Unsere lieben kleinen Mensch-Tier Hybriden - 18.01.2008
Na, freut Ihr Euch auch schon darauf, was die Briten mit ihrer Mensch-Tier Genforschung an Hybriden und Mensch-Tier Gen-Patenten hervorbringen werden? Vielleicht so etwas:
Oder doch lieber den "Dolly-Menschen" nach Aldous Huxleys Schöner neuen Welt - Ein Roman der Zkunft?:
"Wir prädestinieren und normen auch. Wenn wir unsere Kleinlinge entkorken, haben sie bereits ihren festen Platz in der Gesellschaft, als Alphas oder Epsilons, als künftige Kanalreiniger oder künftige -" Er hatte "künftige Weltaufsichtsräte" sagen wollen, verbesserte sich aber und sagte "künftige Brutdirektoren".
Ich wäre dem Chamäleon-Gen nicht abgeneigt. Nicht, um als menschliches Chamäleon a la Allens Zelig herumzulaufen, sondern mehr in Richtung einer natürlichen Tarnkappe, die ganz nützlich gegen einfache Videoüberwachungskameras wäre. Vielleicht hat das eine oder andere Tier auch ein Morphing-Gen zu bieten?... "Schafskopf!" Der Direktor brach sein langes Schweigen. "Ist Ihnen denn noch nie aufgefallen, daß ein Epsilonembryo auch eine Epsilonumwelt, nicht nur eine Epsilonerbmasse haben muß?" Offenbar war es dem Jungen noch nie aufgefallen. Er schämte sich. "Je niedriger die Kaste", sagte Päppler, "desto weniger Sauerstoff." Das erste davon betroffene Organ war das Gehirn. Dann kam das Knochengerüst dran. Verringerte man die normale Sauerstoffzufuhr um dreißig Prozent, erhielt man Zwerge, verringerte man sie weiter, augenlose Ungeheuer. "Die völlig nutzlos sind", schloß Päppler. Dagegen - seine Stimme wurde vertraulich und eifrig wenn es gelänge, ein Verfahren zur Verkürzung der Wachstumsperiode zu entwickeln, welch ein Triumph, welch ein Segen für die Gesellschaft! "Denken Sie an das Pferd!" Sie dachten daran. Ausgewachsen mit sechs Jahren, der Elefant mit zehn. Der Mensch jedoch mit dreizehn noch nicht einmal geschlechtsreif, erst mit zwanzig wirklich ausgewachsen. Daher natürlich, als Frucht solch langsamer Entwicklung, die menschliche Intelligenz. "Aber Epsilons", bemerkte Päppler sehr zu Recht, "brauchen keine Intelligenz." Brauchten keine und bekamen auch keine. Der Verstand eines Epsilons war wohl mit zehn Jahren reif, der Körper aber erst mit achtzehn arbeitsfähig. Lange, überflüssige, vergeudete Jahre des Heranwachsens. Wenn man die körperliche Entwicklung beschleunigen könnte, bis sie der Wachstumsgeschwindigkeit einer Kuh entsprach, wie kolossal die Ersparnis für die Allgemeinheit! Siehe auch: Telepolis - US-Unternehmen hat menschliche Embryonen aus Hautzellen geklont Scientific American - Longest Piece of Synthetic DNA Yet
Geschrieben von Kai Raven
in CCTV / Video, DNA, Menschenrecht, Ökologie, Ökonomie, Papier, Politik
um
11:16
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Öko-Linux - 17.10.2007
Also wenn es um die Öko-Bilanz von Ubuntu bzw. Linux geht, scheint Ubuntu nicht so gut abzuschneiden
Geschrieben von Kai Raven
in In Kürze, Linux / Windows, Ökologie
um
10:20
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Terrorkonstrukte für den Polizeistaat - 05.10.2007
Der Monitor griff in der heutigen Sendung im Beitrag "Al-Qaida in Deutschland" bzw. im Sauerland die Hintergrundinformationen über die usbekische "Islamic Jihad Union" (IJU) auf, über die das Weblog Spiegelfechter im Beitrag Die Usbekistan Connection berichtete.
Laut Veröffentlichungen und Äußerungen von Vertretern des BKA, der Generalbundesanwaltschaft, aus den Reihen der Innen- und Sicherheitspolitiker von Wiefelspütz bis Schäuble sowie in etlichen Presseartikeln und Medienbeiträgen wurden die Anfang September im Sauerland verhafteten Personen als Mitglieder einer "deutschen Zelle" der IJU mit einem Kreis von Unterstützern als Anhang präsentiert, die IJU wiederum als Teil des größeren "Terrornetzwerks" Al-Qaida. ![]() Die "Bedrohung" der usbekischen Al-Qaida "Terrororgansisation" IJU: Fünf verkleidete Personen mit vier verlinkten Internetseiten auf einer türkischen Website.
Das bisherige verschämte Schweigen im deutschsprachigen Blätterwald ist bezeichnend. Aber vielleicht ändert sich das noch im Laufe des Tages, da es die passende Meldung Streit über Echtheit von Terror-Bekennerschreiben der Presseagentur ddp und Ministerium weist Zweifel an Existenz der Dschihad-Union zurück der DPA zur Weiterverarbeitung gibt. Siehe auch: Telepolis - Das Phantom von Oberschledorn taz - Terrorgruppe Islamische Jihad Union - "100 bis 200 Kämpfer"
Geschrieben von Kai Raven
in Bürgerrecht, Geheimdienst / Polizei, Gesellschaft, Grundrecht, Medien / Kultur, Menschenrecht, Ökologie, Ökonomie, Politik, Terror, Überwachung
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01:47
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Sommerhass 2007 - 16.07.2007
Da das Netzradio einen "hot summer" Song nach dem anderen dudelt und sich heute der Hitzepegel wieder nach oben bewegt:
ist heute der Tag der Veröffentlichung des diesjährigen Sommerhasser-Fotos zur virtuellen Abkühlung, das besonders den Freunden im Osten gewidmet ist:
Aktuell passender Artikel: Terra Daily - China Glaciers Melting At Alarming Rate.
Geschrieben von Kai Raven
in Dies und Das, Fotografie, Klimakatastrophe
um
08:47
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Naqoyqatsi aus dem UK-Verteidigungsministerium - 10.04.2007
Bei derartigen Zukunftsszenarien, die von Militärs (oder Geheimdiensten) stammen, muss man immer vorsichtig sein, weil sie sich prima eignen, um sich neue Feindbilder und sich damit neue Sachzwänge und Aufgabenbereiche zu produzieren oder sich Rechtfertigungen für gerade ablaufende Strategieänderungen, Forschungsprojekte und angestrebte Erweiterungen des eigenen Handlungsspielraums zu verschaffen, die man dann wieder einsetzt, um für die eigenen Ziele Material zu erzeugen, das sich einerseits als Druckmittel für die Sicherheitspolitiker und andererseits als "Informationswerkzeug" zur Beeinflußung der Medien und der Presse, sprich der Öffentlichkeit, eignen.
Das konnte man zuletzt nach dem Zusammenfall der Sowjetunion, nach den Anschlägen in den USA und während des Irak-Krieges immer wieder beobachten. Einige der Visionen des Berichts zu den "globalen strategischen Trends" aus dem Development Concepts and Doctrine Centre (DCDC), der im Auftrag des britischen Verteidigungsministeriums erstellt wurde und die Florian Rötzner im Telepolisartikel Kampf um die Ressourcen und direkte Einspeisung von Informationen ins Gehirn zusammenfasst, dürften in der Tat eine Mixtur aus eigenen Wünschen, übertriebenen Ängsten und futuristischen Gedankenspielen darstellen, die nie Realität werden. Aber angesichts dessen, was ich bis jetzt gelesen, gehört und worin ich oberflächlich oder tiefer "hineinschnüffeln" konnte, teile ich im Großen und Ganzen die apokalyptisch anmutenden Perspektiven, die der Bericht aufwirft und sie decken sich auch in vielen Punkten mit meinen eigenen gedanklichen oder auch hier zum Teil niedergeschriebenen Erwartungen an die Zukunft für die nächsten Jahrzehnte. Ob es zum Eintreffen einer ähnlichen Zukunft noch dreißig Jahre braucht, denke ich eher nicht. Anmerkung zum Titel: "Naqoyqatsi" ist ein Titel aus der Filmtrilogie von Godfrey Reggio und stammt wie die beiden anderen Titel "Powaqqatsi" und "Koyaanisqatsi" aus der Sprache der Hopi-Indianer. Das Wort Koyaanisqatsi bedeutet "Leben im Ungleichgewicht", Powaqqatsi "Leben im Wandel" und Naqoyqatsi "Ein Leben des Mordens" / "Krieg als Lebensinhalt".
Geschrieben von Kai Raven
in Gesellschaft, Klimakatastrophe, Politik, Rüstung, Terror, Überwachung
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16:43
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Deadline 2020 - 22.02.2007
Die dpa Meldung UN-Klimaforscher: Zeit zur Umkehr noch kürzer fasst die Inhalte des dritten, noch nicht veröffentlichten Teils des UN-Berichts zur "Klimaänderung" des IPCC zusammen, in den die Financial Times und der Spiegel einen Blick werfen konnten.
Laut den Aussagen im dritten Teil muss bis spätestens 2020 der Ausstoß aller Treibhausgase und nicht nur des im Mittelpunkt stehenden Kohlendioxids drastisch reduziert und die Temperaturerhöhung auf zwei Grad Celsius begrenzt werden, da andernfalls die Summe der "Klimaänderungen" und negativen Folgeeffekte in die "Klimakatastrophe" übergehen. "Nur in den stringentesten Szenarien", also mit maximalem technischen, finanziellen und politischen Einsatz seien diese Zielmarken noch zu erreichen. Da alle Treibhausgase in den Fokus rücken, würde das nicht nur das Fahren von Hybridautos und das Verwenden von Energiesparlampen statt Glühbirnen bedeuten, sondern eine radikale Änderung der landwirtschaftlichen Nutzung, sprich u. a. Beendigung der Massentierhaltung. Werden diese Zielmarken bis 2020 nicht erreicht, was ich aufgrund nationaler Egoismen, den unterschiedlichen Bedürfnissen der Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern etc. nicht glaube, setzen sich "unumkehrbare Prozesse" mit "unbeherrschbaren Folgen" in Gang zu denen u. a. das komplette Abschmelzen des grönländischen Eisschilds und die Übersäuerung der Ozeane gehören. Der abschmelzende Eisschild Grönlands wurde auch bereits in der Zusammenfassung des Bundesministerium für Wirtschaft und Forschung erwähnt – er allein führt zu einem Anstieg des Meeresspiegels um sieben Meter. ![]() Bild links aus dem Artikel Impact of Climate Warming on Polar Ice Sheets Confirmed Text: The Greenland ice sheet gained more ice from snowfall at high altitudes than it lost from melting ice along its coast. Credit: NASA/SVS Bild rechts aus dem Artikel Greenland Ice Sheet on a Downward Slide Text: NASA satellite data has revealed regional changes in the weight of the Greenland ice sheet between 2003 and 2005. Low coastal regions (blue) lost three times as much ice per year from excess melting and icebergs than the high-elevation interior (orange/red) gained from excess snowfall. Credit: Scott Luthcke, NASA Goddard Siehe auch: Democracy Now! - Leaked Internal UNFCCC (United Nations Framework Convention on Climate Change) Document: Global Temperatures Will Rise by More than Two Degrees Celsius (17.12.2009) Bundesministerium für Wirtschaft und Forschung - Kurzzusammenfassung des Berichts der Arbeitsgruppe II des IPCC zu Auswirkungen, Anpassungsstrategien, Verwundbarkeiten der Klimakatastrophe. IPCC Working Group II Report - "Impacts, Adaptation and Vulnerability" / Summary for policymakers. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit - Kurzzusammenfassung des Berichts der Arbeitsgruppe III des IPCC zur Verminderung des Klimawandels IPCC Working Group III Report - "Mitigation of Climate Change" / Summary for policymakers
Geschrieben von Kai Raven
in Gesellschaft, Klimakatastrophe, Politik, Überwachung, Wissenschaft
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12:10
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Klimaänderung: Absaufen oder verdursten? - 02.02.2007
Zum "Klimawandel 2007" Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) der UN gibt es bei Technology Review eine informative Gegenüberstellung der Aussagen und Werte aus dem Bericht von 2001 und dem aktuellen Bericht. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Forschung hat eine Zusammenfassung des Berichts herausgegeben, der einen guten Überblick zu den Kernaussagen und der Erkenntnislage bietet.
Daraus zur Frage der Erhöhung des Meeresspiegels:
Meeresspiegelanstieg: Unter den gleichen Annahmen zur Emissionsentwicklung zeigen
die Modelle im Laufe des Jahrhunderts einen Meeresspiegelanstieg von 18-38 cm für ein
niedriges Szenario und 26 bis 59 cm für ein hohes Szenario. Die im TAR veröffentlichte
Spanne (9 bis 88 cm) wäre ähnlich ausgefallen, wenn Unsicherheiten, die jetzt besser
abgeschätzt werden können, auf gleiche Art und Weise berücksichtigt worden wären.
Aktuelle Beobachtungen zeigen eine beschleunigte Eisdynamik in polaren Gebieten, die
nicht in den Klimamodellen berücksichtigt wird. Diese Beobachtungen und
paläoklimatische Erkenntnisse lassen eher einen höheren Meeresspiegelanstieg erwarten
als in derzeitigen Modell-Projektionen angenommen.
Regionale Klimaänderung: Das Vertrauen in regionale Klimaprojektionen ist größer, da die Modelle besser geworden sind und größere Rechenkapazitäten genutzt werden können. Die räumliche Verteilung des Erwärmungstrends der letzten 50 Jahre wird sich ohne Klimaschutz fortsetzen, insbesondere die Landmassen und die hohen nördlichen Breiten sind betroffen. Danach steigen die Temperaturen dort stärker als im globalen Durchschnitt. Damit würde die für den grönländischen Eisschild kritische Temperaturschwelle erheblich überschritten; er würde bei anhaltend hoher Erwärmung komplett abschmelzen und den Meeresspiegel langfristig um 7 Meter steigen lassen. Die paläoklimatische Information hierzu ist verlässlich: Eine ähnlich hohe Temperatur herrschte in dieser Region vor 125.000 Jahren in der letzten Zwischeneiszeit. Gerade aus der paläoklimatischen Perspektive hat die jüngste, rasche Erwärmung binnen 150 Jahren einen "unnatürlichen Charakter".
Geschrieben von Kai Raven
in Klimakatastrophe, Wissenschaft
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22:10
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Orcaflucht - 21.01.2007
Montreal (AFP) - Als Folge der Eisschmelze in der Arktiks ziehen Orca-Wale offenbar mittlerweile höher in den Norden, als in früheren Zeiten. "Wir haben eine ganz direkte Korrelation festgestellt zwischen der abnehmenden Eismasse in der Arktis und häufigeren Sichtungen von Killerwalen", sagte der Forscher Steven Ferguson vom kanadischen Fischfangministerium. Fischer, Touristen und andere Wissenschaftler hätten seinem Team im vergangenen Jahr mehrfach die Schwertwale gemeldet, die in der Hudson Bay unterwegs seien.
AFP: Orca-Wale ziehen wegen Eisschmelze höher in die Arktis
In den 80er Jahren zählten die Experten in der Hudson Bay im Sommer zwischen fünf und zehn Walbeobachtungen. Im vergangenen Jahr waren es 30. Im selben Zeitraum ging die Eisfläche in der Arktis stark zurück. Bis 2040 könnte sie im Sommer ganz verschwunden sein, heißt es in einer Studie, die kanadische und US-Wissenschaftler kürzlich im Fachmagazin "Geophysical Research Letters" veröffentlicht hatten. Die neuen Wanderbewegungen der Orca sind vor allem für die Inuit ein Problem. Sie ernähren sich unter anderem von Seehunden, die auch auf dem Speisezettel der Killerwale ganz oben stehen.
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