deshalb könnte man auch sagen, dass sich die beiden letzten Teile mit &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1115-RFID-Waechter-2.0-3.0.html&quot;&gt;Möglichkeiten des technischen Datenschutzes&lt;/a&gt; beschäftigt, denn verschiedene Projekte entwickeln technische &quot;Störer&quot; und &quot;Blockierer&quot;, mit denen man sich selbstbestimmt und ganz dem Auslesen von RFID Funkchips im oder am Körper entziehen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den ersten Teil wurde unter Laborbedingungen untersucht, wie hoch die maximale Mitlesereichweite der Kommunikation zwischen zwei RFID-Systemen, bestehend aus Lesegeräten und zwei passiven [Anm.: Chip und Antenne ohne eigene Energieversorgung mit Batterie, sondern Energieversorgung des Chips über das Lesegerät] RFID-Chip Techniken ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Als Testobjekte dienten &quot;Proximity&quot; / ISO 14443 RFID-Chips mit einem Betriebsabstand zwischen Chip und Lesegerät von bis zu 0,15 m und &quot;Vincinity&quot; / ISO 15693 RFID-Chips mit einem Betriebsabstand zwischen Chip und Lesegerät von bis zu 1 m, Lesegeräte von Phillips und FEIG Electronic und einer Antenne von DTE. Für die Versuche wurden die Chips direkt an den Lesegeräten befestigt und die Antennen der Lesegeräte direkt auf die zum Mitlesen gedachte Abfangantenne ausgerichtet. Für das Lesegerät zum Mitlesen der abgefangenen ID-Nummer bauten die Wisschenschaftler ein modulares Empfangsgerät, auf das sich zwei Empfangsteile aufsetzen lassen, da beide Kartensysteme unterschiedliche Übertragungsverfahren verwenden.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 273px&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/08-10-08-bsi_mars1.jpg&quot; alt=&quot;MARS Anordnung&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Versuchsanordnung mit Abfangantenne im Hintergrund und ISO 14443 Lesegerät + RFID Chip im Vordergrund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/08-10-08-bsi_mars2.jpg&quot; alt=&quot;MARS Anordnung&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Empfangsgerät mit audgesetztem Empfangsteil für das ISO 14443 System.
&lt;/div&gt;
Als Indiaktor für das erfolgreiche Mitlesen der Kommunikation zwischen Chip und Lesegerät wurde nur die zu Beginn im Klatext an das Lesegerät gesendete ID-Nummer des RFID-Chips protokolliert, nicht die weiteren Verbindungen und Schlüsselaushandelungen zur Aufnahme einer verschlüsselten Kommunikation. Bei den Messungen wurden für jedes RFID-System 100 Kartennummern ausgewertet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie es in dem Bericht heißt, habe sich bei dem ISO 14443 System eine Abfangantenne mit einem Durchmesser von ca. 25 cm und bei dem ISO 15693 System eine Abfangantenne von ca. 40 cm für &quot;beste Mithörergebnisse&quot; herausgestellt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut dem Bericht ergaben sich bei den Versuchen für das ISO 14443 System eine immer 100-prozentig richtige Mitlesemöglichkeit der ID-Nummer Übertragung bis zu einem Abstand der Abfangantenne von der Chip / Lesegerät Anordnung von 2,3 Metern, bei dem anderen System bei einem Abstand bis zu 2,4 Metern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Fazit kommt der Bericht zu dem Schluß, dass &quot;es grundsätzlich möglich ist, die Kommunikation eines ISO 14443- oder ISO 15693-Systems passiv mitzuhören&quot; und die &quot;Gefährdung des Mithörens einer RFID-Kommunikation (...) theoretisch (...) zwar eine gewisse Relevanz hat, jedoch in der Praxis eher von untergeordneter Bedeutung ist&quot;, weil die besten Mitlese-Ergebnisse nur mit den angepassten und abgestimmten Versuchsanordnungen zu erzielen waren und im Labor nicht das Umgebungsrauschen und verminderte Signalfeldstärken existieren, wie im realen Einsatz in einem Flufhafen, in einem Geschäft oder in einer Bank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie es weiter heißt, wurde auch der RFID-Chip des &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1552-Verfassungsbeschwerde-gegen-ePaesse-und-ePersos.html&quot;&gt;elektronischen Reisepasses (ePass)&lt;/a&gt; in einer &quot;separaten Untersuchung&quot; getestet, dazu die genauen Versuchsanordnungen und Testresulatate aber nicht vorgelegt. Zur Möglichkeit des passiven Mitlesens der Kommunikation zwischen ePass Chip und Lesegerät heißt es im Fazit nur:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic&quot;&gt;
Demnach sind anhand dieser Messergebnisse die Grenzen der reellen, d.h. auswertbaren Mitlesbarkeit für den ePass im Bereich von unter vier Metern als Maximalentfernung anzusetzen. Dieses jedoch auch nur mit äußerst großem Aufwand. Die Messergebnisse zeigten, dass spätestens bei einer Entfernung von vier Metern so deutliche Veränderungen des Empfangssignals vorhanden sind, dass die Daten nicht mehr fehlerfrei wiederherstellbar sind. Selbst mit sehr aufwändiger Empfangstechnik ist eine fehlerfreie Decodierung dieser Daten nicht mehr zu erwarten.
&lt;/div&gt;
Nebenbei bemerkt, eignet sich der erste Teil und vielleicht auch die weiteren Teile auch für Leute, die noch nie etwas von &quot;RFID&quot; gehört haben, um erste Einblicke zur RFID Technik zu gewinnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
heise - &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Letzte-Details-der-Mifare-RFID-Verschluesselung-veroeffentlicht--/meldung/117074&quot;&gt;Letzte Details der Mifare-RFID-Verschlüsselung veröffentlicht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
FoeBuD e. V. - &lt;a href=&quot;https://www.foebud.org/rfid/rfid-online-seminar&quot;&gt;Der gläserne Bürger - Online-Seminar zum Thema RFID&lt;/a&gt; (vom 14. bis 24. Oktober 2008)&lt;br /&gt;
EurActiv - &lt;a href=&quot;http://www.euractiv.com/en/infosociety/hustinx-tracking-people-easier-rfid/article-176220&quot;&gt;Interview mit Europäischem Datenschutzbeauftragten Hustinx: Tracking people &#039;easier&#039; with RFID&lt;/a&gt; (10.10.2008)&lt;br /&gt;
BSI - &lt;a href=&quot;http://www.bsi.bund.de/presse/pressinf/trrfid241108.htm&quot;&gt;BSI veröffentlicht Technische Richtlinie für den sicheren RFID-Einsatz&lt;/a&gt; (24.11.2008)&lt;br /&gt;
The Register - &lt;a href=&quot;http://www.theregister.co.uk/2009/02/02/low_cost_rfid_cloner/&quot;&gt;Passport RFIDs cloned wholesale by $250 eBay auction spree&lt;/a&gt; (02.02.2009) 
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    <pubDate>Wed, 08 Oct 2008 18:07:44 +0200</pubDate>
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    <title>BATS oder Intelligente organische Drohnen</title>
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            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Drohnen</category>
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Über ein mysteriöses Forschungsprogramm bin ich bei den Recherchen zur Ergänzung des Beitrags &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1508-Unbemannte-Invasoren-in-der-Stadt.html&quot;&gt;Unbemannte Invasoren in der Stadt&lt;/a&gt; gestolpert, das an die &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1517-Vogel-Drohne-zur-UEberwachung-frisch-aus-den-Niederlanden.html&quot;&gt;niederländische Vogel-Drohne&lt;/a&gt; erinnert, nur das man es hierbei mit der fortschrittlichen &quot;3.0&quot; Version zu tun hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
An der gleichen Universität von Maryland, an der in Kooperation mit der NASA, DARPA und den militärischen Forschungsinstitutionen der Navy und Army Mikro-Drohnen und -Roboter entwickelt werden, arbeitet man auch im Rahmen des &lt;a href=&quot;http://www.morpheus.umd.edu/research/systems/BATS.html&quot;&gt;Biomechanical Aerial Technology System (BATS)&lt;/a&gt; Programms zusammen mit dem für seine enge Kooperation mit dem US-Militär bekannten &lt;a href=&quot;http://www.nasa.gov/centers/langley/home/index.html&quot;&gt;Langley Forschungszentrum der NASA&lt;/a&gt; im Morpheus Laboratory an der Entwicklung einer &quot;intelligenten organischen&quot; Vogel-Drohne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur BATS Drohne gibt es nur die Informationen des Morpheus Labors und Erwähnungen in dem alten Artikel &lt;a href=&quot;http://www.usatoday.com/travel/news/2007-02-13-aviation-birds_x.htm&quot;&gt;Flying creatures may help create aviation of future&lt;/a&gt; von USA Today aus dem Jahr 2007. Der Artikel von USA Today geht aber mehr in Richtung der &lt;a href=&quot;http://silentaircraft.org/&quot;&gt;Silent Aircraft Initiative&lt;/a&gt;, die auf die Entwicklung &quot;ultra-geräuscharmer und energieeffizienter Flugzeuge&quot; abzielt, was natürlich Kampf- und Überwachungsdrohnen ebenfalls von Nutzen wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; 
Bei der NASA, auf militärischen Sites und sonstwo im Web waren keine weiteren Informationen von mir aufzufinden. Auf der BATS-Seite des Morpheus Labors wird das Forschungsprogramm so beschrieben:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic&quot;&gt;Das BATS Programm ist ein NASA Langley Forschungsprogramm, an dem das Morpheus Lab als Partner beteiligt ist. Die Bemühungen zielen auf die Entwicklung des ersten Fluggeräts ab, das ähnlich biologischer Organismen vollständig aus verteilten Systemen konstruiert ist. Der organische Ornithopter wird aus integrierten und verteilten Schichten aktiver Materialien (d. h. Muskeln), verteilten sensorischen Schichten (d. h. Nerven) und einem verteilten Energiespeicher- und -versorgungssystem [Anm.: MEMS Mikro-Turbinen, -Generatoren und -Pumpen] bestehen. Das wird ähnlich wie bei biologischen Organismen sein, die vollintegrierte verteilte Funktionssysteme besitzen. Das Fluggerät wird autonom fliegen, was Sinnesempfindungen und intelligente Algorithmen zur Steuerung erfordert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das ambitionierte Forschungsprogramm strebt die Demonstration der Realisierbarkeit der Konstruktion und Entwicklung organischer Fluggeräte an, die, wie wir hoffen, eines Tages die Luftfahrt und die Roboter-Industrien revolutionieren werden.
&lt;/div&gt;
Zur beabsichtigten Gestalt und Flugform gibt es nur diese Konzeptgrafik:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 518px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/03-10-08-bats_drohne1.jpg&quot; alt=&quot;Inteeligent Organic Aircraft Drohne&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Untertitel: Intelligent Organic Aircraft.
&lt;/div&gt;
Das sich diese Drohne wie die biomechanischen Ornithopter nicht nur für NASA Erkundungsmissionen auf Planeten mit ausreichendem Luftwiderstand eignen würde, sondern auch bestens für Überwachungs- und Aufklärungsmissionen &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1615-Wenn-Dir-Drohnen-in-der-Stadt-ueber-die-Schulter-schauen.html&quot;&gt;an Kriegsfronten und über Städten&lt;/a&gt;, kann man sich vorstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; 
Die Bestrebungen, völlig neuartige Drohnen mit smarten Materialien und Sensoren, die entweder dem ganzen Fluggerät oder Teilen ein organisches Äußeres und biologisch-organische Gestaltungsmöglichkeiten verleihen, die u. a. auch neue Oberflächen zur dynamischen Tarnung und die flexible Umwandlung von Teilen des Flugköpers (&quot;Morphing&quot;) einschließen, sind auch von anderen Seiten bekannt. So entwickelt die Cornerstone Research Group als Partner der U. S. Air Force für deren Forschungsprogramme zu Kampf-Drohnen mit wandelbaren Flügeln und &quot;selbstheilenden&quot; Polymeroberflächen &lt;a href=&quot;http://www.crgrp.com/morphing.shtml&quot; title=&quot;CRG Partner in Morphing Wing Structures Program&quot;&gt;entsprechende Materialien&lt;/a&gt; und Unternehmen wie &lt;a href=&quot;http://www.lockheedmartin.com/aeronautics/skunkworks/&quot;&gt;Lookheed Martin&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.athenati.com/case_studies_videos/case_studies/morphing_uav_2&quot;&gt;Athena&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.nextgenaero.com/ps_rd_adaptive.html&quot;&gt;NextGen Aeronautics&lt;/a&gt; sind oder waren an Forschungsprogrammen zur Entwicklung von Drohnen mit transformationsfähigen Flügeln wie dem abgeschlossenen &lt;a href=&quot;http://www.darpa.mil/dso/archives/mas/index.htm&quot;&gt;Morphing Aircraft Structures&lt;/a&gt; Programm der DARPA beteiligt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
An der Spitze der Vorbilder aus der Natur, die das Militär für Materialien, den Aufbau, die Sensorik und Flügel zukünftiger Drohnen nachahmen will, steht neben Fliegen, Libellen, Mauersegler, Schwalben und Kolibris auch die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Flederm%C3%A4use&quot; title=&quot;Wikipedia: Flederm%C3%A4use&quot;&gt;Fledermaus&lt;/a&gt;, deren Eigenschaften für den Einsatz von Mikro-Drohnen in Städten in mehrer Hinsicht interessant sind &amp;#8211; allein schon aufgrund ihrer hohen Wendigkeit, Fluggeschwindigkeit, Größe und ihres Gewichts, die zum Beispiel bei der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Zwergfledermaus&quot; title=&quot;Wikipedia: Zwergfledermaus&quot;&gt;Zwergfledermaus&lt;/a&gt; maximal 7 g / 4,6 cm betragen.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 628px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/03-10-08-fledermausflug.jpg&quot; alt=&quot;Fledermaus Flug Forschung&quot; /&gt;&lt;br style=&quot;margin-bottom:5px&quot; /&gt;
Im Zentrum der Forschung steht der Bewegungsapparat und die Flugmembranen der Fledermäuse, die für die U. S. Air Force u. a. im &lt;a href=&quot;http://microfluidics.engin.brown.edu/&quot;&gt;Fluid Mechanics Labor&lt;/a&gt; der Brown Universität im Rahmen des &lt;a href=&quot;http://microfluidics.engin.brown.edu/research/batflight.html&quot;&gt;Fledermaus Flug Forschungsprogramms&lt;/a&gt; mit Förderung von der National Science Foundation (NSF) und dem Air Force Office of Scientific Research (AFOSR) untersucht werden.
&lt;/div&gt;
Sind &quot;organische&quot; Morphing Drohnen nur ein Thema amerikanischer Forschungsinstitutionen und des US-Militärs? Mitnichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aus dem &lt;a href=&quot;http://www.esf.org/index.php?eID=tx_nawsecuredl&amp;amp;u=0&amp;amp;file=fileadmin/be_user/research_areas/PESC/Miscellaneous/AdvancedCourse-MorphingAircraft-2008-Lisbon.pdf&quot;&gt;Flyer&lt;/a&gt; der &lt;a href=&quot;http://www.esf.org/research-areas/physical-and-engineering-sciences.html&quot;&gt;Euopean Science Foundation (ESF)&lt;/a&gt; (nur über die dortige Seite zu beziehen) via &lt;a href=&quot;http://cordis.europa.eu/search/index.cfm?fuseaction=events.document&amp;amp;EV_RCN=29940&quot;&gt;Mitteilung&lt;/a&gt; des Forschungs- &amp;#38; Entwicklungsinformationsdienstes der EU CORDIS:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 650px; text-align:justify&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/03-10-08-eu_morphing_aircraft.jpg&quot; alt=&quot;Morphing Aircraft&quot; style=&quot;border:1px solid #000000; float:left; margin-right:20px; margin-bottom:1px;&quot; /&gt;COURSE OBJECTIVES&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Morphing vehicles are able to adapt and extend performance to carry out missions and roles through reconfiguration of shapes, constituent properties and functions. Aircraft are often expected to perform under severe theatre conditions where the military attack vehicles or even transport aircraft are deployed in conditions beyond their design configurations. For fixed wing aircraft, it would be necessary for the vehicle to adapt to new conditions with increased lifting area or enhance performance by deploying a new winglet configuration or switch to an alternate control system which would enable the vehicle to complete its current
mission by adapting itself to the increased level of demand on its performance. A multi‐point design adaptability to execute different missions would thus be essential features of such morphing vehicles. Smaller MAUV can be configured to cover different types of roles for a more local deployment.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; 
The Advanced Course is intended to provide an overview of current and emerging technologies relevant to Morphing Aircraft. Experts working on different morphing systems and technology
specialists will present course material through a series of lectures, design projects,
demonstrations and discussions. The needs of, and ideas for, new technologies in their respective fields will also be examined.
&lt;/div&gt;
Die Mitteilung von CORDIS:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic&quot;&gt;
Morphing vehicles are designed to adapt to different missions and roles through reconfiguration of shapes, constituent properties or functions. The course is intended to give an overview of current and emerging technologies relevant to morphing aircraft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Experts working on different morphing systems and technology specialists will present course material through a series of lectures, design projects, demonstrations and discussions. The needs of, and ideas for, new technologies will also be examined. Some of the topics to be covered during the course include:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;morphing background and historical perspectives;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;overview of morphing activities in the EU and the German Aerospace Centre (DLR);&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;novel motors and morphing applications;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;from morphing wing research to bio-inspired design;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;mechanisms of morphing; active winglets; bi-stable structures and compliant mechanisms;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;adaptive camber mechanism for morphing;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;active composites and structural conformity;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;overview of morphing activities in the USA;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;distributed actuation system design for a flexible, in-plane, morphing wing;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;morphing and aero-elasticity for very flexible aircraft;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;structural design for morphing wings.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/div&gt;
Beteiligte Universitäten und Forschungsinstitute: Air Force IT - Wright‐Patterson Air Force Base, University of California, University of Michigan, University of Liverpool, University of Bristol, Wageningen Universität, NASA Langley Research Center, Politecnico de Milano, MAVLab - University of Delft, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, IDMEC‐IST, Oxford University.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben der ESF von der &lt;a href=&quot;http://www.rta.nato.int/&quot;&gt;Research &amp;#38; Technology Organisation der NATO&lt;/a&gt;, dem &lt;a href=&quot;http://www.ist.utl.pt/en/?language=en&quot;&gt;Instituto Superior Técnico an der Technischen Universität von Lissabon&lt;/a&gt;, der &lt;a href=&quot;http://www.emfa.pt/www/index.php?lang=ing&quot;&gt;Luftwaffe Portugals&lt;/a&gt;, dem &lt;a href=&quot;http://www.idmec.ist.utl.pt/laeta/&quot;&gt;Associated Laboratory for Energy, Transports and Aeronautics&lt;/a&gt; in Portugal und der &lt;a href=&quot;http://alfa.fct.mctes.pt/&quot;&gt;Stiftung für Wissenschaft und Technik&lt;/a&gt; des portugiesischen Ministeriums für Wissenschaft, Innovationen und das Hochschulwesen gefördert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie man sieht ein Thema, das man &lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;für unsere Zukunft&lt;/span&gt; im Auge behalten sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe auch:&lt;br /&gt;
Defence Talk - &lt;a href=&quot;http://www.defencetalk.com/news/publish/tech/Researchers_Study_Bats_to_Enhance_Micro_Air_Vehicles140016876.php&quot;&gt;Researchers Study Bats to Enhance Micro Air Vehicles&lt;/a&gt; (09.01.2008) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Oct 2008 01:30:04 +0200</pubDate>
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    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>FAST - Die Minority Report Überwachungsschleuse</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1651-FAST-Die-Minority-Report-UEberwachungsschleuse.html</link>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Geheimdienst / Polizei</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
    <content:encoded>
    Wie das NewScientist Weblog Short Sharp Science im Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.newscientist.com/blogs/shortsharpscience/2008/09/precrime-detector-is-showing-p.html&quot;&gt;Pre-crime&#039; detector shows promise&lt;/a&gt; berichtet, baut das DARPA Pendant &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Homeland_Security_Advanced_Research_Projects_Agency&quot; title=&quot;Wikipedia: Homeland Security Advanced Research Projects Agency&quot;&gt;Homeland Security Advanced Research Project Agency (HSARPA&lt;/a&gt;) des US-Heimatschutzministeriums ebenfalls an einer &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1359-Die-Voight-Kampff-Maschine-fuer-den-UEberwachungs-Komplex.html&quot;&gt;Voight-Kampff-Maschine zur Erkennung Verdächtiger&lt;/a&gt; und kann erste Testergebnisse vorweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der &lt;a href=&quot;http://www.dhs.gov/xres/programs/gc_1218480185439.shtm&quot;&gt;Human Factor Forschung&lt;/a&gt; des Heimatschutzministeriums läuft das Future Attribute Screening Technologies (FAST) Forschungsprogramm, dessen Ziel es ist, eine neuartige Sicherheitsschleuse zu entwerfen, in der Personen während des Hindurchgehens mit einer Reihe von Sensoren und Videokameras beschnüffelt werden, um Körpermerkmale, &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1382-Emotionen-und-Gefuehle-fuer-Big-Brother.html&quot;&gt;Gefühlsregungen und Veränderungen in ihrem Verhalten&lt;/a&gt; aufzuspüren, die als Signale auf Absichten hindeuten, das sie etwas Böses wie einen Terroranschalg im Schilde führen (&quot;malintent&quot;, the intent or desire to cause harm). FAST wäre damit etwas wie ein erweiterter Lügendetektor für die Massenanwendung, ohne das die überprüften Personen wie zum Beispiel bei den richtigen Lügendetektortests oder Methoden zur &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2008/09/15/world/asia/15brainscan.html?partner=rssuserland&amp;amp;emc=rss&amp;amp;pagewanted=all&quot; title=&quot;New York Times: India&#039;s Novel Use of Brain Scans in Courts Is Debated &quot;&gt;Messung von Gehirnwellenmustern&lt;/a&gt; (auf Deutsch in der Heise Meldung &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Hirnscans-fuer-den-Luegendetektor--/meldung/117430&quot;&gt;Hirnscans für den Lügendetektor&lt;/a&gt; vom 16.10.2008) direkt mit der Auswertungsmaschinerie verbunden werden müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dazu wird mit Sensoren die Herzschlagfreqenz, die Veränderungen der Hauttemperatur und die Atemfreqenz gemessen. Wie es in dem FOX News Artikel &lt;a href=&quot;http://www.foxnews.com/story/0,2933,426485,00.html&quot;&gt;Homeland Security Detects Terrorist Threats by Reading Your Mind&lt;/a&gt; heißt, sollen demnächst Scanner hinzukommen, die die Bewegungen der Augenpupille und -iris messen und bis 2010 auch olfaktorische Sensoren zur Analyse von Pheromonen, die der Delinquent verstärkt über seinen Schweiß ausschüttet, wenn ihn zum Beispiel die Angst vor Entdeckung plagt. Wertet die Sensorphalanx die aufgefangenen und analysierten Signale als Indiz für potentielles Missverhalten und kriminelles Handeln, wird die betreffende Person vom System markiert und anschließend näher verhört, wobei während des Verhörs ebenfalls &quot;Lügendetektor&quot; Messmethoden wie die Analyse minimaler Muskelbewegungen im Gesicht zugeschaltet werden.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 550px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/24-09-08-fast2.gif&quot; alt=&quot;FAST&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/24-09-08-fast3.gif&quot; alt=&quot;FAST&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwecke und Sensoren von FAST.&lt;br /&gt;Abbildung: &lt;a href=&quot;http://www.homelandsecurity.org/StakeholdersMay07/Br40_Burns.pdf&quot;&gt;Präsentation&lt;/a&gt; des FAST Projektleiters Robert Burns von 2007.
&lt;/div&gt;
Für den ersten Feldversuch und die bis 2011 andauernden Forschungen wurde die FAST Messanordnung in einem großen Anhänger-Container untergebracht, der später auch als mobile Sicherheitsschleuse überall dort zum Einsatz kommen soll, wo größere Gruppen von Personen durchleuchtet werden sollen &amp;#8211; an Flug- und Bahnhöfen, bei Veranstaltungen, Sportereignissen, im Rahmen von Massenverhören, Kontrollen an militärischen Sperrpunkten oder Demonstrationen. Wenn man sich nicht eh bereits vor den &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1518-Biometriegestuetzte-Grenzkontrolle-als-schlechter-Aprilscherz.html&quot;&gt;Iris-Scannern der automatischen Grenzkontrollen&lt;/a&gt; aufstellen muss, von &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1633-Geschaerfte-Gesichter-fuer-Berliner-Videoueberwachung.html&quot;&gt;Videoüberwachungskameras&lt;/a&gt; beobachtet, mit &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/836-Koerperbox.html&quot;&gt;Körperscannern&lt;/a&gt; virtuelle entkleidet oder während einer Demonstration in einen &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1147-Guantanamo-kann-ueberall-sein.html&quot;&gt;Käfig&lt;/a&gt; gesteckt wird, wartet auch noch der Gang durch die Überwachungssschleuse. Bei Verhängung des Kriegszustands böte sich eigentlich nach dem Ausgang der Exitus durch ein Erschießungskommando an, wenn man von der Maschinerie als wahrscheinlicher Terrorist markiert wurde. 
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 550px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/24-09-08-fast1.jpg&quot; alt=&quot;FAST Schleuse&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schema einer mobilen FAST Schleuse.
&lt;/div&gt;
Für den Feldversuch unter den kontrollierten Bedingungen eines Labors, das der Conatiner bis jetzt auch darstellt, wurden letzte Woche in Maryland 140 Freiwillige durch das Labor geschleust ohne zu wissen, dass es sich um die FAST Sicherheitsschleuse handelte. Für die Kontrollgruppe zur Messung der Funktionsfähigkeit der Sensorphalanx mischte das Ministerium eine Gruppe von 23 Personen unter die Freiwilligen, denen man zur Aufgabe gab, mit einem waffenähnlichen Gerät die Sicherheitssschleuse zu passieren und sich verdächtig zu verhalten. Laut eines Sprechers des US-Heimatschutzministeriums ergab der Versuch eine 78-prozentige Erkennungrate der böswilligen Absichten und eine 80-prozentige Erkennungsrate von Täuschungsversuchen. Wie in den beiden anderen Beiträgen bereits angemerkt, bleibt abzuwarten, ob Präzision und Geschwindigkeit der Sensoren gut genug für einen praktischen Einsatz werden und ob solche Systeme nicht von Personen zu täuschen sind, die wissen, was sie erwarten kann und sich mit Verhaltenstrainings und Meditationstechniken darauf einstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier noch ein paar Eindrücke aus dem Video des US-Heimatschutzministeriums zur FAST Schleuse, das im FOX News Artikel verlinkt ist:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 476px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/24-09-08-fastm1.jpg&quot; alt=&quot;FAST Video&quot; /&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/24-09-08-fastm2.jpg&quot; alt=&quot;FAST Video&quot; /&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/24-09-08-fastm3.jpg&quot; alt=&quot;FAST Video&quot; /&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/24-09-08-fastm4.jpg&quot; alt=&quot;FAST Video&quot; /&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/24-09-08-fastm5.jpg&quot; alt=&quot;FAST Video&quot; /&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/24-09-08-fastm6.jpg&quot; alt=&quot;FAST Video&quot; /&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/24-09-08-fastm7.jpg&quot; alt=&quot;FAST Video&quot; /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe auch:
Los Angeles Times - &lt;a href=&quot;http://www.latimes.com/news/nationworld/nation/la-na-pre-terror-20100528,0,6627385,full.story&quot;&gt;Detecting a crime before it happens&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
USA Today - &lt;a href=&quot;http://www.usatoday.com/news/nation/2008-09-18-bioscanner_N.htm&quot;&gt;Anxiety-detecting machines could spot terrorists&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Telegraph - &lt;a href=&quot;http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/northamerica/usa/3069960/New-airport-screening-could-read-minds.html&quot;&gt;New airport screening &#039;could read minds&#039;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Los Angeles Times - &lt;a href=&quot;http://www.latimes.com/news/nationworld/nation/la-na-surveil13-2008oct13,0,1018861.story&quot;&gt;High-tech surveillance greets junior hockey fans in Tri-Cities, Washington&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
CNN - &lt;a href=&quot;http://www.cnn.com/2008/TECH/12/02/airport.security/&quot;&gt;Behavioral screening – the future of airport security?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Boston Globe - &lt;a href=&quot;http://www.boston.com/news/local/massachusetts/articles/2009/09/18/spotting_a_terrorist/&quot;&gt;Spotting a terrorist&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
IEEE Spectrum - &lt;a href=&quot;http://spectrum.ieee.org/computing/embedded-systems/loser-bad-vibes&quot;&gt;Loser: Bad Vibes - A quixotic U.S. government new security system seeks to look into your soul&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Wed, 24 Sep 2008 11:21:06 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Rätselraten über geheimes Kill-Programm des US-Militärs</title>
    <link>http://blog.kairaven.de/archives/1636-Raetselraten-ueber-geheimes-Kill-Programm-des-US-Militaers.html</link>
            <category>Anonymität</category>
            <category>Biometrie</category>
            <category>CCTV / Video</category>
            <category>Chips</category>
            <category>Data Mining / Fusion</category>
            <category>Drohnen</category>
            <category>Geheimdienst / Polizei</category>
            <category>Internet / TeKo</category>
            <category>Klimakatastrophe</category>
            <category>Ökonomie</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Rüstung</category>
            <category>Terror</category>
            <category>Überwachung</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Kai Raven)</author>
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    Bruce Schneier rätselt bereits in &lt;a href=&quot;http://www.schneier.com/blog/archives/2008/09/secret_military.html&quot;&gt;Secret Military Technology&lt;/a&gt; über &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bob_Woodward&quot; title=&quot;Wikipedia: Bob Woodward&quot;&gt;Bob Woodwards&lt;/a&gt; Andeutungen über ein hochgeheimes Militärprogramm, das im Irak und in Afghanistan durchgeführt wird, um Aufständische, Taliban und ihre Anführer zu lokalisieren, anzuvisieren und gezielt zu töten. Anlass sind zwei Interviews mit Woodward, über das eine berichtet Schneier, über das andere mit Larry King auf CNN die AP in einer Meldung, die von Military.com mit dem Titel &lt;a href=&quot;http://www.military.com/news/article/woodward-secret-ops-cut-iraq-violence-.html&quot;&gt;Woodward: Secret Ops Cut Iraq Violence&lt;/a&gt; wiedergegeben wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Woodward spricht von den geheimen Kapazitäten entweder als &quot;Stoff, aus dem Romane mit militärischem Thema gemacht sind&quot;, setzt sie mit den militärischen Möglichkeiten gleich, die das Aufkommen von Panzern und Flugzeugen für die Kriegesführung bedeuteten, bezeichnet sie &quot;als wunderbares Beispiel amerikanischer Genialität, mit der ein Problem während eines Krieges gelöst wurde&quot; oder vergleicht sie mit dem &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Manhattan_Projekt&quot; title=&quot;Wikipedia: Manhattan Projekt&quot;&gt;Manhattan-Projekt&lt;/a&gt; zur Entwicklung der Atombombe.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 450px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/10-09-08-atomexplosion.jpg&quot; alt=&quot;Atomare Explosion&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So etwas, nur anders.
&lt;/div&gt;
Mehr will (oder kann) Woodward nicht sagen, da ihn hochrangige Vetreter des US-Veteidigungsministeriums und des White House zu Stillschweigen aufgefordert haben, weil nähere Details &quot;Leute töten würde&quot;, sprich Angehörige der Militärmaschinerie im Irak und in Afghanistan &amp;#8211; was aber eine Standardfloskel der Militärs und Geheimdienste ist, wenn es etwas zu verbergen gibt und Maulkörbe zu verteilen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gehen natürlich die Spekulationen los. Eine wäre, dass Woodward die &lt;a href=&quot;http://content.usatoday.com/life/books/booksdatabase/default.aspx&quot; title=&quot;This week&#039;s top 150 best sellers&quot;&gt;Werbetrommel&lt;/a&gt; für sein neues Buch &quot;The War Within: Secret White House History 2006-2008&quot; rührt. Aber ich denke, das haben der Mann und seine Bücher nicht nötig, die verkaufen sich auch so. Dann würde das geheime Militärprogramm entweder durch neue technische oder menschliche Faktoren bestimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der menschliche Faktor wäre zum Beispiel das Aufstellen von Todes-Schwadronen und Shoot-to-Kill Kommandos im großen Stil, auch mit Unterstützung von Söldnerverbänden, wie sie Blackwater anbietet oder &quot;Contras&quot; &amp;#8211; damit hat man ja genügend Erfahrungen. Aber das über längere Zeit geheim zu halten, wäre schwierig und passt nicht zu den Andeutungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der technische Faktor könnten unbemannte Killer-Drohnen mit neuen Fähigkeiten sein. Aber deren &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1502-Tote-Terroristen-und-jede-Menge-Kohle-fuer-Killer-Drohnen.html&quot;&gt;Killer- und Überwachungs-Einsätze&lt;/a&gt; in Afghanistan, im Irak und &lt;a href=&quot;http://www.usatoday.com/news/world/2008-09-10-Pakistan-militants_N.htm&quot; title=&quot;AP: Officials: &#039;al-Qaeda operatives&#039; killed in Pakistan&quot;&gt;im pakistanischen Grenzgebiet&lt;/a&gt; sind bereits bekannt. Es sei denn, im Ausland experimentiert und testet das US-Militär bereits mit Drohnen, Fahrzeugen und Einsatztrupps, die mit &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1510-Drohnen-fuer-den-Kampf-um-Haeuser-und-Staedte.html&quot;&gt;&quot;Sensing through Walls&quot; Technik&lt;/a&gt; ausgerüstet sind. Da das US-Militär immer wieder mit &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/730-Spionageprogramm-doch-fuer-Spionagesatelliten.html&quot;&gt;geheimen Satelliten-Programmen&lt;/a&gt; von sich reden macht, über die auch &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/710-Tice-und-die-Abhoerprogramme-des-Praesidenten.html&quot;&gt;geschwiegen werden (muss)&lt;/a&gt;, könnte es auch eine neue Satellitenart sein oder eine größere unbemannte Flugplattform, die nicht nur über neuartige Überwachungskapazitäten verfügt, sondern zugleich über ausgefeilte Kill-Funktionen. Vielleicht hat man denen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Railgun&quot; title=&quot;Wikipedia: Railgun&quot;&gt;Railguns&lt;/a&gt; oder Laserkanonen angehängt, mit denen das US-Militär seit einiger Zeit heftig experimentiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall kann man mit &lt;a href=&quot;http://www.truthout.org/100108D&quot; title=&quot;truthout: Satellite-Surveillance Program to Begin Despite Privacy Concerns&quot;&gt;643 Milliarden US$&lt;/a&gt; (Ja, fast so viel wie der ausgedachte Umfang des &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/blogs/8/116907&quot; title=&quot;US-Repräsentantenhaus mehrheitlich für das 700-Milliarden-Dollar-Rettungspaket&quot;&gt;&quot;Rettungspakets&quot;&lt;/a&gt; der US-Regierung zur Milderung der amerikanischen Finanzkrise im September 2008), die ab 2009 für neue und geheime Satelliten-Programme wie u. a. das &lt;a href=&quot;http://www.military.com/news/article/pentagon-getting-more-eyes-in-the-sky.html&quot; title=&quot;military.com: Pentagon Getting More Eyes in the Sky&quot;&gt;Broad Area Surveillance Intelligence Capability (BASIC) Satellitensystem&lt;/a&gt; und die &lt;a href=&quot;http://www.dhs.gov/journal/leadership/2008/07/why-country-needs-national-applications.html&quot; title=&quot;Leadership Blog des DHS: Why the Country Needs the National Applications Office&quot;&gt;Einrichtung des neuen National Applications Office (NAO)&lt;/a&gt; viel anfangen&lt;a href=&quot;#fn1&quot; style=&quot;vertical-align:super;font-size:small&quot;&gt;1&lt;/a&gt;. Das NAO wird als Schnittstelle und Durchschleuser zwischen der National Geospatial-Intelligence Agency (NGIA) und dem National Reconnaissance Office (NRO) und den militärischen, aber vor allen zivilen Sicherheitsbehörden dienen, denn mit dem NAO sollen Nutzung und Zugriff auf Spionagesatelliten und Aufklärungsaufnahmen, die von NGIA und NRO betrieben und produziert werden, für die &lt;a href=&quot;http://www.newsweek.com/id/143257&quot; title=&quot;Newsweek: You&#039;re On Candid Camera&quot;&gt;inländische Überwachung des &quot;Heimatlandes&quot;&lt;/a&gt; massiv ausgeweitet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Robert Dreyfuss meint im The Nation Artikel &lt;a href=&quot;http://www.thenation.com/blogs/dreyfuss/358609&quot;&gt;Lethal High-Tech Counterinsurgency in Iraq&lt;/a&gt;, gestützt auf einen anderen Bericht der Washington Post und Woodwards Formulierung &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;[They use] every tool available simultaneously, from signals intercepts to human intelligence and other methods, that allowed lightning-quick and sometimes concurrent operations&lt;/span&gt;&quot;, dass es einfach die &quot;Joint Task Force&quot; Spezialeinheiten aus Militärs und Geheimdiensten im Irak und in Afghanistan sind, die alle Register ziehen, also die Aufklärungsdaten der Satelliten und Drohnen, die abgefangenen Inhalte überwachter Kommunikation, Informationen der Check-Points, Personenüberprüfungen und Durchsuchungen zusammenführen und so schnell verarbeiten, dass man effektiv zuschlagen kann. Das wird allerdings schon immer gemacht und das Spezialeinheiten und die Special Forces im Einsatz sind, ist ebenfalls &quot;normal&quot;. Wenn es so ist, hätte Woodward allerdings tüchtig übertrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bush-Administration geht nicht auf die Behauptungen von Woodward ein, versucht aber wie in der Pressemitteilung &lt;a href=&quot;http://www.whitehouse.gov/news/releases/2008/09/20080912-27.html&quot;&gt;Afterword: Mr. Woodward&#039;s Reporting vs. Mr. Woodward&#039;s Editorializing&lt;/a&gt; vom 12. September, Woodwards Buch an sich mit den enthaltenen Aussagen zu Bushs Irakkrieg-Politik und seine Tätigkeit als Journalist zu diskreditieren. In der Einleitung schreibt White House Pressesekretärin &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Dana_Perino&quot; title=&quot;Wikipedia: Dana Perino&quot;&gt;Dana Perino&lt;/a&gt;: &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic&quot;&gt;A thorough and careful reading of the book leads us to conclude that Woodward&#039;s prologue and epilogue are not supported by his own reporting in the body of the manuscript. For a clear historical reading of the record we commend you to the following excerpts that support our view.&lt;/span&gt;&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Truthout weist im Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.truthout.org/article/bob-woodwards-not-so-secret-weapon-iraq&quot;&gt;Bob Woodward&#039;s Not-so-Secret Weapon in Iraq&lt;/a&gt; auf das 2007 gestartete &lt;a href=&quot;http://blog.wired.com/defense/files/Richardson_Continuous.pdf&quot;&gt;&quot;Continuous Clandestine Tagging, Tracking, and Locating (CTTL)&quot;&lt;/a&gt; Projekts des US Special Operation Kommandos, der DARPA, Forschungseinrichtungen der Army und Air Force, der National Security Agency und der Defense Intelligence Agency hin, in das bis 2013 210 Millionen US$ inverstiert werden soll und auf den Endbericht &lt;a href=&quot;http://www.acq.osd.mil/dsb/reports/2004-12-DSB_SS_Report_Final.pdf&quot;&gt;&quot;Transition to and from Hostilities&quot;&lt;/a&gt; des &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Defense_Science_Board&quot; title=&quot;Wikipedia: Defense Science Board&quot;&gt;Defense Science Board&lt;/a&gt; vom Dezember 2004, um die Verwendung des Begriffs &quot;Manhattan Projekt&quot; und die Lokalisierung und das Anvisieren in Woodwards Andeutungen zu erklären. Im Endbericht finden sich zum &quot;Manhattan Projekt&quot; folgende eindringliche Empfehlungen des Defense Science Board:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%; font-style: italic&quot;&gt;Identifizierung, Lokalisierung und Verfolgung in der asymmetrischen Kriegsführung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir empfehlen, dass der Verteidigungsminister, zusammen mit dem neuen Kopf der Geheimdienst Community, ein &quot;Manhattan Projekt&quot; ähnliches Programm für Identifizierung / Markierung, Aufspürung und Lokalisierung (&quot;ID/TTL&quot;) auflegt. Wir sind der Ansicht, die Einrichtung solch eines Programms beinhaltet die Schaffung einer neuen Organisation, die einen allumfassenden technischen Ansatz bereitstellt, die Systeme und Technik zur Implementierung des Ansatzes, die Analysetechniken, die Sensordaten in nützliche ID/TTL Informationen umwandeln, die Außeneinsätze zur Ausbringung, Anwendung und Betreuung der Hard- und Software, die noch produziert wird und ein Feedback an die Führung des Verteidungsministeriums zum Einfluss der Schaffung von robusten ID/TLL Möglichkeiten auf diesbezügliche politische Entscheidungen und Richtlinien.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 516px&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/10-09-08-manhattan_ttl1.gif&quot; alt=&quot;Grafik Manhattan Project TTL&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/10-09-08-manhattan_ttl2.gif&quot; alt=&quot;Grafik Manhattan Project TTL&quot; /&gt;
&lt;/div&gt;
Letzlich sind angesichts der aktuellen Gegner und Waffen, Ausrüstung, Anlagen, Taktiken und Strategien, die von den USA zum Einsatz kommen, um mit zusammenbrechenden und zusammengebrochenen Staaten zu verfahren, die ISR (&quot;Intelligence, Surveillance and Reconnaissance&quot;) Kapazitäten der USA, so brilliant sie sind, unzureichend zur Aufgabenbewältigung, insofern sie für Zwecke des Kalten Krieges entwickelt wurden. Mehr intensivere, global umspannende, für das 21. Jahrhundert geeignete ISR wird benötigt, die aus Elementen der Markierung, Aufspürung und Lokalisierung Kapazitäten besteht. Ein &quot;Manhattan Projekt&quot; hinsichtlich des Maßstabs, der Tiefe und der Schwerpunktsetzung, um den Bestand der Nation an Programmen zur Markierung, Aufspürung und Lokalisierung in eine institutionalisierte Disziplin zu transformieren, die den USA in den Jahrzenten dienlich sein wird, die noch kommen werden. Wir fordern den Verteidigungsminister auf, diese Entwicklung schleunigst zu initiieren &amp;#8211; das ist ein langfristig angelegtes Projekt, das Vorbereitungen abfordert, Jahre bevor es benötigt wird.&lt;/div&gt;
Video- und Sensorüberwachungsnetzwerke, die in einigen Städten im Irak und in Afghanistan installiert wurden und der dortige erhöhte Einsatz unbemannter Drohnen und Roboter-Bodenfahrzeuge, Fokussierung der Videoüberwachung auf die &quot;intelligente&quot; Erkennung von Personen und Situationen, Großprojekte für international vernetzte Biometrie-Datenbanken, auf Muster- und Profilerkennung ausgelegte Data Mining und Fusion Programme der Geheimdienste zum Aufspüren von Personen und Gruppen, intensive Forschung zu Sensoren auf Mikro- und Nanoebene, Entwicklung und den Einsatz von Waffensystemen, die mit größerer Präzision und/oder Reichweite (Laser, Mikrowelle, Railguns, Spezialraketen für Drohnen) zuschlagen, Aufwertung und Aufrüstung der Satelliten-Aufklärung durch den Aufbau des National Applications Office (NAO) in den USA und neue Spionagesatelliten, die immer höhere Bodenauflösungen liefern und darauf ausgelegt sind, unter allen Wetterbedingungen nach unten spähen zu können, Identitätserfassung, Speicherung biometrischer Merkmale mit flächendeckenden Programmen im Irak, &quot;Versorgung&quot; der dortigen und globalen Bevölkerung mit smarten ID-Dokumenten und Geräten, die Funkchips und biometrische Techniken implementiert haben.
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 499px&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/10-09-08-manhattan_ttl3.gif&quot; alt=&quot;SOCOM Folie&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;https://hp.kairaven.de/livejournal/bilder/10-09-08-manhattan_ttl4.gif&quot; alt=&quot;SOCOM Folie&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Folien aus der CTTL Präsentation des Special Operations Kommando, September 2007.
&lt;/div&gt;
Schaut man sich die gesamte Bandbreite an, dann kann man nur sagen, dass sich die Geheimdienste und das Verteidigungsministerium die Empfehlungen zu Herzen genommen haben &amp;#8211; wenn sie nicht schon längst selbst auf ein neues &quot;Manhattan Projekt&quot; gekommen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch das ist hinreichend bekannt. Bekannt ist nur nicht, ob die ganzen Bemühungen Bestandteil eines konzertierten &quot;Manhattan Programms&quot; in großem Maßstab sind. Übrigens wurde auch das (offiziell) eingestellte &lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/585-Immer-wieder-TIA.html&quot;&gt;Total Information Awareness Projekt&lt;/a&gt; dereinst als &quot;Manhattan Project&quot; bezeichnet. Mehr zu sagen müsste man als verschwörungstheoretisch bezeichen, weil es dafür keine Beweise gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zum &quot;Programm&quot; passt auch die am 1. Dezember 2008 veröffentliche &lt;a href=&quot;http://www.dtic.mil/whs/directives/corres/pdf/300007p.pdf&quot;&gt;Direktive 3000.07 des US-Verteidigungsministeriums zur irregulären Kriegsführung&lt;/a&gt; (&quot;Irregular Warfare&quot;, IW), auf die der Artikel &lt;a href=&quot;http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/12/03/AR2008120303495.html&quot;&gt;U.S. to Raise &#039;Irregular War&#039; Capabilities&lt;/a&gt; in der Washington Post vom 4. Dezember 2008 eingeht. Als Resultat eines seit zwei Jahren andauernden Diskussionsprozesses im US-Militär und Antwort auf die laut Militärs größere Bedrohung durch die asymmetrische Kriegsführung durch Aufständische und Terroristen in &quot;failing states&quot;, sieht sie vor, die Methoden, Truppen und Mittel der irregulären Kriegsführung, psychologischen Kriegsführung, der Aufstands- und Terrorbekämpfung aufzuwerten und auszubauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Laut der Direktive ist ab jetzt die irreguläre Kriegsführung strategisch als genauso wichtig einzustufen wie die traditionelle Kriegsführung. Anders ausgedrückt, wird sich auch das US-Militär verstärkt der gleichen Taktiken und Strategien bedienen, die Aufständische, Oppositionsbewegungen und Terrorkommandos nutzen. Dazu zählt u. a. Aufrüstung, Aufstockung und verstärkter Einsatz aller Spezialeinheiten und ihres Kriegs- und Überwachungsinstrumentariums wie den oben genannten CTTL Kapazitäten:
&lt;div style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em; width: 90%&quot;&gt;
3. USD(I). The USD(I) shall:
&lt;ol style=&quot;list-style-type:lower-alpha&quot;&gt;
&lt;li&gt;Maintain standards and guide the development of capabilities and capacity for persistent
intelligence, surveillance, and reconnaissance and assessment of operational areas and environments that may serve as safe havens for irregular threats.
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Advance intelligence and information partnerships with interagency and international
partners, as appropriate, to identify and prevent or defeat irregular threats from state and nonstate actors across operational areas and environments.
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In accordance with strategic guidance documents, improve all-source collection to identify irregular threats from state and non-state actors. Ensure timely information dissemination from the strategic to the tactical level, recognizing that IW places particular reliance on releasable products to facilitate working with foreign security partners.
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Manage the development of appropriate analytical intelligence models, tools, and data to
provide intelligence support to U.S. Armed Forces for IW.
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Incorporate into intelligence products information derived from social and behavioral
science sources in the public and private sectors.
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Project activity patterns on a regional and global scale for analyzing both friendly and
adversary human networks through modeling and simulation capabilities.
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In conjunction with the CCDRs, prioritize capabilities to identify, locate, track, and target adversary networks, cells, and individuals in order to neutralize their influence and operational capacity.
&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;a id=&quot;fn1&quot; style=&quot;vertical-align:super;font-size:small&quot;&gt;1&lt;/a&gt; Government Executive - &lt;a href=&quot;http://www.govexec.com/dailyfed/1008/102108ap1.htm&quot;&gt;Congress cancels novel satellite program&lt;/a&gt; (21.10.2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
Washington Post - &lt;a href=&quot;http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/02/13/AR2010021303748.html&quot;&gt;Under Obama, more targeted killings than captures in counterterrorism efforts&lt;/a&gt; (14.02.2010)&lt;br /&gt;
Stern - &lt;a href=&quot;http://www.stern.de/politik/deutschland/geheimoperation-in-afghanistan-mit-todeslisten-gegen-die-taliban-1542328.html&quot;&gt;Geheimoperation in Afghanistan - Mit Todeslisten gegen die Taliban&lt;/a&gt; (10.02.2010) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 Sep 2008 22:52:02 +0200</pubDate>
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