Spammerferien - Donnerstag, 14. August 2008
Auch die Spammer haben Sommerferien und machen Urlaub  Vor dem Juli waren die Zahlen noch höher. Wenn ich mich recht erinnere, waren es da so um die 120 - 130 Spams pro Tag. Aber wenn ich mir die Zahlen von vor einem Jahr anschaue, kann ich nur lachen. Wenn jemand fragt, warum ich denn nicht bei den Providern filtern lasse: Mir macht es Spaß, die Spammer am von mir kontrollierten Filter wie fiese Aliens an der Irisabschottung des Stargates abprallen zu lassen und sie dabei zu beobachten, wie ihre Spams elend verenden
Kristian hat sich für Isotopp ein Firefox Suchmaschinen Plugin nach Anleitung von developer.mozilla.org gebastelt. Nützliche Sache, nicht nur für andere Nutzer, sondern auch für mich selbst, da ich oft im eigenen Blog ältere Inhalte suchen muss. Schön, dass er auch Serendipity einsetzt, das machte das "Klauen" einfacher
 Aufgenommene Suchmaschinen Plugins und die Anzeige der Isotopp Blogsuche, wenn man das Plugin deklariert.
Für weitere Suchmaschinen Add-ons benutze ich übrigens immer die Mycroft Search Engine Plugins.
Der Jörg, nicht der Klaus von der Maus, vom BKA hat mal wieder etwas zu WARNEN. Hat ja auch sonst nichts zu tun im Sommerloch, der gute Mann. Seine "Experten" werkeln still und fleißig an eigenen Versionen und Programmen für die Online-Durchsuchung und die Quellen-Telekommunikationsüberwachung, das BKA-Gesetz ist unter Dach und Fach und beide entwickeln sich wie erwartet zu ausufernden Selbstläufern unter den Innenministern und -ministerinnen der Bundesländer. Um dem ganzen Sicherheits-Brimbaborium immer mal wieder die nötige Dosis an Propaganda-Unterfütterung zu verpassen und in dem entweder vom Urlaubsstress ermatteten oder in Begeisterung für olympische Schauveranstaltungen (Schauprozesse dürften derzeit eher ausgesetzt sein) in der chinesischen Diktatur versunkenen oder vom Gemetzel im Kaukasus abgelenkten Völkchen – "irgendwas is ja immer" – die Terror-Ängste und -Bedrohungen für die bisher erbrachten "Leistungen" und als Nächstes anstehenden Aufgaben aufzufrischen – was gibt es da Besseres als eine der nebulösen, auf vagen Erkenntnissen und Spekulationen gestützten WARNUNGEN, wie sie periodisch über die Öffentlichkeit und in die Medien hereinbrechen.
Zumal man da auch noch den "home-grown" und auch noch konvertierten "Eric B. vom Sauerland" von der IJU in der Kiste hat, den man für die WARNUNGEN nutzen kann. Der ist sowieso ganz toll, weil der sich gerade in einem Terror-Camp im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet zur Ausbildung (wie wäre ein "BILD live dabei" doch schön) aufhalten soll, um dann flugs als RAMBO-Selbstmordattentäter die gesamte Bundeswehr in Afghanistan anzugreifen, was doch die "Notwendigkeit" für externe Kriegs- und Sicherheits-Missionen deutscher Polizisten und Soldaten im Ausland unterstreicht. Mehr zu Jörgs WARNUNGEN werden wir morgen durch die Tröte Tagesspiegel erfahren. Die Plaudertasche ddp teilt heute bereits vorab mit, der Jörg habe gesagt: "Angesichts der Verlautbarungen von Al-Qaida und IJU sind wir davon überzeugt, dass man beschlossen hat, Anschläge auch in Deutschland zu begehen", der Eric B. "halte sich mutmaßlich in einem Lager in Pakistan oder Afghanistan auf" und von ihm könne "vor allem die Gefahr eines Angriffs auf die Bundeswehr in Afghanistan" ausgehen, während der Rest der angenommenen 50 "Terrorazubis" noch in ihren Ausbildungscamps dem Abschlussdiplom entgegensehen, aber 0 - 9 Ausgebildete bereits wieder im Heimatland seien, die zu den insgesamt "knapp 100 Gefährdern" (oder doch 98½ Gefährder?) in Deutschland gehörten. Siehe auch:
Radio-Utopie - Offenbar Gespräch von BKA-Chef Ziercke und "Tagesspiegel" aufgezeichnet 
Tagesspiegel - BKA-Chef warnt vor Anschlägen (31.10.2008)
Mann, mann, mann. Da ist mir Dummkopf während einer Fahrrad-Tour über Stock und Stein am Niederrhein etwas Dämliches passiert.
Meinen Digicam-Klops, die Canon Powershot A95, hatte ich wie immer dabei, aber um den schnellen Zugriff zu haben, hatte ich die Fototasche am Lenker befestigt und nach einer Aufnahme vergessen, den Verschluss einzurasten. Dann kam selbstverständlich, was kommen musste, wenn es auch über holperige Pisten geht: Die Digicam muss wohl aus der Tasche gehopst sein, ohne das ich etwas bemerkt hatte – Hitzedelirium? Gemerkt habe ich das erst wieder zuhause, da war ich aber schon 2 ½ Stunden bei 25°C unterwegs. Also wieder auf den Sattel geschwungen und versucht die Strecke abzuradeln, was vergebens war, da der Streckenverlauf nicht mehr nachzuvollziehen war. Obwohl das mittlerweile ein altes Ding ist, gab es auch nix zurück per Fundbüro. Danach kam also die Frage: Welcher Nachfolger soll's denn sein? Und zur Beantwortung das übliche Prozedere, das ich hasse wie die Pest: Die Foren von Digicam-Fetischisten abgrasen, Testberichte aufspüren, Kunden- und Anwendermeinungen aufspüren, sich Verirren in Pixelporn (boa, die rauscht ja etwas in der süd-westlichen Ecke bei ISO weiß-nich-was), Reviews, Reviews, Reviews lesen und vergleichen. Und sich ärgern über den bekloppten Megapixelwahn bei kompakten Digicams (superdolle Mega-Mega-Pixel auf'm Winzigsensorchip), dem man nicht mehr entkommen kann. Nun denn, am Ende des Auswahlprozesses standen dann die Canon Ixus 860 IS, 90 und 85, die Panasonic Lumix DMC-FX 33/ 55 und DMC-FX 35, die Fuji FinePix F40fd, F50fd und F100fd zur Ententscheidung. And the winner was – trotz der 12 Megapixel und weitestgehend automatischer Bedienung – die Fuji F100fd in Schwarz:
Beim Auswahl-Gewusel fand ich die folgenden Websites und -foren hilfreich und informativ: Digital Camera Ressource Page, DigiCamReview, ePHOTOzine, DPHOTO JOURNAL, DSLR-Forum, dkamera Forum und Flickrs Camera Finder/Suche Seite. Zwei erste Bilder, bei denen ich aber einfach zum Kennenlernen der Programme und des Zooms das sogenannte "Landschaftsprogramm" ausgewählt und mit vollem Zoom "draufgeklickt" habe:
 Kleine Wände für Sprayer, die von meiner Heimatstadt aufgestellt wurden, um die Sprayer dort zu konzentrieren. War aber nix für Sprayer, die das Abenteuer und größere "Leinwände" suchen.
 Ein paar niederrheinische Kühe, die mir zeigen, was sie von mir halten.
Was man mit den Filmaufnahmefunktionen machen kann, zeigt ein YouTube Video über eine Quadrocopter Drohne mit einer Fuji Kompaktkamera als Videoüberwachungskamera.
Und der übliche Disclaimer: Ne, ich bekomme nichts von Fuji und man hat mich auch nicht beauftragt, über die Digicam etwas zu schreiben. Ich bin ja kein käuflicher Blog-Callboy
Ich habe mir heute mal in Bezug zum neuen EU-USA und zum Deutschland-USA Datendeal den Abschlußbericht der EU-USA "High-Level" Kontaktgruppe zur Vereinbarung eines Minimums an gemeinsamen Datenschutzprinzipien für das Treffen der Gruppe am 12. Juni und den Entwurf der EU zum Rahmenbeschluss bezüglich des Schutzes persönlicher Daten, die im Rahmen der polizeilichen und justiziellen Zusammenarbeit verarbeitet werden, durchgelesen, die Statewatch im letzten Newsletter verlinkt hatte.
Neben den üblichen Mechanismen, mit denen angeblich die Grundrechte und der Datenschutz trotz der intensivierten Speicherung und Austauschverfahren gewahrt werden sollen, gab es eine Stelle, die in allen drei Werken gleichlautend ist. Und die betrifft die persönlichen Daten, die jenseits üblicher Daten wie Namen, Adressen, begangene Delikte usw. alle erfassen und miteinander austauschen wollen.
In dem Abkommen zwischen Deutschland und den USA heißt es:
Personenbezogene Daten, aus denen die Rasse oder ethnische Herkunft, politische Anschauungen, religiöse oder sonstige Überzeugungen oder die Mitgliedschaft in Gewerkschaften hervorgeht oder die die Gesundheit und das Sexualleben betreffen, dürfen nur zur Verfügung gestellt werden, wenn sie für die Zwecke dieses Abkommens besonders relevant sind.
Im Abschlußbericht der Kontaktgruppe für das EU-USA Abkommen heißt es:
5. Special Categories of Personal Information.
Personal information revealing racial or ethnic origins, political opinions or religious or
philosophical beliefs, or trade union membership, as well as personal information concerning health or sexual life or other categories defined under domestic law may not be processed unless domestic law provides appropriate safeguards.
Und im Entwurf des EU-Rahmenbeschlusses für den "Datenschutz" beim Austausch innerhalb der EU heißt es:
Article 6
Processing of special categories of data
The processing of personal data revealing racial or ethnic origin, political opinions, religious or philosophical beliefs or trade-union membership and the processing of data concerning health or sex life shall be permitted only when this is strictly necessary and when the national law provides adequate safeguards.
Kurzum, die "Schützer des Freiheits und des Rechts" wollen in Zukunft mehr darüber wissen, wie ein verdächtiges Subjekt vögelt, woran es glaubt, welchen religiösen, philosophischen oder politischen "Gedankenverbrechen" es anhängt, ob es gesund ist oder an welchen Krankheiten es leidet und welcher Rasse es angehört. In Datenbanken und Internierungslagern ist genug Platz.
Der letztgenannte Entwuf enthält auch noch in Artikel 13 und 26 die passenden Klauseln, damit bereits abgeschlossene Abkommen wie der Deal zwischen Deutschland und den USA nicht von den Bestimmungen zum "Datenschutz" im Rahmenbeschluß berührt werden und die Erlaubnis für einen EU-Mitgliedsstaat, der bereits von einem anderen EU-Mitgliedsstaat Daten geliefert bekommen oder bezogen hat, zur Weitergabe dieser Daten an zuständige Stellen in Drittstaaten wie den USA oder internationalen Institutionen wie der NATO oder die UN, wenn das nationale Recht so ausgelegt ist (bzw. wird, das muss man noch hinbiegen), dass dies erlaubt ist und die erwähnten Datenschutzmechanismen existieren, sprich der Datenausverkauf und -handel auch hübsch protokolliert und beaufsichtigt wird:
Article 13
Transfer to competent authorities in third States or to international bodies
1. Member States shall provide that personal data transmitted or made available by the
competent authority of another Member State may be transferred to third States or
international bodies only if:
(d) the third State or international body concerned ensures an adequate level of
protection for the intended data processing.
3. By way of derogation from paragraph 1(d), personal data may be transferred if:
(a) the national law of the Member State transferring the data so provides because of:
(i) legitimate specific interests of the data subject; or
(ii) legitimate prevailing interests, especially important public interests; or
(b) the third State or receiving international body provides safeguards which are deemed
adequate by the Member State concerned according to its national law.
Article 26
Relationship to Agreements with third States
This Framework Decision is without prejudice to any obligations and commitments incumbent upon Member States or upon the Union by virtue of bilateral and/or multilateral agreements with third States existing at the time of adoption of this Framework Decision.
Ein schönes Beispiel, wie sich die verschiedenen Segmente des globalen Überwachungskomplexes ineinander verzahnen. Mit diesem Beitrag mache ich erstmal Sommerpause bis Ende August. Das Wetter ist viel zu schön und Ablenkungen gibt es viele, um sich jeden Tag mit einem Dutzend Big Brothers zu vermiesen. Siehe auch:
Heise - Zähes Ringen um EU-Datenschutzregeln für Polizeibehörden
Peter Mühlbauer schreibt anlässlich von Umbauarbeiten im Call-Center Bereich der Telekom über die "Hölle der Hotlines und Kundenbetreuung" in der Telepolis.
Ich hatte da vor kurzem auch einen Fall mit Arcor. Dort kann man, wie bei anderen Providern auch, mit einem "günstigen" Flatrate-Paket einsteigen – wenn man Neukunde ist. Wer Altkunde ist, bleibt auf alten Preisen sitzen, kann aber dann und wann in eine neue Produktzusammenstellung wechseln, die günstiger ist oder ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bietet – wenn Arcor so gnädig ist, das anzubieten, wobei man für jeden Änderungsvorgang über 20 Euro berappen muss. Nach langer Zeit war es mal wieder so weit, für weniger Geld konnte man zu DSL-6000 wechseln, was ich schon für den Tor und I2P Node wegen des höheren Upstreams haben wollte. Nach Auswahl der Wechselkonfiguration bekam ich auch eine Bestätigungsmail mit Termin der Umschaltung, Angabe der "Wechselgebühr" über 24,95 Euro und die Produktseite in meiner Kundenserviceübersicht wurde für die Dauer der Bearbeitung gesperrt. Dann tat sich ein paar Tage über den Umschalttermin hinaus nichts, die Produktseite blieb auch gesperrt.
Also eine E-Mail an den Kundenservice geschickt, was nur über ein Webformular geht, denn direkte E-Mails werden abgewiesen und nach Umschiffen der Hinweise, doch erst einmal irgendwelche FAQs zu lesen. Fünf Tage später kam ein telefonischer Rückruf des Kundenservices, der auf meinem Anrufbeantworter die Nachricht hinterließ, es hätte ein technisches Problem vorgelegen und die Umschaltung würde spätestens zwei Tage später erfolgen.
Man kann sich denken, was am neu avisierten Umschalttag passierte: Wieder nichts und die Produktseite blieb weiter in Bearbeitung gesperrt. Drei Tage später sendete ich erneut eine Mail an den Kundenservice in einem etwas aggressiveren Ton. Irgendwann konnte ich auf meiner Kundenserviceseite lesen, diese Anfrage "wurde abschließend bearbeitet" und ich "erhielt eine Antwort per E-Mail oder Post". Abschließend war gar nichts, denn nichts hatte sich geändert und eine Antwort ist niemals bei mir angekommen. Zehn Tage später überwand ich mich, die teure Hotline für 49 Cent pro Minute anzurufen, mit dem schlechten Vorwissen, das wohl jeder hat, der schon öfters mit Call-Centern und Hotlines zu tun hatte: Es wird nichts bringen.
Am Headset in der Hotline war eine Dame, die zwar freundlich war, aber auch nichts machen konnte. Ja, der Auftrag wäre als ausgeführt markiert kam von ihr auf Nachfrage, wie denn bei ihr der Bearbeitungsvorgang aussehen würde. Nach knapper Darstellung des realen Sachverhalts war es auch ihr unerklärlich, warum der Wechsel nicht funktioniert habe, "das wäre bei DSL-6000 im Gegensatz zu DSL-16000 doch eher unproblematisch" und – man kennt das ja bereits – "da würde wohl eine technische Störung vorliegen". Klar, die Damen sind Call-Center Agents und keine Techniker oder Administratoren, weshalb es meistens wenig Sinn macht, die Leute zusammenzubölken, die für ein paar Euro in Call-Centern ihr Ohr hinhalten. Danach kam die Standard-Beruhigungsfloskel, die etliche Call-Center Kunden auch kennen dürften: Sie würde den Vorgang zur Behebung der Störung unverzüglich weiterleiten. Irgendetwas wurde auch irgendwohin geleitet. Ich denke mal, es war die Papierablage der Ausdrucke oder direkt der virtuelle Papierkorb, denn es kam, wie es kommen musste: Kein technischer Wechsel, gesperrte Produktänderungsseiten und angeblich abgeschlossene Bearbeitungsvorgänge. Ein paar Tage später sendete ich meine letzte E-Mail ab, in die ich per Copy & Paste den bisherigen "Bearbeitungsverlauf" setzte und den bisher nur angedeuteten Hinweis, dass ich am Ende des Jahres meinen Vertrag mit Arcor wegen Vertragsverletzung kündigen würde. Noch einmal zehn Tage später war dann doch der Wechselvorgang vollzogen und man hatte die "Wechselgebühr" gutgeschrieben, was ich mir auch "verdient" hatte. Die versagende Technik, Mail- und Hotline-Kundenbetreuung von Arcor hätte ich aber genauso mit jedem anderen Provider erfahren können und ist bei der Vielzahl von Providern, die ich bisher durchwandert habe, mal mehr, mal weniger vorgekommen. Insofern ist die Story nichts Besonderes, ähnliche Schilderungen zu Provider X sind Legion und die Story mit Arcor auch nicht als Anschiss des Providers gedacht, sondern eher als "providerneutraler" Erlebnisbericht zu sehen. Sofern man Zeit hat, Änderungen auch nicht allzu lebenswichtig und dringlich sind und/oder man einen gewissen Spaß daran findet, sich auseinanderzusetzen, kann man das Spiel mit den Kundenbetreuungen, Hot-Lines und E-Mails betreiben. Ansonsten bietet sich eher an, dem teuren Vergnügen mit Hot-Lines und den netten aber funktionslosen Damen an der Line fernzubleiben, schriftlich per Mail, Fax oder Post einen Mangel mit Fristen zur Behebung anzumahnen und frühzeitig aggressiv zu erklären, dass man eben kein Kunde mehr sein wird.
Rangliste der Suchausdrücke für Januar:
- gnupg
- raven
- raben
- labrador
- hardware keylogger
- schneeflocken
- datenvorratsspeicherung
- jap
- taser
- absolut
- kai raven
- wave
- big brother
- echelon
- otter
- openpgp
- edelweißpiraten
- cia
- internet
- ravenhorst
Paranoiatraum - Freitag, 18. Januar 2008
Online-Durchsuchung, Quellen-TKÜ, Bundestrojaner, im Internet herumwuselnde Sondereinheiten und Botnet-Imperien – das tut nicht gut. Sagte sich auch irgendeine Region meines Hirns, das mir den passenden Paranoia-Albtraum servierte:
Ich setze mich vor den PC, der hochfährt und mir dieses Mal eine ganz andere Oberfläche präsentiert, die aus bunten, blinkenden ASCII-Kästchen besteht, die an bestimmte iNFO-Dateien erinnert. Kaum erscheint das Zeug auf dem Schirm, sehe ich, wie zwei Leute mit Leetspeak-Nicks in zwei Fenstern hämisch über meinen PC chatten. In anderen Fenstern rollen live Daten über mein System, Dateien und Verzeichnisse ab. Mit Schrecken boote ich neu und da das natürlich nichts hilft, erscheint wieder eine dieser Oberflächen, nur diesmal mit Optionen, aus denen ich auswählen soll: Bei der einen werde ich gefragt, ob ich auf "System-7" wechseln will, bei einer weiteren wird mir geraten, mit einem Klick zu "OSI-Ubuntu" zu wechseln, um weitere Katastrophen abzuwenden. Ich entscheide mich für die erste Version und wache auf, die Nacht war kurz
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